Widersprüchliche Aussagen Fenstereinbauposition

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  1. liberaldeter

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    Hallo zusammen,

    wir sanieren derzeit unser Haus von 1987. 30er Liapor-Wand (0,8). Planen derzeit den Fenstertausch. Aufgrund der derzeit knapperen Geldmittel ist eine Fassadendämmung erst in 3-4 Jahren geplant.

    Ich habe dazu sehr viel gelesen, und mein Plan wäre folgender gewesen:
    • Neue Fenster (0,8 Uw) werden bündig mit Außenfassade montiert
    • Neue Vorbaurollläden (auf Fensterrahmen oder Mauerwerk?)
    • Alter Aufsatzrollladenkasten wird entfernt bzw. für die höhere Fenster/Rollladen genutzt
    • Dämmung der Fassade in 3-4 Jahren, Überdeckung der Vorbaurollläden
    Die außenbündige Montage wird im Internet und auch in meinem Sanierungsfahrplan empfohlen (auch da soll die Fassade erst später gedämmt werden). Jetzt habe ich mit dem "Fensterexperten" dieser Energieberatung gesprochen, der dringend von diesem Vorgehen abraten würde. Er widerspricht also seinem Kollegen, der den iSFP erstellt hat. Er sagt, durch die außenbündige Montage würde man sich spätestens im Winter nach 3-4 Wochen den Schimmel reinholen. Er empfiehlt die alte Einbauposition.

    Ich bin jetzt natürlich verwirrt. Ich habe zu dem Thema viel gelesen, und bei einer schrittweisen Sanierung wird ja häufig die außenbündige Montageposition empfohlen.

    Was meint ihr? Rat vom "Experten" ignorieren? Macht mein Vorgehen Sinn? Und sollte der Vorbaurollo auf den Fensterrahmen oder auf dem Mauerwerk drüber befestigt werden? Sollte da noch eine Dämmung zwischen Wand/Fenster und Vorbaurollo eingeplant werden?

    Vorab vielen Dank!
     
  2. chris84

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    Je nach gewünschter Höhe der Fensteroberkante ;-)
    Bei einem Fenster mit U-Wert 0,8 und einer Wand mit 0,8 spielt es thermisch schonmal quasi keine Rolle.
    Als Perfektionist kann man darüber nachdenken, das zu tun. Du wirst das aber vermutlich selbst ausführen müssen, da der Fenstermonteur dazu i.d.R. nicht qualifiziert ist. Wenn du das WDVS aber ein Jahr früher stattdessen montierst, dürfte die Energieeinsparung in Summe größer sein ;-)
    Das Problem lässt sich durch eine einfache Laibungsdämmplatte vermeiden. Der Einbau in der Mitte reduziert das Risiko m.E. nur geringfügig, erhöht es dafür aber später i.V. mit dem WDVS, wenn nicht bis auf den Fensterrahmen gedämmt werden kann.
    Der Zusammenhang ist für mich tatsächlich kaum verständlich. Fällt denn in 3-4 Jahren plötzlich Geld für die Fassade vom Himmel? Wenn nein, jetzt im großen Denken und einen Kredit für die Gesamtmaßnahme aufnehmen. Es dürfte unterm Strich einfacher werden, die Baustelle möglichst schnell abzuschließen, und dafür die Bank halt für 4-5 Jahre in Vorleistung treten zu lassen.
    Es besteht sonst immer die Gefahr, dass die Außenansicht mit den bündigen Fenstern für immer so bleibt ;-)
     
  3. liberaldeter

    liberaldeter

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    Das mit dem Geld liegt einfach daran, dass wir gerade unser 2. Kind erwarten und das Einkommen meiner Frau die nächsten 12-16 Monate wegfällt. Eine höhere Kreditsumme hätten wir selbst mit Tilgungsaussetzung nicht mehr tragen können. Die restlichen 80.000 des Kredits gehen für eine WP+FPH und den Innenausbau drauf. Da sind die 20.000 EUR für die Fassade einfach nicht drin. Sobald meine Frau wieder Arbeitet kann ich auch etwas lockerer mit unseren Reserven (derzeit 25.000) planen, und das würde mir erlauben ggfs. Nachzufinanzieren oder ein Blanko-Modernisierungskredit aufzunehmen. Oder halt noch zu sparen und das Bar bezahlen. Wir wollten uns mit Blick auf die nächsten 16 Monate (je nach Kita-Platz) einfach nicht übernehmen.
     
  4. chris84

    chris84

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    Naja, 12-16 Monate sind ja schonmal was anderes ;-)
    Unsere Fenster haben auch von April 2023 bis September 2024 auf das WDVS warten müssen. Da größte Thema war dabei der UV- Schutz des geschäumten Rolladenkastens - da habe ich für den Sommer Abdeckungen drüber gebaut. Oft ist da max 3 Monate freie Bewitterung zulässig...
    In deinem Fall würde ich Kasten nehmen, die nicht geschäumt sind.
     
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