Dampfbremse feuchtevariabel oder statisch ?

Diskutiere Dampfbremse feuchtevariabel oder statisch ? im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Servus zusammen, folgender geplanter Dachaufbau (von innen nach außen) - Gipskarton - Lattung - feuchtevariable Dampfbremse (SD = 0,3-5m) - 160...

  1. #1 Fertighaus07, 30.11.2021
    Fertighaus07

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    Servus zusammen,

    folgender geplanter Dachaufbau (von innen nach außen)

    - Gipskarton
    - Lattung
    - feuchtevariable Dampfbremse (SD = 0,3-5m)
    - 160 mm mineralische Zwischensparrendämmung, WLG032; SD = 0,16m)
    - 120 mm Holzfaserunterdeckplatte, WLG045; SD = 0,36
    - Konterlattung, Lattung, Ziegel

    Ist bei diesem Aufbau und bei einer geplanten Estrichneuverlegung nach Dachsanierung eine feuchtevariable Dampfbremse ggf. eher im Nachteil im Vergleich zu einer Dampfbremse mit statischem SD-Wert (z.B. 3,5 oder 5m), da ja aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit im Rahmen der Estrichtrocknung die variable Dampfbremse aufmacht und ggf. nennenswerte Mengen Feuchtigkeit in die Zwischensparrenräume durchlassen könnte?

    Vielen Dank und Grüße Wolfe
     
  2. ps0125

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  3. #3 Fertighaus07, 30.11.2021
    Fertighaus07

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    Vielen Dank!

    Welchen SD-Wert würde man im Bereich der anzubringenden Dampfbremse bei der beschriebenen Dämmung wählen bzw. welche Dampfbremse konkret?

    Grüße Wolfe
     
  4. ps0125

    ps0125

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    sd ab 2,0m ist ausreichend nach DIN 68800.
    Z.B Siga Majpell5
     
  5. #5 Fertighaus07, 01.12.2021
    Fertighaus07

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    Vielen Dank für den Tip.

    Wäre theoretisch auch eine Dampbremse mit höherem SD-Wert (z.B. 20m) in Ordnung oder besteht hier eine zu geringe Rückdiffussionsfähigkeit (braucht man diese überhaupt bei diffussionsoffenem Aufbau, Feuchtigkeit soll ja nach außen?)

    Vielen Dank und Grüße Wolfe
     
  6. #6 Gast 85175, 01.12.2021
    Gast 85175

    Gast 85175 Gast

    Man hat lange Zeit mit Dampfsperren (sd>100m) gearbeitet und das gab Schaden an Schaden. In der Praxis schlägt die Rücktrocknung den hohen sd fast immer, also im Wohnbau bei gewöhnlichem Nutzerverhalten halt.

    Man braucht die Dampfbremse unabhängig vom sd idR schon als winddichte Ebene und in diesem Zusammenhang auch weil in die Dämmung strömende Luft etwas ganz anders ist als die Diffusion. Wenn da irgendwo warmfeuchte Luft reinzieht, dann entsteht da punktuell sehr viel Kondensat.
     
  7. #7 Fertighaus07, 02.12.2021
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    O.K., vielen Dank, habe ich verstanden.

    Welchen konkreten SD-Wert sollte dann eine Dampfbremse bei o.g. Dachaufbau haben? 2m oder 5m oder 20m?

    - 160 mm mineralische Zwischensparrendämmung, WLG032; SD = 0,16m)
    - 120 mm Holzfaserunterdeckplatte, WLG045; SD = 0,36


    Grüße Wolfe
     
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  1. bei nachträglicher dämmung feuchtevariable dampfbremse

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