Dachbodenausbau - Hürde oder realistisch?

Diskutiere Dachbodenausbau - Hürde oder realistisch? im Dach Forum im Bereich Neubau; [ATTACH] [ATTACH] Hallo zusammen, wir bauen ein EFH Fertighaus (Effizienzhaus 40) und sind schon voller Vorfreude. Wir Eltern wollen...

  1. #1 hausdaniel, 14.06.2024
    hausdaniel

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    Hallo zusammen,

    wir bauen ein EFH Fertighaus (Effizienzhaus 40) und sind schon voller Vorfreude.

    Wir Eltern wollen perspektivisch (in 4-5 Jahren, wenn finanzieller Spielraum wieder da ist, deswegen geht jetzt grade kein Ausbau, den Dachboden (35 Grad Dachneigung, Satteldach, siehe Foto) für uns als Schlafzimmer und teils als Abstellraum umbauen.

    [​IMG]


    [​IMG]

    Jetzt zum Anfang soll er erstmal nur als Lagerfläche dienen.


    Je mehr ich recherchiere, desto unsicherer werde ich bzgl. des Ausbaus. In diversen Facebookgruppen wurde mir entgegengeworfen, dass das Vorhaben unmöglich sei bzw. die meisten kritisch sehen.


    Die Fertighausfirma, mit der wir bauen,

    hat die Dampfbremse in der oberen Zwischendecke.


    Muss ich an mehr als die folgende Punkte denken:


    • Dämmung
    • Elektronik (wird schon während der Bauphase gemacht)
    • Lüftung (da haben wir ja das bodentiefe Fenster, reicht das?)
    • Dampfbremse ggf.?
    • Boden/Estrich
    • Raumsparende Spindeltreppe als Zugang zum Dachboden
    • Ggf. Wand einziehen (Trennung Schlaf- und Lagerraum)

    Welche Punkte sind aus eurer Sicht unproblematisch zu meistern? Wo könnte es knifflig werden?


    Was meint ihr mit was für einen Kostenrahmen muss man rechnen insgesamt?


    Wie ihr seht ich, bin ich grade ein wenig überfragt.


    Vielen Dank!
     
  2. #2 nordanney, 14.06.2024
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    Wie wäre es mit einer Heizung ==> Anbindung an FBH mit neuem hydraulischen Abgleich
    Dachflächenfenster, denn ansonsten hast Du (bis auf das Mini-Fenster im Giebel) nicht wirklich Tageslicht im Raum/in den Räumen
    Baugenehmigung für den Ausbau als Wohnfläche
    Durchbruch durch die jetzige Decke für Spindeltreppe einfach machbar? (bestimmt eine Holzbalkendecke, oder?) Raumspartreppe zurückbauen.
    Trockenbau zur Verkleidung der Dachschrägen (sollen diese nicht bis zum Fußboden runtergezogen werden, so musst Du dort auch noch mal ran)

    Das fällt mir spontan noch ein.

    Und wenn ich richtig vermute, erfolgt die Dämmung bereits vom Hausbauer in der Decke. Also musst Du noch einmal Geld in die Hand nehmen, um eine Zwischensparren und/oder Aufsparrendämmung vorzunehmen.
     
  3. #3 Ettlingen, 14.06.2024
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    Meine Vermutung: Die Aktion wird später zu unnötig komplexen (und damit teuren) Eingriffen in die Bausubstanz führen. Unter dem Strich spart man dabei nichts (eher im Gegenteil). Besser etwas höhere Verschuldung und dafür eine durchdachte und vernünftig geplante Lösung.
    Fenster ausreichend groß planen um dem Raum Wohnqualität zu geben.
     
  4. #4 Andreas Teich, 15.06.2024
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    Erst mal mit dem Bauamt abklären, ob bei der Raumhöhe überhaupt die Nutzung als Wohnraum möglich ist- vermutlich nicht.
    Wenn ihr das als Wohnraum nutzen wollt wird’s also nur ohne Genehmigung möglich sein-
    im Brandfall gibts dann wohl auch keinen Versicherungsschutz.

    Wenn das geklärt ist:
    Dampfbremse besser nicht auf den Boden sondern bis zum First hochziehen und gleich bis zum First dämmen-Fußboden nicht dämmen bzw ggf nur Schallschutz.
    am besten wegen besserem Hitzeschutz mit Zellulose und/oder Holzfaserdämmplatten.
    Heizung, Unterverteiler, Treppe,, Wasser- und Abwasser etc. vorrüsten.
     
  5. #5 Kriminelle, 16.06.2024
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    Ja, sie raten Dir auch, gleich einen Grundriss mit funktionierender Treppe in den Dachboden zu planen.
    Ausserdem wurdest Du darauf hingewiesen, dass nur die Bodenfläche 70qm hat, der Wohnraum selbst, der eventuell anrechenbar wäre aber nur 14qm oÄ. Ob sich dann der ganze nachträgliche Aufwand lohnt, muss man abwägen.
     
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