Nichtbrennbare Fassadendämmung im Altbau? Schaumglas? Mineralschaum?

Diskutiere Nichtbrennbare Fassadendämmung im Altbau? Schaumglas? Mineralschaum? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe mir in Norddeutschland ein altes Haus Bj. 1978 gekauft, 150 qm. ca. 85qm unten und 65qm dachgeschoss. Vollkeller gibt es auch,...

  1. #1 guriter, 13.03.2022
    guriter

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    Hallo,

    ich habe mir in Norddeutschland ein altes Haus Bj. 1978 gekauft, 150 qm.
    ca. 85qm unten und 65qm dachgeschoss.
    Vollkeller gibt es auch, darin sind zwar Heizkörper verbaut, wird aber nicht beheizt.
    Im Haus ist eine 20 Jahre alte Gasheizung, die vor zwei Jahren repariert wurde.

    Die Außenwände sind 17cm Ytong (alte Steine , wahrscheinlich Lambda 0,2-0,25), dann 2cm Luft und dann 10cm Vollklinker.

    Ich überlege das Haus von außen zu dämmen.
    Da bin ich mir nicht sicher, was ich machen soll, da ich sehr ungern brennbare Materialien an der Fassade einsetzen würde. Wäre Schaumglas eventuell eine Alternative?

    Ich finde nicht viel zu Fassadendämmung mit Schaumglas, ist es nicht sinnvoll? Was ich als einen Vorteil ansehe ist, dass das Schaumglas Diffusionsdicht ist. Generell scheint es ein interessanter Baustoff zu sein, der aber wenig Beachtung findet. Was ist der Grund?

    Gibt es Nachteile zu einer Dämmung mit Mineralschaum?
     
  2. #2 simon84, 13.03.2022
    simon84

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    die Kosten

    warum siehst du das als Vorteil ? Bzw in welchen Konstellationen könnte das ein vor oder ein Nachteil sein ?

    warum nicht einfach den Hohlraum der zweischaligen wand füllen ?

    Warum überhaupt genau jetzt dieses Bauteil (Fassade) dämmen ? Was ist mit allen anderen Bauteilen ? Wie wird da vorgegangen ?
     
  3. #3 guriter, 13.03.2022
    Zuletzt bearbeitet: 13.03.2022
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    - Ich denke, dass Klinker, insbesondere wenn glasiert, selbst wasserundurchlässig ist, daher ist es aus meiner Sich eine gute Sache, wenn die Fassade schon als Materialeigenschaft wasserabweisend ist. Kleine Risse oder Schäden im anschließenden Putz hätten dann kaum Auswirkung.

    Bei nur 2 cm Schicht ist es doch kaum möglich. Soweit ich das gelesen habe, braucht man mindestens eine 4cm Luftschicht. Bei 2cm ist da sicher sehr viel Material drin, welches die Einblasdämmung nicht gut verteilen ließe.

    Ich stehe noch ganz am Anfang versuche mich in alles einzulesen.
    Was kann ich denn sonst dämmen? Zwischenraum geht nicht, da nur 2 cm.
    Fenster werden ausgetauscht. Wenn ich zwischen Innendämmung und Außendämmung wählen sollte, würde ich die Außendämmung wählen, da weniger gefahren von Schimmelbildung, kein Platz im Wohnraum verbraucht wird und noch ein Nebeneffekt von neuer Fassade, dass das Haus ein moderneres Aussehen bekommt.

    Oder übersehe ich etwas? Ich lasse mich gern belehren, da ich es wirklich verstehen möchte. :bierchen:
     
  4. #4 Gast 85175, 13.03.2022
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    Mineralwolle.
     
  5. #5 simon84, 13.03.2022
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    Ich meinte eher auf Dach, Fenster und Haustechnik konzentrieren, wenn der Fassadenaufbau das schwierigste ist.

    was sagt denn dein Energieberater und Planer / Architekt zu den Ideen ?
     
  6. #6 Fabian Weber, 13.03.2022
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    Was spricht gegen eine Innendämmung?
     
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