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| Regenerative Energien Solaranlagen, Pellets, Wärmepumpen, KWK, etc... |
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#1 |
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Beruf: Journalist
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EEG: Eigenverbrauch Solarstrom
Hallo liebe Fachleute,
ich hätte zwei Detailfragen zur Förderung des Eigenverbrauchs von selbst auf dem Gebäude erzeugtem Solarstrom, der ja seit 2009 über das EEG gefördert wird: Die erste bezieht sich auf die bisherige Praxis: Gibt es irgendwo bereits belastbare Untersuchungen oder zumindest Richtwerte aus der Praxis, welchen Anteil der selbst erzeugten Energie ein normaler Haushalt in einem Einfamilienhaus verbraucht? Ich habe bisher lediglich Schätzungen gefunden, die für diesen Fall von rund 40 Prozent ausgegengen sind. Zur Technik: Müssen die Wechselrichter zum Verbrauch im eigenen Haus anders aufgebaut oder gesteuert sein, als bei einer Anlage, die ausschließlich ins Stromnetz einspeist? Übrigens: Falls jemand von euch aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet kommt und Interesse daran hat, kann ich ihn auch gerne mit ein, zwei Zitaten in einem Beitrag für die Immobilienteile von FNP und Rhein-Main-Zeitung einbauen. In dem Fall einfach per PN bei mir melden. Besten Dank schon mal im Voraus! |
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#2 | ||
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Bauexpertenforum
Beruf: Dipl.Ing. NT
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Zitat:
Dann kommt noch das Nutzerverhalten hinzu. Heute, meist beide berufstätig, verlagern sich die Zeiten des maximalen Stromverbrauchs eher in die Abendstunden. Die hohe Energieausbeute der PV Anlagen während der Mittagszeit wird daher nur selten genutzt. Zitat:
Gruß Ralf |
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#3 |
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Beruf: Kabelaffe
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Hallo Schreiber,
zumindest mir ist nicht bekannt, daß derartige Feststellungen existieren. Der genannte Schätzwert dürfte sich wohl auch nicht darauf beziehen. Er gibt vermutlich lediglich das Verhältnis an, welche Energiemenge im Schnitt verbraucht und eingespeist wird. Hierbei wird aber das Netz als kostenloser "Zwischenspeicher benutzt! Der tatsächlich Eigenverbrauchsanteil wird (ohne besondere Steuerungsmaßnahmen) DEUTLICH darunter liegen. Ist ja auch nachvollziehbar, wenn man sich die tageszeitliche Verteilung der Solarstromerzeuigung und der Haushaltslasten ansieht. Die WR unterscheiden sich nicht zwischen Anlagen mit Volleinspeisung und mit Eigenverbrauchserfassung. Aber die Zähler müssen grundlegend anders angeordnet sein. Es ist also i.d.R. ein Anlagenumbau nötig. Kannst auch mal im Fachforum: http://www.photovoltaikforum.com/ fragen. Nähere Angaben kann evtl. der SFV machen: http://www.sfv.de/ Gruß, |
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#4 | |
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Beruf: Journalist
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Zitat:
Ich habe mich jetzt mal durch den Kompromissvorschlag für den Bundesrat aus der vergangenen Woche gekämpft: Das ist wirklich ein Musterbeispiel, wie eine relativ klare Regelung an allen Ecken und Enden verkompliziert werden kann. Vielen Dank für die Hinweise! |
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#5 |
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Beruf: Kabelaffe
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Die Bundesregierung geht (leider) von vielem aus, was (teils offenkundig) bar jeder Realität ist.
Aber was sagt das zur Sache aus? Nichts! Sie geht ja anscheinend auch davon aus, das Stromerzeugung auf der Basis von Fotovoltaik in Deutschland überhaupt sinnvoll sei. Schon das kann man mit Fug und Recht bezweifeln... Der genannte Wert ist schlicht und ergreifend willkürlich festgelegt. Auf welcher (falschen) Datenbasis, will ich gar nicht wissen. |
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#6 |
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Beruf: Journalist
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Ich habe inzwischen Antwort vom SFV bekommen. Auch die sehen die 30-Prozent-Marke sehr skeptisch: "In den meisten Fällen ist es schwer möglich, mehr als 30 % des gesamt erzeugten Solarstroms im Hausnetz selbst zu verbrauchen."
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#7 | |
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Bauexpertenforum
Beruf: Dipl.Ing. NT
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Zitat:
Ich mache mal ein Beispiel. Hat die PV Anlage nur 1kW, dann kann ich sicherlich mehr als 50% der Erträge verwerten. Kann die PV Anlage 10kW oder 20kW erzeugen, dann sind wahrscheinlich 10% schon eine sportliche Herausforderung, die Realität wird wohl eher 1stellig sein. Gruß Ralf |
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#8 |
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Beruf: Journalist
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Ich hatte schon gezielt für eine Anlage knapp an den 30 kW angefragt, da die meisten privaten Betreiber wohl bestrebt sein werden, nahe an diese erste Größenabstufung nach EEG heranzukommen.
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#9 | |
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Bauexpertenforum
Beruf: Dipl.Ing. NT
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Zitat:
Dafür braucht´s, je nach Modultyp, mal so locker 250m2 freie Dachfläche. Bei Dünnschicht noch deutlich mehr. Das muss schon ein ganz ordentliches EFH sein. ![]() Im EFH Bereich reden wir eher von Anlagen in der 5-10kW Klasse. Gruß Ralf |
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