Asbest bei Fensterrenovierung bearbeitet

Diskutiere Asbest bei Fensterrenovierung bearbeitet im Baubiologie Forum im Bereich Rund um den Bau; [IMG] [IMG] Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einer Einschätzung bezüglich einer Asbestbelastung in meiner ehemaligen Wohnung. Das...

  1. Temporeiches

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    [​IMG] [​IMG] Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer Einschätzung bezüglich einer Asbestbelastung in meiner ehemaligen Wohnung.

    Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1959, und während meiner Mietzeit wurden umfassende Renovierungsarbeiten durchgeführt, bei denen die Stahlfensterrahmen und die Balkontür komplett ausgetauscht wurden. Basierend auf meiner eigenen Inspektion des Gebäudeplans habe ich mehrere Risikomaterialien identifiziert, die rund um die Fenster verwendet wurden:

    • (Eternit) Streifen, die in einige Teile der Fensterrahmen, denke insbesondere Laibungen integriert waren (im Plan
      Asbestzementstreifen in der Fensterlaibung
      6mm x 15cm ).
    • Fensterkitt, der in Dokumentationen als Stopstara aufgeführt ist (Asbestgehalt unbekannt/vermutet).
    • Äußere Zementplatten (?), die direkt unter den Fenstern verschraubt waren und möglicherweise ebenfalls Asbest enthielten (siehe Bild).
    Ich mache mir insbesondere Sorgen über die gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit zwei spezifischen Ereignissen:

    • Kittentfernung (Innenbereich): Der Fensterkitt wurde von innen entfernt (möglicherweise mit einem mechanischen Werkzeug oder manuell). Ich war während der Arbeiten nicht zu Hause, kehrte aber etwa eine Stunde später zurück.
    • Kompletter Ausbau von Fenster Rahmen & Tür): Die gesamte Fensterrahmen- und Türkonstruktion wurde komplett herausgerissen und durch neue ersetzt. Während der Arbeiten war direkt vor dem Fenster ein Gerüst aufgebaut. Auch hier war ich während der Ausführung nicht anwesend und kehrte erst einige Stunden später zurück. Ich habe keine dichten, anhaltenden Staubwolken oder Trümmerteile bemerkt, aber etwas Feinstaub muss sich abgesetzt haben. Das Fenster war offen, als ich das Zimmer betrat. Zudem wurden die äusseren Zementplatten wieder angeschraubt.
    Nach Abschluss dieser Arbeiten habe ich noch ein halbes Jahr lang ganz normal in dieser Einzimmerwohnung gelebt.

    Wie besorgt sollte ich angesichts des Alters des Gebäudes (1959) und des Vorhandenseins von
    Asbestzementstreifen in der Fensterlaibung und weiteren möglichen Asbest Produkten durch diese Expositionsszenarien sein? Insbesondere in Anbetracht der Größe des Fensters (4m Länge).
     
  2. nordanney

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    Was machst Du mit der Antwort "sehr hohes Risiko"? Und was mit der Antwort "das wird schon ok sein"? Nix, weil jede Antwort nichts ändert.

    - Wie viel Asbest gab es wirklich in den Materialien ==> Proben getestet?
    - Wie viel Asbest bis Du ausgesetzt gewesen ==> also tatsächlich Asbest in staubform eingeatmet?
    - Wie reagiert genau Dein Körper darauf?

    Du gehörst zu der Gruppe, die panische Angst vor einer Sache hat, von der Du keine Ahnung hast. Entspann Dich und erfreue Dich Deiner neuen Wohnung, in der Du jetzt wohnst.

    P.S. Bei solchen Fällen wie Dir liegt das Risiko bei etwa 0. Du fällst eher bei der Hausarbeit von der Leiter und stirbst, als dass Du jemals merkst, irgendwann mal in der Nähe von Asbest (falls überhaupt vorhanden) gewesen zu sein. Hat schon mal jemand in Deiner Nähe geraucht? Sorgen vor Lungenkrebs? Nee? Dann hier bitte auch nicht.
     
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  3. Temporeiches

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    Fair, ich möchte nur richtig kalibrieren, weil ich, wie du schon sagtest keine Ahnung von der Materie habe und in den Medien diesbezüglich ja viel Panikmache herrscht.

