Elektrik hinter Trockenbau neu verlegen

Diskutiere Elektrik hinter Trockenbau neu verlegen im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir sanieren aktuell unsere Dachgeschosswohnung (Ausbau Anfang der 80er Jahre) und planen in diesem Zuge, die komplette Elektrik...

  1. DanielSan33

    DanielSan33

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    Hallo zusammen,

    wir sanieren aktuell unsere Dachgeschosswohnung (Ausbau Anfang der 80er Jahre) und planen in diesem Zuge, die komplette Elektrik zu erneuern.

    Alle Innenwände sind in Trockenbauweise errichtet und doppelt mit Gipskarton beplankt. Die Hauptleitungen können wir problemlos über die Decke in die jeweiligen Zimmer führen.

    Wir fragen uns, wie wir die Kabel am besten innerhalb der Räume in den Wänden verlegen.
    Aufputz-Installationen kommen für uns dabei aber nicht infrage.

    Wir haben bisher zwei Überlegungen:
    • Schlitzen: Wir schlitzen die äußere Gipskartonplatte komplett und die zweite, darunterliegende Platte evtl leicht an, um tief genug für die Kabel zu kommen.

    • Öffnungen sägen: Wir sägen alle 60 cm (jeweils am Ständerwerk) kleine Rechtecke aus, um die Kabel dann Stück für Stück durchzufädeln.

    Welche Methode ist euer Meinung sinnvoller, oder gibt es noch einen viel besseren Weg, den wir gerade übersehen? Wie verhält es sich bei Variante 1 mit der Stabilität der Wand?

    Vielen Dank vorab für eure Ratschläge und Erfahrungswerte!
     
  2. Baggerbedrieb

    Baggerbedrieb

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    Habe herausgefunden wie man den Wohnort ändert.
    Ich würde wo es geht und nötig ist mit der Lochsäge faustgroße Löcher sägen, die Scheiben kann man dann auch gleich wieder zum verschließen hernehmen. Mit nem Fieberglasstab oder ner Kati kann man dann gut Leitungen einziehen, ohne zu viel zu zerstören.
     
  3. HansFranz

    HansFranz

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    Da hat wohl jemand bei der Planung und Bauausführung geschlafen, GK-Wände stellt man inkl. der Kabel und sonstiger Technik darin, hinterher hat man das was man da jetzt versucht zu lösen?
    GK-Platten schlitzen wird sie wohl in der Gesamtheit der Stabilität beschädigen, und Kabel darein, also in der GK-Platte verlegen, wäre mal was ganz Neues.
    Die GK-Wände sind wohl schon verputzt und gespachtelt, weil im Rohbau kann man die ja wieder demontieren, aber wer das schon nicht weiß wird wohl bald die nächsten Probleme haben. Die Dosen und Auslässe baut man auch vorher ein.
    Da hätte man auch dünne Platten Ytong statt GK vor die alte Wand mauern oder kleben können, darin wäre die Montage dann ein Klacks.
     
  4. simon84

    simon84
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    So wie ich das verstehe ist da eine Elektrik vorhanden, aber aus den 80ern und soll komplett erneuert werden
     
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  5. DanielSan33

    DanielSan33

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    Genau, die Wohnung wurde Anfang der 80er ausgebaut. Wie wollen jetzt die Elektrik neu machen und überlegen, wie wir nun in die schon vorhandenen Wände die Kabel reinbekommen.
     
  6. #6 Ab in die Ruine, 14.07.2026 um 06:20 Uhr
    Ab in die Ruine

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    Das wird nicht funktionieren. Wie willst du durch die senkrechten Profile kommen?

    Der Fragesteller schreibt, dass über die Decke kein Problem wäre. Je nach Situation vor Ort, könnte man eventuell alle Dosen und Schalter von oben einspeisen
    und quert so keine Profile. Mit zwei Magneten kommt auch gut an der Dämmung vorbei.
    Aber wie gesagt, schwer zu sagen, wenn man die genaue Einbausituation nicht kennt.
     
