sehr schräge Lage der Schlussstein aufgrund Attika ???

Diskutiere sehr schräge Lage der Schlussstein aufgrund Attika ??? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, anbei ein kurzes Update ...nach vielen Telefonaten mit den Herstellern, ergibt sich final ein klares Bild und der Aufbau liegt...

  1. acii

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    Hallo zusammen,

    anbei ein kurzes Update ...nach vielen Telefonaten mit den Herstellern, ergibt sich final ein klares Bild und der Aufbau liegt ausserhalb der Regel.
    Anfänglich wurde noch eine Chance gesehen und von den vorhandenen 16,3 Grad Dachneigung aufrundet und mit 17 Grad in Kombination mit dem Tegalit in der Klasse 3 landet.
    Da aber auch in der Klasse 3 je nach Unterdeckbahn ein Nageldichtband pflicht ist, hat sich dieser Ansatz erübrigt, da leider die Siga Majcoat 200 diese Dichtfunktion nicht kann (bestätigt von Siga).

    Glücklicherweise konnte ich mich mit der Zimmerei aufgrund dieser jetzt doch klaren Ausgangssituation schnell einigen. Es wird nun ein komplett wasserdichtes Unterdach aufgebaut.

    Drückt mir die Daumen , dass die Korrektur gut verläuft !!!

    Vielen Dank für eure Hilfe... ohne eure Expertise wäre das Thema nicht aufgefallen und vermutlich in 20 Jahren ein großes Erwachen da gewesen...

    Big Thx und ich halte euch auf dem Laufenden ...
    Gruss
    Achim
     
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  2. ToTi

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    Vielen Dank dir für das Update!
     
  3. acii

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    Hallo in die Runde...

    ich hoffe ihr könnt mir nochmals mit eurer Expertise helfen...

    Ich habe heute den Vorschlag von der Zimmerei erhalten bzgl. der Korrektur.

    Der Plan ist nun komplett im Braas System zu bleiben.
    das bedeutet die Unterdeckbahn und Materialien zur Abdichtung der Konterlattung etc. kommt alles von Braas.

    Soweit so gut... die Zimmerei möchte jedoch in die Vollen gehen und das Konzept mit eingebundener Konterlattung umsetzen.
    Das bedeutet die Lattung wird auf die Braas Unterdeckbahn installiert und dann mit einem Dichtstreifen abgedeckt.
    Der Streifen wird entsprechend aufgeschweißt. Wie genau ist mir aktuell noch nicht bekannt.

    Wäre super wenn ihr mir euer Feedback dazu geben könntet bzgl.

    - Langlebigkeit von diesem Abdichtungsstreifen (Schweiß bzw. Klebenähte).... ich sehe hier ein ziemliches Risiko wenn sich die Nähte lösen ...bleibt die Feuchtigkeit unter dem Abdichtstreifen hängen, eine Abtrocknung ist kaum gegeben.
    - Anforderungen an Konterlattung ( keine scharfe Kanten , Trockenheit etc.)
    - Ist das für eine Zimmerei eher Routinegeschäft oder eher exotisch und Spezialisten sind notwendig ?

    oder ist eine offene Konterlattung mit Nageldichtband doch unkritischer ?

    Vielen Dank wie immer !!
    Gruss
    Achim
     
  4. #24 ToTi, 05.02.2026 um 05:42 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 05.02.2026 um 05:48 Uhr
    ToTi

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    Dann wird es wohl eine Systemgarantie geben. Das ist in Ordnung

    Genau so macht man ein wasserdichtes Unterdach. Perfekt!:28:

    Wenn es fachgerecht gemacht ist, gibt es in der Regel keine Probleme. Bis vor einem Jahr war die Ausführung mit diffusionsoffenen Unterspannbahnen als wasserdichtes Unterdach nicht zulässig und musste mit Abdichtungsbahnen aus dem Bereich Flachdach gemacht werden. Da war der ganze Dachaufbau noch viel komplizierter wegen der Hinterlüftung!

    Auch wenn ich kein Freund von wasserdichten Unterdächer bin (weil zu geringe Dachneigung und erhöhte Anforderungen!), habe ich das schon öfters gemacht. Das ist jetzt nichts ungewöhnliches.
     
  5. acii

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    Hallo zusammen,

    ich muss mich nochmals melden, es gibt ein kleines Update...

    Die Zimmerei hat angeblich doch ein Nageldichtband bei unserem Dach verbaut. (das muss natürlich noch verifiziert werden)

    Damit ergibt sich eine neue Ausgangssituation und leider ergibt sich wieder die Fragestellung was ist zu tuen ?
    Ich warte aktuell noch auf Feedback von Braas bzgl. der Einstufung des Tegalit. Da gibt es mittlerweile zwei Aussagen 25 und 27 Grad.

    Liegen wir weiterhin bei 25 Grad Regeldachneigung, könnte man evtl. die Klasse 3 vertreten und heranziehen.
    Daher habe ich noch eine wichtige Frage bzgl. der Klasse 3 Beschreibung:

    Naht- und perforationsgesicherte Unterdeckung2) / Unterspannung:
    - Nähte und Stöße der Bahnen verklebt
    - Unterdeckung mit Holzfaser-Unterdeckplatte
    - Nageldichtband/-masse zwischen Bahn und Konterlatte

    Was genau bedeutet "Nähte und Stöße der Bahnen sind verklebt" ??

    Wie bereits geschrieben wurde bei uns eine Majcoat 200 verlegt (es ist keine SOB, also kein integrierter Klebestreifen), die Bahnen bzw. Stöße sind bei uns nicht verklebt , sondern haben eine starke Überlappung.
    Und das wäre auch meine Frage , ist eine starke Überlappung vergleichbar mit einer Verklebung.
    Die Bahn liegt stramm unter der Konterlattung, ohne Verklebung , kann vermutlich der Wind trotzdem die Feuchtigkeit unter die Bahn treiben ?

    Bin wie immer sehr gespannt auf eure Einschätzung..

    Big Thx
    Achim
     
  6. ToTi

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    25° bei Eindeckung im Verband, woher die 27° DN weiß ich nicht, könnte aber von Braas vorgegeben werden, wenn in Reihe gedeckt wird.
    Es geht nicht um Klasse 2 oder 3. Die Fachregeln sagen klipp und klar, das bei deiner Dachneigung von ≥ 13°
    bis ≥ 17° (man kann nicht einfach mal um 0,7° aufrunden) bei diesem Dachstein
    (Dachsteindeckungen mit RDN 25° werden mit ebenen Dachsteinen mit tief liegenden Wasserfalzen sowie Fußverrippung ausgeführt.
    © Regelwerk DDH, Version 8.2)
    die Klasse 1 auszuführen ist. Vergiss mal auch ganz schnell mal die Majocat. Die ist nicht für Klasse 1 zertifiziert.
    Nein!
    Ja, vor allem geht es um den Schutz deiner Konterlattung. Bei Dauerbefeuchtung gammelt die irgendwann weg. Deshalb ein wasserdichtes Unterdach, wenn wie oben die beschriebenen und vorhandenen Parameter vorhanden sind !
     
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sehr schräge Lage der Schlussstein aufgrund Attika ???

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