    Ich weiß nur zu 100%, dass die Fensterrahmen Eternitstreifen enthalten waren (die Baupläne habe ich). Was ich halt nicht einschätzen kann, ist wie riskant solch eine Sanierung ohne Schutz Maßnahmen für mich als Bewohner ist / oder ob ich es einfach als Lappalie abstellen kann.
     
  4. nordanney

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    Jep
     
  5. msfox30

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    Was willst du kalibrieren? Dich?
    Jetzt kannst du es sowieso nicht mehr ändern, solltest du Asbest in der Lunge haben.
    Du wirst auch nicht nachweisen können, ob du Asbest in der Lunge hast und dafür das Abbruchunternehmen auf Schadeersatz zuverklagen. Wobei du ja noch keinen Schaden hast.
    Bist du Raucher, Trinker, Extremsportler Dieselabgase eingeatmet, Sonnenbrand gehabt...?
    Es gibt sooooooo viel Umwelteinflüsse, die dich krank machen könnten. Da ist Asbest nur Puzzel im System.
    Es gibt neue Stoffe, die noch nicht erforscht sind und denen wir täglich ausgesetzt sind, um daran vielleicht in 30 Jahren zu sterben.
    Asbest war nur eine tickende Zeitbombe....
     
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  6. Hark

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    Die Leibung sind doch (zumindest auf den Fotos) Klinker und keine Eternit-Streifen. Durch an/abschrauben werden normalerweise keine Fasern freigesetzt, wenn dann in nennenswertem Umfang durch zuschneiden oder bohren. Wobei ja noch unklar ist, ob die Platten tatsächlich asbesthaltig sind.
     
  7. Temporeiches

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    Deine Einschätzung zu den Platten sehe ich auch so. Aber, der Bauplan hat vorgesehen, dass zwischen Fensterrahmen und Zement aus asbestzement bestehender Eternitstreifen (Maße 8mmx15cm) integriert werden sollen. Diese würden ja, beim rausschneiden des Fensterrahmen auch mit angeschnitten werden?


    „Alle Stahlfensterrahmen, ausgenommen jene in einer Betoneinfassung, sind mit Asbestzement-Hohlraumstreifen zu versehen, 6 mm dick, 15 cm breit.“



     
  8. Kriminelle

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    Wo? Es gibt keine Panikmache.
    Dann solltest Du ausziehen, anstatt Dich mit Sachen zu beschäftigen, was Du nicht ändern kannst, nämlich das Gebäude.
     
  9. Alex88

    Alex88
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    Die Chance bei 30° im Schatten im Biergarten vom Blitz getroffen zu werden ist größer, als die
    dass du an Asbetose erkrankst
     
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  10. simon84

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    Wenn du näheres zu deinem Gesundheitszustand erfahren willst dann führt leider nichts an einem Besuch beim Lungenspezialisten vorbei. Der kann auf Basis deiner Beschreibung der Exposition überlegen welche Tests ggf. sinnvoll wären.
     
  11. ToTi

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    https://www.youtube.com/watch?v=fwdg2EZrZww
    Du könntest rein theoretisch auch deine Wohnung, also die Oberflächen, auf Asbest untersuchen lassen. Selbst wenn der Test positiv wäre, würde das dir nicht helfen, da du nicht weißt wieviel Asbest vor den Arbeiten vorhanden war. Das einzige was du dann noch machen kannst, ist die Wohnung von einer Spezialfirma reinigen lassen. Kostenpunkt irgendwo 5-stellig.
    Alternativ du wischt alles mit einem feuchte Lappen ab, freust dich viel Geld gespart zu haben und nicht an Asbestose zu sterben. Denn das ist die einzige Todesursache welche sich direkt auf Asbest nachweisen lässt. Lungenkrebs usw können andere Ursachen haben und werden dann nicht anerkannt. Aber selbst bei Asbest in der Wohnung, in der kurzen Zeit mit der geringen Exposition ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering.
    Achso, die Latenzzeit liegt irgendwo zwischen 10-40 Jahre. Da denkst du an diesen "Vorfall" als Ursache schon lange nicht mehr.
    Mach dir also keinen Stress, denn ich zitiere gerne @Alex88
     
  12. Temporeiches

    Temporeiches

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    Alles klar, eure Einschätzung hilft mir da schonmal. Danke. Bin auch mittlerweile ausgezogen. Einen Arztbesuch kann man ja immer noch in Erwägung ziehen.
     
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