60-70er Jahre Fertighaus mit Formaldehyt

Diskutiere 60-70er Jahre Fertighaus mit Formaldehyt im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Guten Abend, Wir wollen uns ein Haus kaufen aus den 60/70ern. Problem es ist ein Holz fertig Haus und der Gutachter hatte sehr hohen Formaldehyt...

  1. #1 BLinsglueck, 28.01.2026 um 02:28 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 28.01.2026 um 02:35 Uhr
    BLinsglueck

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    Guten Abend,
    Wir wollen uns ein Haus kaufen aus den 60/70ern. Problem es ist ein Holz fertig Haus und der Gutachter hatte sehr hohen Formaldehyt Gehalt gemessen.
    Empfohlen wurde uns auf die alten Spanplatten, 60mm Holzweichfaserplatten + drüber Lehm zu verputzen und kalkfarbe zu streichen.

    Meine Frage ist: würden wir damit wirklich das Ergebnis erzielen das wir da unbedenklich da wohnen können aus gesundheitlicher Sicht?
    Oder gibt es andere Möglichkeiten.

    Aufgrund kleinem Budget wird fast alles in eigenleistung gemacht.
     
  2. ToTi

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    Ich hätte da so meine Bedenken, in eine Giftdose zu ziehen, innen versuchen alles zu zukleistern und dann zu hoffen das es klappt. Du musst ja nicht nur etwas Dämmung und Putz an die Wand knallen, du musst alle Steckdosen, Lichtschalter, Wasserhähne umändern. Alles was an und in den Wänden und Decken installiert wurde, muss geändert werden. Die Räume werden kleiner, die Decken tiefer, eventuell muss du alles neu fliesen und wenn eine Küche vorhanden ist, brauchst du wahrscheinlich eine Neue. Das alles mit einem kleinen Budget? Was ist mit dem Fußboden? Ist das Estrich, oder wurde da auch Pressspanplatten verwendet? Wenn ja, wie will man dann den Fußboden machen?
    Nicht kaufen!
     
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  3. BaUT

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    Nein, mit einer zusätzlichen Außendämmung verbessert ihr den Wärmeschutz, aber ihr beseitigt damit nicht die hohe Formaldehydbelastung der Raumluft, die aus den Spanplattenbekleidungen der Wände und Decken kommt.
     
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  4. Viethps

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    Techniker kriegen das hin....wie auch immer
    Die oft praktizierte Lösung besteht aus einer Installationsebene, beginnend mit einer akribisch verlegten und umfänglich verklebten Dampfsperre. Darauf kann man aufbauen......
     
  5. Holzhaus61

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    Und was machste mit dem Fußboden?

    Das wird doch ein Faß ohne Boden. Entweder komplett entkernen oder Abbruch. Und das:

    und das:
    passt nu gar nie nicht zusammen.

    Da sollte man sich was komplett anderes überlegen und das heißt für mich Neubau aber dazu muß man viel mehr wissen...
     
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  6. BLinsglueck

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    Hab ich mir schon ungefähr gedacht..
    Ja wir sollten sowohl die Innenwände, Boden und die Decke so bearbeiten. Anschließen Luftfilter für die Wände installieren, das wäre der Plan gewesen.
    Hab da aber so meine Bedenken..
    Mit „kleinen Budget“ war eher gemeint das wir kein Geld fü abreißen und neubauen haben.
     
  7. BaUT

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    Dann sucht bitte lieber ein anderes Haus.
     
  8. Holzhaus61

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    oder Grundstück...
     
  9. Berndt

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    oder einfach mal durch testen nachprüfen lassen ob das Zeugs vielleicht längst verschwunden ist
     
  10. ToTi

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  11. BLinsglueck

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    Messwerte sind keine 3 Wochen alt.

    Sagen wir mal wir wollen das Haus unbedingt, gäbe es noch andere Möglichkeiten als das mit dem Weichfaserplatten und Lehmputz?
     
  12. VollNormal

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    Alles Material, das Schadstoffe ausdünstet, raus und neue, unbelastete Materialien rein. Aber damit bist nicht mehr wirklich weit weg von Abriss und Neubau.
     
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  13. Berndt

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    Dann ist alles Sondermüll, unbezahlbar, vergiss diese Burg
     
  14. 415B

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    Finger weg wo so einer Giftschleuder oder einen Wäschetrockner oder einen billig Toaster nutzen solange man Beziehungen zu Herrn Kaiser hat.
     
  15. 415B

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    Das könnte teurer werden da man den Sondermüll teuer entsorgen darf. Und dann Wand für Wand aus- und einbauen, Elektrik neu Wasser Heizung neu dann lieber was anderes oder ein Neubau.
     
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60-70er Jahre Fertighaus mit Formaldehyt

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