Einschätzung des Budgets nach Grundstückabzug

Diskutiere Einschätzung des Budgets nach Grundstückabzug im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir (kleine Familie) möchten ein Haus bauen. Meine Frau ist Architektin, wird also die Planung übernehmen. Die Koordination der...

  1. #1 veryxrv, 13.07.2022
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    Hallo zusammen,

    wir (kleine Familie) möchten ein Haus bauen. Meine Frau ist Architektin, wird also die Planung übernehmen. Die Koordination der Gewerke machen wir zusammen, die Bauleitung mein Schwiegervater.

    Nun ist es so, dass wir nach Abzug des Grundstücks ca. 380.000 Euro für das Haus einplanen. Das Haus soll massiv und möglichst nach KfW 40 Standard gebaut werden. Eine Doppelgarage ist ebenso vorgesehen.
    Es wird eingeschossig gebaut mit Satteldach und 2-3 Gauben.

    Wir haben eine Kostenschätzung nach BKI Durchschnittswerten gemacht, die uns recht hoch erscheint. Daher die Frage an euer Bauchgefühl:

    Reichen 380.000 wohl grob gesehen aus, um ein solches Haus mit 160 m² Wohnfläche (230 qm BGF) mit etwas Eigenleistung (Fenster, Bodenbeläge, Wandbeläge) zu bauen oder würden wir uns da heutzutage völlig verschätzen?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten! Danke im Voraus :)
     
  2. #2 simon84, 13.07.2022
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    nein, ich denke da seid ihr bei 500.000 +
     
  3. #3 nordanney, 13.07.2022
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    Ja, völlig verschätzt.
    Für 160qm Haus im 40er Standard und ein wenig Eigenleistungen ab € 3.000 den qm Wohnfläche. Dazu noch mal T€ 25+X für die Doppelgarage und T€ 25-50 für Baunebenkosten (Gründung, Hausanschlüsse usw.) sowie T€ X für die Außenanlagen (zumindest die Einfahrt pflastern, Terrasse bauen und ein wenig Rasen/Einfriedung.

    In Summe somit T€ 550-600 für das Gesamtpaket Haus.
     
  4. JPtm

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    Will ja nicht unken, aber sollte das eine ausgebildete Architektin nicht selbst berechnen können?
     
  5. #5 nordanney, 13.07.2022
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    Wie hoch war denn die Schätzung?
     
  6. #6 hanghaus2000, 13.07.2022
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2022
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    Klar kann man sagen viel zu wenig. Aber ich wuerde schon gern erst wissen wollen wo gebaut wird. Zum Beispiel ist am Hang meist teurer. Oder München teurer als ein Dorf an der Grenze zu CZ.

    Eventuell verschätzt man sich auch beim Bedarf einer kleinen Familie.

    Soll es denn auch ein Keller sein?

    Oder geht auch ein Carport anstelle der Doppelgarage?
     
  7. #7 veryxrv, 13.07.2022
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    Die Schätzung für eine BGF von 230 qm auf der ersten Kostenebene lag bei ca. 480k mit durchschnittlichen Kostenkennwerten. Der BPI aus Januar 2022 wurde berücksichtigt und auch der Regionalfaktor für Harburg.

    Und ja, eine Architektin kann das selbst berechnen, was wir ja sh. oben getan haben. Kam uns dennoch etwas viel vor. Wir haben bspw. einen Kostenvoranschlag für den Rohbau (ohne Dach) vorliegen von 110.000 Euro. Eigentlich sollten die übrigen Gewerke ja nicht gleich das knapp 4-fache davon ausmachen, sondern eher das 0,x fache. Zumindest hatte ich das so in Erinnerung aus früheren Projekten meiner Frau.
     
  8. #8 nordanney, 13.07.2022
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    Passt doch zu den T€ 500 für reine Baukosten, die wir Pi mal Daumen geschätzt haben.
    Alleine bei den Fenstern kannst Du ohne große Wünsche bei T€ 40 landen. Dann die WP mit FBH und allem drumherum ab T€ 40-50 (Erdwärme?). Dach T€ 60 (anspruchsvoller mit Gauben). Elektro vielleicht auch T€ 25 ohne SchnickSchnack. Und schon bist Du bei T€ 375 ohne Sanitär, Estrich, Putz, Bodenbeläge, Türen, Malerarbeiten usw.
     
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