Ladepunkte für Mehrparteienhaus (Wallbox) mit Förderung

Diskutiere Ladepunkte für Mehrparteienhaus (Wallbox) mit Förderung im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich bin Eigentümer in einer WEG mit 24 Wohnungen bzw. 29 Tiefgaragenstellplätzen. Wir haben vor, demnächst eine Ladeinfrastruktur...

  1. barry2104

    barry2104

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    Hallo zusammen,
    ich bin Eigentümer in einer WEG mit 24 Wohnungen bzw. 29 Tiefgaragenstellplätzen.
    Wir haben vor, demnächst eine Ladeinfrastruktur zu installieren, sodass jeder (der will/zahlt) sein eAuto künftig laden kann. Das ist aktuell durch die kfw-Förderung attraktiver als sonst.

    • Ladepunkt ohne Wallbox (nur Verkabelung): Förderung bis max. 1.300 €
    • Ladepunkt mit Wallbox: Förderung bis max. 1.500 €
    • Ladepunkt mit bidirektionaler Wallbox: Förderung bis max. 2.000 €
    Es gibt eine Liste der anerkannten WB, die vom Bund "freigegeben" sind bzw. die für die 1500€ bzw. 2000€ Förderung qualifiziert sind: https://www.laden-im-mehrparteienha.../2026/05/20260521_PT-LIS_Hersteller-Liste.pdf

    Allerdings ist derzeit nur 1 Bi-Direktionale Wallbox erwähnt: ambiCHARGE 11kW BiDi DC Wallbox Home (die aktuell kaum zu kriegen bzw. maßlos überteuert und für eine WEG Tiefgarage als DC-Wallbox auch übertrieben ist).

    → Kennt jemand eine WB, die die technischen Normanforderungen (insbesondere ISO 15118) nachweislich erfüllen und somit für die 2000€ Förderung qualifizieren würden (und bloß noch nicht auf der aktuellsten Liste gem. obigen Link aufgeführt sind)?
    Habe nur die Keba Wallbox KeContact P40 Pro finden können und würde die Firma diesbzgl. anschreiben um eben das zu fragen / bestätigen lassen.


    Mein Stellplatz ist ca. 40m entfernt vom Technikraum, wo das neue Stromkabel von meinem eigenen Haus-Stromzähler zum neuen WEG-WB-Lastmanagementbox, dann durch eine Wand/Kernbohrung entlang der TG Decke zu meinem Stellplatz geführt werden soll.

    → Reicht bei dieser Streckenlänge ein 5x6mm² Kabelquerschnitt wie vom Elektriker angeboten oder soll ich lieber mit 5x10mm² ausführen lassen, um weniger (Strom- sowie Geld-) Verluste durch die Wärme zu haben und zudem zukunftssicherer zu bleiben (mit Hinsicht auf möglicher 22kW Ladegeschwindigkeit)?

    Danke und Grüß aus Bayern
     
  2. nordanney

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    Warum möchtest Du in einer WEG eine Bi-Wallbox einbauen? Du hast einen dynamischen Stromtarif und möchtest Dein E-Auto günstig aufladen und dann als Stromspeicher nutzen?
    Persönliche Meinung: Ist Unsinn. Nimm eine einfach Box und freu Dich, wenn der Elektriker Dich mit seinen Kosten nicht umhaut. Wir haben gerade eine einfache Delta für unter 200€ fördern lassen - die restlichen 1,4k hat der Elektriker für 3m (nebst Anpassung Sicherungskasten) genommen.
    Klare (persönliche) Meinung: Wozu mit 22kW laden? Du kannst IMMER zuhause laden. Und wenn Du in 30 Minuten wieder weg musst, helfen 22kW auch nicht weiter. Jede noch so kurze Nacht macht Dein Auto wieder (fast) voll.
     
  3. barry2104

    barry2104

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    Danke, ja die 22kW brauche ich aktuell natürlich nicht, aber für den geringen Aufpreis des Kabelquerschnittes dachte ich mir evtl. lieber haben und nicht gebrauchen als in 10y aus irgendeinem Grund oder Sprung in die Technologie doch den 10mm² Querschnitt haben wollen.

    Und ich hätte nur eine BiDi WB genommen, wenn der Aufpreis dafür <500€ ggü. einen passenden nicht-BiDi WB wäre (sodass durch der höheren Fördersumme das effektiv gar nichts mehr kostet).

    Weiß jemand ob 40m mit 5x6mm² bei 11kW ausreichen würde bzw. wo die Längengrenze wäre, um auf 5x10mm² umsteigen zu wollen? (andere Nachbarn haben bis 80m Kabellänge)
     
  4. nordanney

    nordanney

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    Kann man berechnen. 40m sind noch ok - würde ich persönlich aber nicht machen, sondern auf 10qmm gehen.
     
