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zwei Dachbalken am Übergang zum Wintergarten "angeschimmelt"

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  1. #1

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    Frage zwei Dachbalken am Übergang zum Wintergarten "angeschimmelt"

    Hallo Leute,

    bin auf dieses Forum durch einen älteren ähnlichen Beitrag gestoßen.
    Wir haben ein Fertigteilhaus von ist_egal erworben, Bj. 1996, Keller massiv, EG Fertigteil, obere Geschossdecke gedämmt, Dach ungedämmt.
    An der Rückseite des Hauses ist ein kleiner Wintergarten, dieser besitzt zwar eine kleine Heizung, diese ist aber auf Frostschutz, da wir ihn derzeit nicht nutzen. Da Dach vom Haus geht dir in das vom Wintergarten über, ein leichter Knick ist vorhanden.

    Aus Zufall ist mir heute aufgefallen, das zwei Balken die an den Wintergarten vom Dach aus "anstoßen" angeschimmelt sind, siehe Bilder.

    Kann die Feuchtigkeit von einer defekten Unterspannbahn kommen oder kommt/kam diese von beheizten Wintergarten und der "professionellen" Dämmung?
    Die Dachziegel an der den Stellen wollen wir baldmöglich mal anheben um drunter zu schauen.

    Wie können wir weiter vorgehen?

    Die Bilder sind leider verdreht. Ich habe nix gefunden wo ich das hätte ändern können.

    MfG

    CCIMG-20160302-WA0006.jpgIMG-20160302-WA0009.jpgIMG-20160302-WA0019.jpgIMG-20160302-WA0017.jpgIMG-20160302-WA0015.jpg
    Geändert von rolf a i b (03.03.2016 um 00:07 Uhr) Grund: name entfernt, bitte nub's beachten!
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  2. zwei Dachbalken am Übergang zum Wintergarten "angeschimmelt"

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  3. #2

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    ich würde eine Luftundichtheit oder ggf. diffusionsbedingten Feuchteeintrag vom Wintergarten in den Dachraum des Hauses vermuten. Sprich: unzureichende Detailausbildung.

    Um das aber bewerten zu können, würden wir mal eine Detailskizze des oberen Anschlusses des Wintergartens an das Gebäude benötigen.
    Wurde der Wintergarten nachträglich angebaut?

    Was ist das denn für eine Folie oben auf dem Dach? Gitterfolie ist für Bj. 1996 zwar möglich, aber zumindest aus meiner Sicht ungewöhnlich, gab es damals auch schon deutlich diffusionsoffenere Materialien. Ich vermute eine microperforierte Gitterfolie.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für deine Antwort, bei der Folie würde mich die "einfache" Variante nicht wundern, denn man hat den Eindruck das an der einen oder anderen Ecke gespart wurde ;(
    Ich stelle heute Abend noch weitere Bilder ein.

    Heute morgen habe ich fix einen Teil der Dämmung entfernt, diese ist nur in dem oberen Bereich vorhanden und man vielleicht Reste einfach dort reingestopft.
    Auf den Bildern ist es etwas schlecht zu erkennen, aber zwischen der Folie und der Dämmung liegt noch eine ca. 2 cm dicke Holzplatte von der Deckenkonstruktion des Wintergartens.
    Diese Platte wurde aber soweit hochgeschoben, dass sie direkt an die Folie stößt.
    An dieser Stelle war heute morgen deutlich Feuchtigkeit feststellbar, auch macht das Brett am oberen Teil einen feuchten Eindruck.
    Weiter unten war erstmal kein weiterer Schimmel sichtbar.Dach.jpg
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ich würde eine Luftundichtheit oder ggf. diffusionsbedingten Feuchteeintrag vom Wintergarten in den Dachraum des Hauses vermuten. Sprich: unzureichende Detailausbildung.
    Vor allen Dingen wenn sich die Luft im Wintergarten erwärmt und dann in den kalten "Dachboden" strömt. Die zieht die Feuchtigkeit mit nach oben, kondensiert, und schon isses passiert.

    Zitat Zitat von CaptainCool
    Wie können wir weiter vorgehen?
    Der Lufteintrag vom Wintergarten unter´s Dach muss unterbunden werden. Wie genau, das sagt mir meine Glaskugel nicht. Vielleicht noch ein Bild einstellen, das die Ansicht von innen (Wintergarten) zum Übergang Hausdach zeigt. Vermutlich findet die "Warmluft" dort einen Weg unter´s Hausdach.
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  6. #5
    Avatar von Flocke
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    Der vermeintliche Schimmel sieht leider eher nach einem Pilz aus. gerade die früheren Fertighausbauer haben es glänzend verstanden alle Bauphysikalisch ínterssanten Details zu ignorieren. Die Unterspannbahn ist Pottendicht, dafür hat man an der Luftdichtigkeit etwas gespart. Der eigentliche Dachboden ist glücklicherweise meist gut belüftet, verbleiben die Stellen an denen sich aufsteigende Luft sammeln kann, also Stellen an denen sie nicht ungehindert aufsteigen kann. Hier kommt es dann gerne mal zu Tauwasserausfall. So kritisch sieht es noch nicht aus, sollte aber unter Beobachtung bleiben
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  7. #6

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    Erst mal eine Bestandsaufnahme durchführen und vernünftige Detailskizzen oder besser noch -Pläne anfertigen lassen. Sonst kann man nichts entscheiden.
    Möglicherweise wird man den Wintergarten bezüglich der Decke/des Dachs oder - wenn es ein Glasdach ist - zumindest am Wandanschluss rückbauen müssen.
    Und dann unter Berücksichtigung des Bestands fachgerecht neu aufbauen.
    Der Dachneigung des WiGa gebührt besonderer Respekt (ich vermute eine Ziegeleindeckung).
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  8. #7
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    Erstmal besten Dank für die Antworten.
    Ich habe die Dämmung soweit als möglich entfernt. Diese liegt aber vermutlich über dem ganzen Dach des WiGa.
    Der WiGa hat eine normale Ziegel Eindeckung, kein Glas.
    Die Unterspannbahn hört zwischen Haus und WiGa auf, beim WiGa haben sie die Unterspannbahn faktisch als Dampfsperre auf die "inneren" Deckenplatten genagelt, anschließend haben sie die Dämmung drauf gepackt, dann die nun feuchten Bretter und anschließend die Ziegel, ergo ist unter den Ziegeln keine Unterspannbahn mehr.

    Diese Verkleidung, die direkt unter den Ziegeln liegt, wurde soweit nach oben geschoben, dass sie 20cm unter der normalen Unterspannbahn lagen/liegen. Oben die Folie unten die Dämmung und an der Hauswand (im Wintergarten) kann zwischen der Verkleidung die warme Luft nach oben steigen, da dort keine Abdichtung vorhanden ist.
    An sich ist scheinbar nur das Stück, wo die Folie drauf lag nass.

    Ps: das dritte Bild zeigt die Dachluke, zwecks der Frage welche Folie verbaut wurde ...
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  10. #8
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    noch ein paar Bilder ...
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  11. #9
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    an der Hauswand ...
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