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  7. Alex88

    Alex88
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    wenn Schalter und Steckdosen dort bleiben sollen, wo sie aktuell sind, könnte man die Dosen ausbauen, das neue Kabel mit dem alten verbinden
    und dann durchziehen. Bei neuen Dosen über die Decke, aber vorsichtig um die Dämmung nicht zu beschädigen
     
  8. DanielSan33

    DanielSan33

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    Leider kommt man nur bis zu den Zimmern über die Decke. Danach wird es schwierig.

    Aktuell habe ich zwei mögliche Lösungen im Kopf:

    Idee 1:
    Ein größeres Rechteck um den Ständer ausschneiden, damit genügend Platz vorhanden ist, um ein Loch in das Profil zu bohren – ähnlich wie auf dem angehängten Bild. Ich frage mich allerdings, wie gut bzw. einfach sich dieser Bereich später wieder verschließen lässt.

    Idee 2:
    Eine runde Öffnung am Ständer ausschneiden und das Kabel vor dem Profil entlangführen. Da die Wände doppelt beplankt sind, könnte man bei der unteren Lage einfach zwei Karton-Rechtecke dran schrauben, sodass dort das Kabel verlegt werden kann. Dadrauf kommt dann der Kreis. Ich hoffe, das Bild verdeutlicht, wie ich mir das vorstelle. Spricht etwas dagegen?

    [​IMG] upload_2026-7-14_8-23-17.png
     
  9. Alex88

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    Idee 1, die ausgeschnittenen Teile wieder einsetzen und verspachteln
    Idee 2 ist Mist, da Eingriff in die Statik der Wand
     
  10. Fred Astair

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    Ich war zwar noch nie in dieser Situation, doch würde ich, sollte es mal dazu kommen, versuchen, die Sollbruchstellen in den Ständern mittels Minikamera zu finden und dann diesen geplanten Durchbruch mittels Hammer und Dorn aufschlagen. Das dürfte im Gegensatz zum Bohren von einem viel kleinereren Dosenbohrerloch aus möglich sein und die Gefahr der Leitungsbeschädigung in dem großen Durchbruch ist viel geringer.
    Im Übrigen solle sich die waagerechten Leitungsführungen in den Wänden sehr in Grenzen halten, wenn man die Stellen über die Decke anfahren kann.
     
  11. DanielSan33

    DanielSan33

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    Es sind leider Profile verbaut, die nur eine Sollbruchstelle haben und diese ist mal oben mal unten :fleen
     
  12. Fred Astair

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    Das ist allerdings großer Mist. Mein Beileid.
    Dann bleibt m.E. nur, alles über die Decke anzufahren. Schräg Bohren würde ich nicht.
     
  13. Alex88

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  14. #14 HansFranz, 14.07.2026 um 19:51 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2026 um 21:19 Uhr
    HansFranz

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    Ach was, die alte Elektrik ist nun hinter den GK-Wänden, das war ja damals bei einer massiven Wand auch nicht das Problem, weil die Norm. Und nun greift diese Methode von damals aber nicht mehr, und was hat er dazu zu sagen, wie immer nichts Gescheites?
    Wir sind hier auch glaube ich im falschen Forenbereich, das ist ein Problem im Trockenbau, die Elektrik ist nicht das Problem, die bekommt man nur so nicht einfach rein.
    Kommt da keiner von den Profis hier darauf?
    Ein Trockenbaumeister, noch dazu als Mod, ist aber dabei.
    Ach ja, wir sind hier ja im Bau-Experten-Forum, Experten im Schnattern und Tratschen, ihr habt doch alle noch nie aufm Bau was gemacht, das kann man doch hier deutlich rauslesen.
    Und wir haben ja hier auch diverse Größen, mit nur großer Klappe dabei, einen Tänzer aus San Bernardino, vllt. sollten solche Nasen einfach bei dem bleiben was sie können, wo mir gerade deren Fähigkeiten nicht so recht einfallen, bis auf sau dummes Rumlabern.
    Jo, wenn man wüsste wie das geht kämen solche dusseligen Antworten nicht, Dummgeschwätz wie halt immer.
    So wie in allen oder vielen Foren, wenn die ForenLeitung keine Fähigkeiten hat ist mit dem Rest auch nichts mehr anzufangen.
    Immer wieder lustig wie in Foren so die Leute verarscht werden, da weiß man dass man im Handwerk keine solche Foren gebrauchen kann, weil hier nur Selbstdarsteller ihr kleines Ego pushen müssen.
    Gebt euch wieder alle gegenseitig genug Punkte, die Öffentlichkeit lässt sich davon nur nicht täuschen.
     