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  5. msfox30

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    Ich habe bei mir auch 10qmm verlegt. Bessere ein 11kW WB an 10qmm, als eine 22kW an ein 6qmm. Besser haben als brauchen.
     
  6. hampshire

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    Ja, der Querschnitt ist mit 5 x 6 mm² sowohl für 11kW, als auch 22kW an 400V Drehstrom geeignet.
    Manchmal entsteht Verwirrung bei der Querschnittswahl, wenn jemand übersieht, dass der Rechner auf 400V Drehstrom eingestellt werden muss und versehentlich mit 230V Wechselstrom rechnet. Letzteres würde zu einem höheren Querschnittsbedarf führen.
    Wir verwenden einen e-go charger, der das Auto zuverlässig läd. Mehr muss der nicht können.
    11kW Ladeleistung am Übernachtungsparkplatz reicht um nahezu jede Fahrzeugbatterie zwischen Heimkommen am Abend und Losfahren am Morgen (Standardfall) vollständig (und schonend) zu laden. Ich würde die Investition in eine Ladestation nicht auf Ausnahmen dimensionieren. Wenn Du ein ganz anderes Nutzungsprofil hast, kann das anders aussehen.
     
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  7. chris84

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    Gut, dass Kupfer ein Rohstoff ist, der in Massen und quasi kostenlos überall rumliegt :irre:closed:
    --> Der Elektriker rechnet aus, was hinsichtlich Absicherung und Dauerstrombelastbarkeit notwendig ist und fertig. Mehr ist Verschwendung wertvoller Ressourcen.
     
  8. nordanney

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    Jep. Und wenn ich von 11kW dann mal auf 22kW umrüste, reiße ich alles wieder raus und lege das stärker dimensionierte Kabel. Weil Geld ist ja quasi kostenlos und hat jeder im Überfluss.

    Sorry, Dein Post war Unsinn. Man darf auch gerne mal ein paar Minuten in die Zukunft planen - auch wenn ich die 22kW Wallbox für unsinnig in diesem Fall halte.
     
  9. barry2104

    barry2104

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    zwecks Wallboxmodell, ich habe ein Liste der mit unserem Lastmanagement kompatibeln Modelle zugeschickt bekommen:

    Hiervon wurde mir vom Elektriker die Mennekes AMTRON 4You 560 11 C2 empfohlen (hat RFID und >6m Kabellänge)

    Ich habe allerdings die VESTEL EVC04-AC11SWA-T2P7 HOME SMART 7 m https://www.mediamarkt.de/de/produc...ion-fur-elektrofahrzeuge-schwarz-2757099.html aktuell für 670€ Brutto gefunden (von Saturn bestellbar).

    Ist der Vestel so viel schlechter als der Mennekes, die wir für 1315€ Brutto vom Elektriker angebotenbekommen haben?
     
  10. 415B

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    Ich denke lieber etwas größer planen als in 5 Jahren alles neu machen. Und da gab es eine Sendung vom BR mit dynamischen Stromtarifen. Also wenn mittags zu viel Sonnen- Windenergie ins Netz strömt wird man bezahlt wenn man viel von diesem Strom abnimmt. Das TV Beispiel brachte 5,80 Einnahmen und keine Ausgaben. Und bei 5 e Autos kann das lohnen. Der hatte nur eins.
     
  11. nordanney

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    Sagen wir es so: die laden beiden. Ist für mich das einzige Kriterium.

    P.S. Für fast 700€ die Vestel völlig überteuert. +/- 300€ sollte eine Wallbox nicht kosten, die nur privat laden soll. Geht es um die Einbindung von Abrechnungssystemen, falls Du z.B. den Strom vom Arbeitgeber für den Dienstwagen erstattet bekommst, ist das ein anderes Thema.
     
  12. nordanney

    nordanney

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    Der typische Anwendungsfall für den Besitzer einer Eigentumswohnung mit einem Stellplatz in der TG...
     
