Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 33
  1. #1

    Registriert seit
    07.2015
    Ort
    Bad Laasphe
    Beruf
    Rentnerin
    Beiträge
    69

    Energieverbrauch bei Fliesen auf FBH vrs. Parkett

    Hallo,

    bevor bei uns die Heizung berechnet wird, ist jetzt die Entscheidung fällig, was für einen Fußbodenbelag wir wollen. Man kann - auch hier im Forum - sehr viel darüber lesen, so nach dem Motto "alles geht, nur der Frosch hüpft...", aber ich habe bisher keine belastbaren Zahlen über die Größenrelation des Mehrverbrauchs gefunden, wenn ich Fliesen mit einem Wärmedurchlasswiderstand von 0,012 mit einem andernen Bodenbelag mit einem Wert von 0,12 vergleiche. Der 10-fach höhere Wärmedurchlasswiderstand wird ja wohl kaum einen 10-fach höheren Energieverbrauch mit sich bringen, denke ich mir zumindest, sonst würde das wohl kein Mensch machen.

    Ich schwanke jetzt zwischen Fliesen für das ganze Haus (pro: Energieverbauch - kontra: kalt außerhalb der Heizperiode, Optik) und einem "wärmer wirkenden" Belag (kontra: Energieverbrauch....). Wie groß ist der Unterschied da wirklich? Da kann man sicher etwas ausrechnen....

    gundi
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Energieverbrauch bei Fliesen auf FBH vrs. Parkett

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Software-Entwickler
    Beiträge
    3,936
    Welche Art der Heizung wird benutzt?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2015
    Ort
    Bad Laasphe
    Beruf
    Rentnerin
    Beiträge
    69
    FBH = Fußbodenheizung
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    05.2013
    Ort
    nirgendwo
    Beruf
    Informatiker
    Beiträge
    778
    Zitat Zitat von gundi51 Beitrag anzeigen
    Ich schwanke jetzt zwischen Fliesen für das ganze Haus (pro: Energieverbauch - kontra: kalt außerhalb der Heizperiode, Optik) und einem "wärmer wirkenden" Belag (kontra: Energieverbrauch....). Wie groß ist der Unterschied da wirklich? Da kann man sicher etwas ausrechnen....
    Das ist ein Trugschluss. Die Fliesen werden nicht eiskalt sein, aber warm sind sie definitiv nicht. Wenn sie sich wirklich ständig warm anfühlen sollen, ist die Lufttemperatur auf Dauer für die meisten Personen nicht angenehm.

    Wir haben Fliesen, Parkett und Kork. Mit jedem Belag ist der Raum warm zu bekommen, jeder hat Vor- und Nachteile.
    Nimm den Boden der dir gefällt und der preislich passt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Wieso Mehrverbrauch???
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    05.2013
    Ort
    nirgendwo
    Beruf
    Informatiker
    Beiträge
    778
    Mehr Isolation => höherer Vorlauf => schlechtere Ausnutzung des Brennwertes. Also theoretisch
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2015
    Ort
    Bad Laasphe
    Beruf
    Rentnerin
    Beiträge
    69
    Meine Information ist, dass man bei einem höheren Wärmedurchlasswiderstand höhere Temperaturen im Durchlauf haben muss. Und das verbraucht dann mehr Energie.
    Das wurde da allerdings nicht vorgerechnet, sondern ist letztlich eine "Glaubensaussage", und das Gegenteil davon habe ich auch schon als "Glaubensaussage" gelesen und gehört. Ich wüsste das nun gerne mal genau - bin eben Mathematikerin, Entschuldigung, soll nicht wieder vorkommen.....

