Fassadendämmung bei bestehenden Fenstern

Diskutiere Fassadendämmung bei bestehenden Fenstern im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, wir schlagen uns mit dem leidigen Thema “bestehende Fenster, geplante Fassadendämmung, Schießscharteneffekt” rum. Die Vorbesitzer unseres...

  1. #1 BJ58, 21.12.2024
    Zuletzt bearbeitet: 21.12.2024
    BJ58

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    Hallo,
    wir schlagen uns mit dem leidigen Thema “bestehende Fenster, geplante Fassadendämmung, Schießscharteneffekt” rum. Die Vorbesitzer unseres Hauses haben 2004 neue Kunststofffenster, doppelt verglast mit Rollladen und Fliegengittern einbauen lassen. Die funktionieren alle einwandfrei und sind auch überall komplett dicht. Durch Umbaumaßnahmen & Wechsel auf WP wird bei uns eine Fassadendämmung relevant. Wenn die Fenster noch älter und/oder nicht einwandfrei wären, würden wir sie in dem Zuge austauschen. Aktuell macht das für uns aber keinen Sinn (da komplett funktionsfähig und dicht) & ist finanziell auch nicht eingeplant. Sorgen bereitet mir nur der mögliche Schießscharteneffekt und, dass wir bei einem Fenstertausch in sagen wir mal 10 Jahren wieder die Fensterbänke etc anpassen müssen. Deshalb die Frage an diejenigen die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind/waren: Wie seid ihr damit umgegangen? Macht es Sinn die alten Fenster aus- und wieder einzubauen und in der Fassade nach vorne setzen zu lassen? Oder macht man da mehr kaputt als ganz? Oder lieber 2-5 Jahre abwarten und dann beides in einen Zug? Wir sind nur gesetzlich verpflichtet / angehalten zu dämmen da wir durch 2 Fenster-Vergrößerungen 10% der Fassade ändern.
     
  2. #2 simon84, 21.12.2024
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    ja


    Wie dick sind die Wände denn ?
    Bei üblichen 36,5 cm und 16 cm Dämmung gibt es keinen schiessscharteneffekt
    Schaut euch das mal in Ruhe mit eigenen Augen an
     
  3. #3 ichweisnix, 21.12.2024
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    kommt auf die Fensterbreite an.
     
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  4. #4 nordanney, 21.12.2024
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    Nein.

    Habe selbst auch darauf verzichtet - sogar mit neu eingebauten Fenstern. Solange die Fenster nicht extrem klein sind, ist der negative Effekte überschaubar bis gar nicht wahrnehmbar.
     
  5. #5 Fabian Weber, 21.12.2024
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    Für Wärmepumpe muss man nicht unbedingt die Fassade dämmen.
     
  6. BJ58

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    Danke für die Rückmeldungen, die haben uns in unseren Gedanken insgesamt bestätigt. Werden erstmal die WP einbauen, schauen wie effizient sie läuft und dann zu einem späteren Zeitpunkt Fassade, Dämmung & Fenster gemeinsam betrachten / erneuern.
     
  7. #7 driver55, 24.12.2024
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    Von welchem Baujahr und aktuellem Energiebedarf (Heizlast) reden wir hier überhaupt?
    Wohnfläche, beheizte Fläche, Heizkörper oder FBH?
    Bedenke: Eine aktuell passende WP ist nach der Modernisierung (Dämmung/Fenster) überdimensioniert. Auch wenn die meisten WP mittlerweile modulieren können, sollte man dies bei der Wahl berücksichtigen.
     
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  8. #8 simon84, 24.12.2024
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    Ja das wäre echt blöd wenn jetzt ein 12kW Monster angeschafft wird und sich danach rausstellt dass 5 oder 7 gereicht hätten …
     
  9. BJ58

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    Ja, das wir nachträglich Dämmen und Fenster tauschen haben wir bzw. werden wir bei der Dimensionierung berücksichtigen und die WP am Zielbild ausrichten. Haben uns unser Heizungsbauer und unser Energieberater auch beide so empfohlen. Ist auch alles schon gerechnet. Eventuell stellen wir auch WP gemeinsam mit Fenstern und Dämmung nach hinten und switchen dann einmal gemeinsam um. Danke für alle Meinungen und Gedanken.
     
  10. #10 simon84, 15.01.2025
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    Erst dämmen, dann Wärmeerzeuger tauschen.
    Geplante Dämmungen nur berücksichtigen, wenn sie auch wirklich so umgesetzt werden (können)
     
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  11. #11 titan1981, 16.01.2025
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    Wenn die benötigte Leistung der WP mit dem Zustand des Hauses nach Dämmung und Fenster, wieviel Differenz ist denn zu erwarten? Die mögliche Einsparung dadurch sollte ja berechnet worden sein. Könnt ihr ggf. dann auch noch zu heizen (Ofen etc.) bis die WP nur noch die Heizleistung des sanierten Hauses erbringen muss?
     
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