  13. barry2104

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    genau darum geht es - weshalb ich nur WBs mit RFID Funktion in Betracht ziehen (+ Kabellänge >6m + kompatibel mit unserem geplanten Lastmanagement sind)
    Wenn das Modell auch noch 1500€ förderfähig ist, noch besser: https://www.laden-im-mehrparteienha.../2026/05/20260521_PT-LIS_Hersteller-Liste.pdf
    Aber wenn das Modell nicht in dieser Förderungsliste auftauchen sollte, könnte ich lediglich einen Antrag auf dem Ladepunkt (nur Verkabelung) und 1300€ Förderung erhalten, und danach/dazu eine günstigere WB einbauen lassen
     
  14. Alex88

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    Klärt mich mal auf, ich dachte E Autos in TG wären nicht erlaubt, schon gar nicht zu laden
     
  15. nordanney

    nordanney

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    ok - dann schau nur auf den Preis und natürlich auf die Konnektivität. Wenn Du in der TG keinen Kontakt zur Abrechnung bekommst, ist es doof. Ich musste als Arbeitswallbox eine Alfen installieren lassen - ebenfalls völlig überteuert, aber die einzige, die Total Energies zur Abrechnung akzeptiert.
    Wo hast Du die Infos her?
    Die dürfen uneingeschränkt in einer TG parken (privat), öffentliche Betreiber haben natürlich Hausrecht und können Vorgaben machen.
    Und laden ist genauso möglich. Fast jede neue TG wird mit Lademöglichkeiten ausgestattet.
     
  16. chris84

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    Nach der Logik kannst du auch gleich nen fetten Unterverteiler für 2 x 22kW bauen, weil du ja vielleicht in Zukunft noch ne 2. 22kW WB brauchst :mauer

    In der TG kann ein Ladeverteiler darüber hinaus Sinn machen, wenn mehrere Ladepunkte vorgesehen sind. Mit Lastmanagement (weil eh erforderlich) reicht dann vielleicht sogar eine 16mm² Zuleitung für 5 oder mehr WBs, weil in Summe z.B. bei 45A Schluß ist.
     
  17. nordanney

    nordanney

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    Jetzt komm mal runter. Erst mal über die Situation nachdenken, dann schreiben ;-)
    In der WEG gibt es für jede der 24 Wohnungen einen Stellplatz (und für ein paar noch einen zweiten). Upgrade auf 22kW - möglich. Upgrade auf 2x22kW - extrem unwahrscheinlich, da bestenfalls für 5 von 24 Wohnungen machbar.

    P.S. bei der Leitungsvergrößerung reden wir über welchen Mehraufwand? 100€ Kabelaufpreis? Bei welchen Installationskosten insgesamt?
     
  18. #18 barry2104, 26.05.2026 um 14:54 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 26.05.2026 um 15:23 Uhr
    barry2104

    barry2104

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    Wir haben NYY-J 5x6mm² TR500m Starkstromkabel für 6,82€/lfm (Brutto) angeboten bekommen.
    Wir würden 11,26€/lfm für 10mm² zahlen müssen, sodass wir bei 40m und geschätzten 4,44€/lfm Aufpreis von ca. 180€ Brutto reden, um diese Zukunftssicherheit zu haben. Ob man dadurch auch noch centweise Ersparnisse durch geringeren Wärmeverluste gegenrechnen kann, weiß ich nicht.
    Das Angebot vom Elektriker war je Anschluss Brutto 2500-3000€ zzgl. Wallbox-Hardware (sehr variabel), und danach abzgl. Fördergeld.
     
  19. Fasanenhof

    Fasanenhof

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    Ich sehe den Bedarf für 22kW Ladeleistung gar nicht soooo in der Zukunft und als Spinnerei.

    Ja, man kann bequem einen 40-60kWh Akku über Nacht an 11kW laden. Aber mit dem Trend zu dynamischen Stromtarifen und Lastmanagement sehe ich es eher so, dass man in naher Zukunft seine kWh in gut portionierten Fenstern vom Markt kaufen wird und dadurch eher mehr Anschlussleistung brauchen wird.
    Von dem Problem abgesehen: Ja, aktuell gibt es vielleicht 1/10 E-Autos. Und in 10 Jahren? 1:1 oder 10:1? Kaffesatzleserei mit dem Trend nach oben, nicht nach unten.
     
  20. simon84

    simon84
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    11kW reicht völlig

    Lastmanagement fuehrt eher dazu dass mal auf 7 kW oder weniger gedrosselt wird, nicht unbedingt dazu dass du von 11 auf 22 hochgezogen wirst

    bidirektional sehe ich nur im selbst genutzten EFH mit dem passenden Auto dazu

    in einer WEG die billigste Wallbox montieren die Förderung erhält und gut ist

    da würde ich eher vorher versuchen rauszufinden ob für Dienstwagen Abrechnung ggf eine Shell/50five oder Keba Sinn macht (Fragebogen an Mieter / Käufer)

    die vestel EVC04 tut ihren Job einwandfrei, habe ich als eon gebrandet für 299 gekauft allerdings ohne MID und somit bei den meisten Firmen nicht abrechnungsfähig

    dass eine Wallbox im Prinzip ein glorifizierter 4 poliger Schalter ist und die Magie im Auto passiert ist bekannt ?
     
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Ladepunkte für Mehrparteienhaus (Wallbox) mit Förderung

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