    gundi
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt, Sachverständiger f. Schäden an Gebäuden
    Beiträge
    5,300
    Zitat Zitat von gundi51 Beitrag anzeigen
    Der 10-fach höhere Wärmedurchlasswiderstand wird ja wohl kaum einen 10-fach höheren Energieverbrauch mit sich bringen, denke ich mir zumindest, sonst würde das wohl kein Mensch machen.
    Der Energieverbrauch zur Beheizung eines Raumes hängt von den Wärmeverlusten des Raumes (u-Werte der Umfassungsflächen) und dem Lüftungswärmeverlust ab. Die schlechte Wärmeleitfähigkeit über / vor Raumheizflächen erhöht deren Reaktionszeit und limitiert möglicherweise auch die insgesamt von ihnen pro Fläche abgegebene Wärmemenge aber hat keine Auswirkung auf die benötige Heizlast des Raumes.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt, Sachverständiger f. Schäden an Gebäuden
    Beiträge
    5,300
    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Mehr Isolation => höherer Vorlauf => schlechtere Ausnutzung des Brennwertes. Also theoretisch
    Was meinst Du bei bspw. einer Wärmepumpe mit "Brennwert"?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    11.2010
    Ort
    Dkb
    Beruf
    thermische Bauphysik
    Benutzertitelzusatz
    Formularausfüller
    Beiträge
    3,722
    da hätte halt jemand sagen müssen, dass der Wärmedurchlasswiderstand des Belags maximal 0,15 (m²K)/W sein soll (fiktiv gewählte Grenze), dann wär' jetzt alles in Butter...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    München
    Beruf
    IT
    Benutzertitelzusatz
    hat mal was vernünftiges gelernt
    Beiträge
    2,893
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wieso Mehrverbrauch???
    weil die Effizienz des WE von der Heizwassertemperatur abhängt und das bei WP durchaus einen Unterschied machen kann.
    Das weißt Du aber alles und stellst einfach nur xxx Fragen...oder weißt Du´s evtl. doch nicht?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2015
    Ort
    Bad Laasphe
    Beruf
    Rentnerin
    Beiträge
    69
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    da hätte halt jemand sagen müssen, dass der Wärmedurchlasswiderstand des Belags maximal 0,15 (m²K)/W sein soll (fiktiv gewählte Grenze), dann wär' jetzt alles in Butter...
    ????? - es geht um die PLANUNG unserer Heizung, s. o.

    gundi
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    05.2013
    Ort
    nirgendwo
    Beruf
    Informatiker
    Beiträge
    778
    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Was meinst Du bei bspw. einer Wärmepumpe mit "Brennwert"?
    Da hab ich, für dieses Beispiel, von mich (oder heißt es mir?) auf andere geschlossen. Die WP müsste dann eben mehr Energie aus Luft/Boden/Wasser entnehmen um die Vorlauftemperatur zu erhöhen.

    Aber welcher Wärmeerzeuger genau zum Einsatz kommt wissen wir ja nicht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von gundi51 Beitrag anzeigen
    Ich schwanke jetzt zwischen Fliesen für das ganze Haus (pro: Energieverbauch - kontra: kalt außerhalb der Heizperiode, Optik) und einem "wärmer wirkenden" Belag (kontra: Energieverbrauch....). Wie groß ist der Unterschied da wirklich? Da kann man sicher etwas ausrechnen....
    Aber klar kann man da rechnen, aber schreibe doch bitte noch, was für ein Wärmeerzeuger (Gas, Wärmepumpe, Öl, Holz.....).

    Ein Energiemehrverbrauch kann sich ja nur aufgrund höherer Verluste in der Verteilung oder Wärmeerzeugung ergeben, denn die benötigte Energiemenge für den Raum bleibt ja gleich, egal was für ein Bodenbelag zum Einsatz kommt.
    Je höher der Wärmedurchgangswiderstand um so höher muss die Temperatur des Heizwassers sein damit die Oberflächentemperatur am Boden wieder gleich ist, und die ist ja entscheidend für die Leistung, und somit die Energiemenge die dem Raum zugeführt wird.

    Um bei Deinem Beispiel mit den 0,012 und 0,12 zu bleiben, müsste im zweiten Fall die mittl. Heizwassertemperatur etwa 7-8K höher liegen als beim ersten Fall mit den Fliesen. Aus 35/30/20 wird also etwa 42/37/20. Die Nachkommastellen vernachlässigen wir mal.

    Jetzt wäre zu überprüfen, wie sich diese 7K bei den Verlusten bemerkbar machen, auch wenn diese immer dem Haus zugute kommen (aber halt nicht dort wo ich sie möchte). Bei einem gedämmten Heizungsrohr läuft das bei 10°C umgebungstemperaturauf auf etwa 1W/lfm hinaus. Auf´s Jahr gerechnet ergibt das etwa 3kWh pro lfm Heizungsrohr, wobei hier die Rohre vom Wärmeerzeuger zu den Heizkreisverteilern gemeint ist.

    Wenn man nun noch wüsste, was für ein Wärmeerzeuger zum Einsatz kommt, dann könnte man auch dessen Verluste versuchen genauer zu ermitteln, und daraus dann Rückschlüsse ziehen, wie sich die Heizwassertemperatur bemerkbar macht.

    Ich wage mal einen Blick in meine neue Glaskugel, unterstelle, dass ein Gasbrennwerter zum Einsatz kommt, und behaupte dann frech, dass wir vielleicht über einen (theoretischen) Mehrverbrauch von 200kWh pro Jahr reden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    @ Ralf

    Die erste Frage ist ja schon mal die, ob sich überhaupt eine niedrigere Oberflächentemperatur einstellt.
    Denn bei geringem Bedarf an Heizwärme (des Raums) dauert es ggf. nur länger, bis die Oberflächentemperatur erreicht ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen