Feutigkeitsschutz Putz im Sockelbereich

Diskutiere Feutigkeitsschutz Putz im Sockelbereich im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ein viel diskutiertes Thema, auch bei uns jetzt: Wir haben eine WDVS Fassade mit Armierungs- und Oberputz. Letzterer SK leicht...

  1. Pyrate

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    Hallo zusammen,

    ein viel diskutiertes Thema, auch bei uns jetzt:

    Wir haben eine WDVS Fassade mit Armierungs- und Oberputz. Letzterer SK leicht von Akurit in Besenstrich. Wir wollten den Besenstrich ab GOK, also keinen sichtbar abgesetzten Sockel, weder Farblich noch von der Struktur.

    Nun wurde der Armierungsputz mit Weber Spezielschlemme D2 als Feuchtigkeitsschutz vom tiefsten Punkt des Armierungsputzes bis 30cm über GOK bestrichen.

    Anschließend wurde der Oberputz aufgebracht. Auch bis zum tiefsten Punkt des Armierungsputzes, was zwischen 10 und 30cm unter GOK sein dürfte. Nun lese ich hier (und beim Googeln) überwiegend, dass jetzt noch der Oberputz mit flexibler Dichtungsschlemme vom tiefsten Punkt bis 5cm über GOK abgedichtet werden sollte.

    Unser Pützer plant letzteres aber nicht mit dem Argument, dass man dann die Feuchtigkeit im Oberputz ja einschließen würde.

    Was leider wohl auch nicht mehr möglich sein wird, ist die Flexschlemme bis auf die (Perimeter) Dämmplatten zu bekommen, da der Oberputz (zu) so tief runter gezogen worden ist.

    Nun mache ich mir Gedanken, ob der SK leicht (soll zweifach mit Silikatfarbe, Extrasil von Brillux gestrichen werden) das abkann, im feuchten Erdreich zu stehen. Natürlich kommt eine Noppenbahn und ein Kiesstreifen davor...

    Bin für eure Hinweise sehr dankbar, haben Anfang der Woche ein Gespräch mit dem Pützer.

    PS: Unser (!) Architekt will sich einfach auf den Pützer verlassen und hat selbst (schon mehrfach bewiesen) wenig Ahnung bzw. ist keine Hilfe...

    Danke!
     
  2. BaUT

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    Ok, das bestätigt (leider) meine Skepsis.

    Also sollte ich darauf bestehen, dass jetzt noch Dichtschlemme so tief, wie möglich bis 5cm über GOK aufgetragen wird?
     
  4. BaUT

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    na sicher
    und wichtig ist auch der untere Abschluss des Oberputze - der muss auch dicht sein
     
  5. Pyrate

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    Danke, mit unterem Abschluss meinst du, dass so tief wie möglich der Oberputz mit Dichtschlemme behandelt wird?

    Die untersten Zipfel vom Oberputz wird man einpinseln können. Aber ein Übergang der Dichtschlemme vom Oberputz auf die Dämmplatten wird nicht durchgehend möglich sein, da - wie gesagt - der Oberputz teilweise bis zur tiefsten erreichbaren Stelle gezogen worden ist.
     
  6. Pyrate

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    Noch eine Ergänzungsfrage: Ist Feuchtigkeit, die der Oberputz von oben abbekommt und die ggf. dann nach unten hinter die Dichtschlemme zieht eigentlich ein Problem bzw. muss dazu noch etwas beachten? Oder gehts allein darum die Bodenfeuchte aus dem Putz fernzuhalten?
     
  7. BaUT

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    ...dann müsste man den Putz ggf. am unteren Rand nachträglich kürzen. Der untere Rand des Oberputzes darf nicht ohne Abdichtung sein sonst saugt er das Waser hoch und ihr habt oberhalb der Dichtschlämme dann Wasserränder und Aussalzungen.
     
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  8. Pyrate

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    Also den unteren Rand des Oberputzes wird man noch erreichen. Er wurde ja schließlich auch aufgebracht. Allerdings wird es schwer (ohne kürzen) die Dichtschlemme dann noch einige Zentimeter auf die Dämmplatten zu führen.

    Die Art des Putzes (bei uns SK leicht von Akurit) macht da keinen Unterschied?
     
  9. BaUT

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    ...sind wir jetzt etwas konfliktscheu und hoffen auf ein Wunder zugunsten des Putzers?
    Dann frag das doch den Putzhersteller!

    Ich würde ja gerne mal ein Foto sehen vom aktuellen Zustand
     
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  10. Pyrate

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    @BaUT

    Grad mit dem Putzer alles durchgesprochen, sie sind dran und Dichten mit Weber bis 5cm über GOK vom tiefstmöglichen Punkt ab. Vom Ergebnis mache ich Fotos.

    Danke für deine Hilfe bis hier her!
     
  11. Pyrate

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    Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis zurück: Wie im letzten Beitrag geschrieben wurde der gesamte Oberputz vom tiefsten Punkt bis 5cm über GOK mit D24 abgedichtet.

    Nun schließt sich die nächste Frage direkt an: Anlegen des Spritzschutzstreifens... Sollte kein Hexenwerk sein, ein paar Fragen stellen sich trotzdem:

    1. Mit oder ohne Noppenbahn als Anfüllschutz für den Putz?
    2. Wenn mit, Noppen weg vom Haus oder die Noppen zum Putz als Belüftung (viel diskutiert)?
    3. Mindestmaße Breite und Tiefe?

    Danke für die kompetente Hilfe hier!!!
     
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  12. #12 Surfer88, 18.05.2021
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    Die Fotos sollten mal kommen
     
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