Welches Mauerwerk ist das?

Diskutiere Welches Mauerwerk ist das? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, wir haben aufsteigende Feuchtigkeit im Keller und möchten gerne eine Horizontalsperre per Injektion einbauen. Wir wissen nur...

  1. #1 markduesseldorf, 02.06.2024
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    Hallo zusammen,

    wir haben aufsteigende Feuchtigkeit im Keller und möchten gerne eine Horizontalsperre per Injektion einbauen. Wir wissen nur nicht welche Art Mauerwerk es ist um die richtige Injektionslösung zu kaufen. Wisst ihr was das ist? Die Die Kellermauern stammen aus 1936. Die Fotos stammen von der Kernbohrung für die Wärmepumpe. Danke und lg Mark
     

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  2. SIL

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    Wenn du Geld 'verbrennen' willst kaufe eine der Injektionen , das wird nicht funktionieren - sieht wie ein Stampfbeton aus eventuell selber gemischt.
     
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  3. #3 Fabian Weber, 02.06.2024
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    Ist das überhaupt Mauerwerk?! Ich sehe das nämlich ähnlich wie @SIL.
     
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    Jo er weiß es eben nicht , deshalb fragt er ja.
     
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  5. #5 markduesseldorf, 03.06.2024
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    Danke schonmal, und Ja ich kasnn es leider nicht einordnen. Ist aufjedenfall kein bewehrter Beton wie die Kernbohrung aussieht, daher könnte es Stampfbeton sein. Dann wird es schwierig mit der Injektion.
     
  6. #6 Andreas Teich, 03.06.2024
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    Ggf anrufen sofern sich’s im Rahmen hält…
    Ich würde auch von Stampfbeton ausgehen- gibts auch bei uns bei Bj 1910 und Bj 1936- dreist aber dicht.
    Wie kommst du auf aufsteigende Feuchtigkeit?
    Es gibt viele Ursachen für Feuchtigkeit, eine häufig vorkommende ist zB Kondensat.
    Gegen Kondensat hilft zB keine Injektion- möglich zB ‚Negstivabdichtung‘, d.h. Abdichtung von innen, zB Remmers MB 2K o.ä.
    Bei Kondensat angepaßte Lüftung bzw Erhöhung der Oberflächentemperatur, zB Innendämmung, Erwärmung,
    Reduzierung der Raumfeuchtigkeit
     
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  7. #7 markduesseldorf, 03.06.2024
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    Auf die aufsteigende Feuchtigkeit komme ich, da die Feuchtigkeit in der Mauer am Sockel des Fußbodens am größten ist und lansgam abnimmt bis zu einer Höhe von 1m bis 1,5 m. An der Wand selber sind Salpeter Ausblühungen sichtbar. Scheint mir das Salze aus dem Boden in die Wand ziehen und dann sich in Ausblühungen darstellen.

    Der Keller hat Fusbodenheizung sowie eine Lüftung ist vorhanden. Die Luftfeuchtigkeit ist aktuell bei 55%. Also eigentlich ganz gut.
     
  8. #8 markduesseldorf, 03.06.2024
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    Auf dem Foto sieht man den alten Zustand vor verputzen, d.h. unten ist eine Horizontalsperre, bis dahin ist die Wand auch feucht. In anderen Räumen ist diese Sperre teilweise defekt denke ich, da die Feuchtigkeit höher steigt. Der obere Bereich ist von Außen abgedichtet worden, also stellt kein Problem mehr da.
     

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    Ich sehe keine , aber noch die Struktur von der Schalung.
     
  10. #10 markduesseldorf, 03.06.2024
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    ja stimmt die Schalung für den Beton sieht man ganz gut.

    Die alte Horizontsalsperre kann hier auf dem Foto ein kleines bißchen erkennen.
     

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    Das ist überhaupt kein Mauerwerk, sondern (bauepochentypisch) Beton. Stampfbeton will ich zwar nicht ausschließen, halte ich aber für unwahrscheinlich - den hat man eher früher und dann auch nur für den Boden verwendet. Aber selbst wenn es Stampfbeton wäre, sähe ich dessen Schichtengrenzen nicht im entferntesten mit den Lagerfugen einer Mauer vergleichbar und insofern auch keine Indikation für Hoffnungen auf die Anwendbarkeit einer Injektionstherapie. Du schreibst allerdings auch ...
    ... also von einem von der Außenseite unterschiedlichen Zustand zwischen dem eingegrabenen und dem oberirdischen Bereich. Die haben ja auch unterschiedliche thermische Millieus, was aus meiner Sicht logischer erscheinen läßt, in diese ...
    ... Richtung zu denken. Auch die erwähnten salpetrigen Ausblühungen zeigen in diese Richtung.
    Leider zeigst Du hier nur eine Außenecke von innen. Bauepochentypisch wäre eine Mischbauweise Außenwände Beton und Innenwände gemauert (Vollziegel).
     
  12. #12 markduesseldorf, 03.06.2024
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    Danke für Deine Antwort. Ja Mauerwerk ist es nicht. Das sieht man an der Kernbohrung. Die Wand besteht nur aus Beton gemischt mit Kiesel.

    Ich habe nochmal einen anderen Raum angehangen und die Mauer von Außen. Da sieht man dass die Keller Wand und Kellerdecke aus Beton sind und danach dann Ziegel verbaut wurden. Der Keller wurde bis zur Frostgrenze von ca. 120cm gedämmt und abgedichtet. Kann man denn irgendwie prüfen durch Probebohrungen etc. ob es aufsteigende Feuchtigkeit oder Kondensat ist?

    LG aus Düsseldorf Mark
     

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    Nope , du bist ja räumlich in der Nähe , bis in die 60er Jahre sind viele UG / Keller als Stampfbeton oder Schütt ausgeführt, brauchst nur in die umliegenden Ortschaften schauen selbst in Koblenz findest du diese Gebäude und warum nun zwangsläufig Vollziegel vorhanden sein sollen who knows ...
     
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    Beton ist immer ein Gemisch mit Kieseln - sonst wäre es kein Beton, sondern Zementbrei.
    Die Lichtschachtwände sind gemauert, haben mit der Kellerwand an sich aber nichts zu schaffen.
    Wenn die Kelleraußenwand mehrere Bereiche hat (oberirdisch gedämmt, unterirdisch gedämmt und unterirdisch ungedämmt), dann kannst Du ganz sicher von einem entsprechend inhomogenen thermischen Milleu ausgehen, und in Folge auch von Kondensat.
    Da würdest Du mit einem ich sachma chemischen Stacheldrahtzaun auch nichts gegen ausrichten.
     
  15. #15 markduesseldorf, 04.06.2024
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    Danke für die ganzen Infos. Es ist wohl Stampfbeton. Habe nur Novusan als mögliche Horizontalsperre gefunden (vorausgesetzt es liegt wirklich an der Sperre und nicht am Kondensat).
     
  16. SIL

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    Ich sage es dir nochmals, diese Investition kannst dir schenken, das funktioniert nicht - hier muss mit Packer und 'Hochdruck' gearbeitet werden.
    Das Equipment gibt es natürlich zu kaufen ggf gebraucht je nach Hersteller liegst du hier aber bei mindestens 2k ca.
     
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