Altbau drückendes Grundwasser Keller

Diskutiere Altbau drückendes Grundwasser Keller im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Sehr geehrte Mitglieder vom Bauexpertenforum, Ich habe folgendes Problem in meinem Keller drückt Grundwasser in den Kellerraum. Das Haus ist von...

  1. Caslon

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    Sehr geehrte Mitglieder vom Bauexpertenforum,

    Ich habe folgendes Problem in meinem Keller drückt Grundwasser in den Kellerraum. Das Haus ist von 1905 und die Bodenplatte wurde nachträglich in den Boden eingebracht. Der Fußboden im Keller hat keine erkennbaren Risse und die Abwasserleitungen sind dicht. Bevor die Bodenplatte gegossen wurde befanden sich im Keller Steinplatten und bei Hochwasser kam zwischen den Erdfugen Wasser durch.

    Seit Ende Dezember 23 kam erstmals nach 10 Jahren wieder Wasser durch. Das Haus liegt 150 m entfernt vom Fluss und umliegende Wege wurden aufgrund Hochwasser gesperrt. Wahrscheinlich kommt das Wasser an den Anschlusskanten von der Bodenplatte zur Wand durch. Überflutungen gab es nur an Wegen unter den Brücken. Der Fluss mündet in eine Wehranlage.

    Folgende Frage:
    Wäre eine Innenabdichtung mit 2k pu Epoxidharz haltbar, ggf die Anschlusskanten bzw. die Übergänge vorher mit Wasserdichtenzement anschrägen von Boden zu Wand?
     
  2. #2 Fred Astair, 18.01.2024
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    Wird nichts bringen, weil Unterbeton oder Estrich (nenn es wie Du willst, aber nicht Bodenplatte) sich immer unabhängig von Streifenfundamenten bewegen werden.
    Je eher Du akzeptierst, dass Du ein 120 Jahre altes Kellergeschoss nicht zum Wohnraum aufwerten kannst, umso eher wirst Du Deinen inneren Frieden finden. Stell alles Nässeempfindliche hoch genug und kümmere Dich um Wichtiges.
     
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  3. Caslon

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    Ich benötige kein Wohnraum, sondern ein Abstellraum der weniger als 80% relative Luftfeuchtigkeit aufweist. Konstruktionsbedingt sind Stahlträger verbaut, die dann gerne auch unter Putz rosten. Sonst noch jemand eine Idee?

    PS Sichtbare Risse gibt es seltsamerweise keine am Wandanschluss
     
  4. #4 Fred Astair, 21.01.2024
    Fred Astair

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    Tun sie nicht (unter Putz rosten), so es kein Gipsputz ist. Liegen die frei brauchen sie einen Korrosionsschutz.
    Die 80% tun auch nichts, wenn Du nicht ständig warme Luft aus dem Wohnbereich reinlässt.
     
  5. Caslon

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    Genau, die Stahlträger liegen auch teilweise frei und Putz ist diffusionsoffen. Durch das stehende Wasser ist die Luftfeuchtigkeit hoch. Danke für ihre Antworten, aber die Helfen mir nicht weiter. Irgend jemand Erfahrungen gemacht mit einer nachträglichen Kellerbodenabdichtung?
     
  6. #6 Viethps, 21.01.2024
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    Techniker kriegen das hin....wie auch immer
    Das kann in einigen Fällen etwas helfen. Grundsätzlich aber nicht
     
  7. #7 Viethps, 21.01.2024
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    Techniker kriegen das hin....wie auch immer
    Ja, zB.:
    - Einmal erfolgreich mit Schweißbahnen, hochgezogen bis über Horizontalsperre, dann Platte gegossen incl. Hohlkehle und Sockel auf Bodenplatte, sowie außen mit Schweißbahnen und Drainage ( Poldergebiet )
    Aber hier liegt die Platte ja schon.....
    - Bei anderem übernommenen Bau war die Verbundestrichlage schon drin. Da blieb nur, die alte Felddrainage komplett neu einzubauen mit Notüberlauf auf Niveau knapp 0,5m unter Fensterbank UG, sowie Schweißbahnen außen, Perimeterdämmung und Drainageplatte davor. Hier mit 1100 W festinst. Pumpe und Havariepumpe 50cm höher ( in der aktuellen Saison )
    Auch hier Poldergebiet.....
     
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