  15. Huizhaecka

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    Schlitzen würde ich auch nicht. Es wird mühsam werden. Habt Ihr eine zugängliche Abseite? Manchmal kann man auf diesem Weg schon einiges erreichen. Mit etwas Glück und Mad Max artigen Verlängerungen könnte man dann mit einem Stufenbohrer (25mm+) vielleicht ein oder zwei Felder überwinden, dann ein 20mm Rohr auf einem Glasfiberstab (Runpo Sticks oder ähnliches, notfalls Gewindestange) auffädeln und durchstecken. Je nach Grundriss könnte das schon eine Erleichterung sein.
    Der Aufwand ist in jedem Fall hoch. Möglicherweise ist es schneller und weniger Nervenaufreibend einzelne Wandseiten zu demontieren. Dann kann man alles sauber legen.
    Wenn Du jetzt keine extremen Höhen oder sonst wie statische Besonderheiten hast, der Schallschutz nicht irgendeiner Norm entsprechen muss usw. dann kann man auch mal etwas laxer mit den Forderungen der Hersteller umgehen, meist funktioniert es, wenn nicht ist man halt selber schuld. In der Praxis wird eh nach Bedarf gebohrt. Und wenn man sich Fädelei zwischen den Ständern antut, dort ein Stückchen Leerrohr erhöht die Chance auf Austausch enorm - nur Leitung in die vorgesehen Ausparungen gelegt - eher bei Null. Und so ein Stückchen Leerrohr ist ein ganz brauchbarer Kantenschutz.

    Aber nicht falsch verstehen, auf der ganzen Wand aller Ständer durchsäbeln ist eher schlecht, aber wenn es in Einzelfällen nicht anders geht, geht davon die Welt nicht unter. Wenn wir noch einen Grundriss sehen dürfen, könnte man sich das mal genauer anschauen, vielleicht kommt dann noch der eine oder andere Trick.
     
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  16. #16 HansFranz, 14.07.2026 um 21:06 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2026 um 22:35 Uhr
    HansFranz

    HansFranz

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    So eine Antwort von einem angeblichen Fachmann in dem Bereich, das ist sehr fragwürdig?
     
  17. VollNormal

    VollNormal

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    Hilf mir doch mal bitte - ich finde grade deine konstruktiven lösungsorientierten Beiträge nicht, wo waren die noch?
     
  18. #18 HansFranz, 14.07.2026 um 21:21 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2026 um 21:31 Uhr
    HansFranz

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    Endlich mal noch ein gescheiter Ratschlag, versteht ja sonst auch keiner hier von den anderen Größen.
     
  19. HansFranz

    HansFranz

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    Ach der nächste angebliche Fachmann mit totaler Betriebsblindheit oder wieder nur Ansager ohne Fähigkeiten, weil von Nichts einen Plan, dann suche er mal weiter als Ahnungsloser, denn ein Anderer hat es auch schon kapiert wie man das Problem eventuell löst, wobei das Kind ja schon in den Brunnen gefallen ist, was man als angeblicher Fachmann aber auch nicht erkennt! Lauter Experden hier
     
  20. DanielSan33

    DanielSan33

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    Ach Hans, wir sind hier doch in einem Forum, in dem man sich in seiner Freizeit gegenseitig austauscht. Da bringt doch so schlechte Laune wirklich niemanden weiter.

    Hast du denn vielleicht noch einen anderen Idee? Die Gipskartonplatten komplett abzunehmen, kommt leider nicht in Frage.
    Mich lässt die Idee noch nicht ganz los, kleine Ausschnitte am Ständerwerk auszusägen und die Kabel dort einfach um den Ständer herumzufädeln. Leidet die Stabilität der Wand darunter wirklich so stark? Schließlich nehme ich nur Gips direkt am Träger weg, wo die Platte ringsherum fest verschraubt ist.

    upload_2026-7-14_21-36-59.png
     
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