Sockelausführung Holzbodenplatte auf Streifenfundament

Diskutiere Sockelausführung Holzbodenplatte auf Streifenfundament im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo Forumsmitglieder, ich bin zwar Architektin, aber ich plane jetzt mein erstes Holzhaus für mich selbst und hab vorher noch nie einen Holzbau...

  1. #1 Meinerstesholzhaus, 05.09.2026 um 08:27 Uhr
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    Hallo Forumsmitglieder,

    ich bin zwar Architektin, aber ich plane jetzt mein erstes Holzhaus für mich selbst und hab vorher noch nie einen Holzbau geplant. Es soll ein Hozständerbau mit Holzbodenplatte auf zwei Streifenfundamenten werden.
    Jetzt stehe ich beim Sockel vor vielen Fragen und hoffe, das mir hier jemand helfen kann, da dazu kaum etwas zu finden ist, auch nicht im Holzbauatlas und anderen Holzbaubüchern. Auch zu den Leitungseinführungen durch die Bodenplatte finde ich nichts.
    Das angehängte Sockeldetail ist erstmal nur der maßliche Entwurf. Ich brauche noch Angaben zur Abdichtung, Befestigung der Eternitplatte auf der Sockeldämmung (oder andere Lösung), Höhe der Anfüllung.
    Vielleicht kann jemand helfen.
    Vielen Dank schonmal fürs Lesen.
     

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  2. 415B

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  3. Holzhaus61

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    Oder Architekturstudentin? ;)

    Sorry, aber das ist schon Murks im Quadrat. Ich frage mich auch, warum man sich in den heutigen Zeiten noch so einen risikobehafteten Aufbau antut. Aber, wenns schee macht...

    Aber gleich kommen sicherlich die richtigen Experten. Einer, der immer alles weiß und einmal der Werbeblogger...
     
  4. BaUT

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    Da kann ich mich @Holzhaus61 nur anschließen!
    Das Sockeldetail macht mir Angst!
    Sie planen die Unterkante der Holzbalkendecke auf Höhe GOK?
    Sie planen einen Traufstreifen mit Rasenborden? Sie planen also direkt am Haus eine Muldenversickerung in der sich zeitweise Regenwasser anstauen kann bis zur Hölzernen Bodenplatte?

    Mein Rat: Überlassen Sie die Planung den Fachleuten!
     
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  5. #5 11ant, 05.09.2026 um 13:30 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 05.09.2026 um 13:53 Uhr
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    Wirklich Ständer, oder doch eher Rahmentafeln ?
    Das erste Haus baut man ja bekanntlich für einen Feind, da würde ich auch vom Fach eher eine/n KollegIn dran lassen: ein Anwalt, der sich selbst vertritt, hat einen Narren zum Mandanten ;-)

    Was ist eigentlich mit ZWEI Streifenfundamenten gemeint ?

    Wer sind denn die ?
     
  6. nordanney

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    Ich dachte, Du bist raus statt zu stänkern.
     
  7. #7 Meinerstesholzhaus, 05.09.2026 um 18:36 Uhr
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    Ich habe als erstes geschrieben, daß ich im Holzbau keine Erfahrung habe. Und daher hier nach Hilfe gefragt.
    Das Detail ist auch nicht fertig oder ein Vorschlag, sondern erstmal nur maßlich vorgezeichnet.
    Zu den Fragen:
    Die Holzbodenplatte spannt quer zwischen zwei Streifenfundamenten, von den Querseiten ist sie komplett unterlüftet.
    Die Wände sollen als Ständerwerk vor Ort aufgebaut werden, nicht vorgefertigt.
    Ich entnehmen den Kommentaren, daß das anschließende Gelände weiter unterhalb der Bodenplatte liegen sollte. Reichen hier 15 cm wie beim Spritzwasserschutz? Wie muß ich die Vorderkante der Holzbodenplatte und den Anschluß der aufgehenden Wand und den drunterliegenden Betonsockel abdichten?
    Vielleicht kann hier ja doch noch jemand hilfreiche Antworten geben.
     
  8. 11ant

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    bringt Sie gut beraten ins Eigenheim
    Vorgezeichnet sehe ich Deine vermeidbare negative Erfahrung als "Kundin", wenn Du als Fachfrau Dich selbst wählst, obwohl Dir deren mangelnde Erfahrung ausgerechnet in den Konstruktionen der gewählten Bauweise bekannt ist. Das ist, als übernähme ein Vertragsrechtler seine Strafverteidigung oder Scheidung selbst. Als Fachfrau sollte Dir längst aufgefallen sein, wie mangelhaft Laienmeinungen den einschlägigen Sachverstand ersetzen. Überlasse Deine Eigenheimplanung einer Kollegin, die im Holzbau zumindest erfahrener ist - sonst erhältst Du kein besseres Ergebnis als diejenigen Laienplaner, die im Brotberuf Maschinenbauingenieure sind (und die Bauforen regelmäßig mit ihren Zeichnungen mit mm-Maßen erheitern).
    Sehr viele Deiner KollegInnen (betrifft häufiger m als w) sind "religiös" FachidiotInnen für Steinbau, damit bist Du in Deiner Berufscommunity in bester Gesellschaft. Wäre ich Architektin (w), würde ich vermutlich wegen Mansplaning auch lieber zu einer Architektin (w) gehen, aber keinesfalls zu mir selbst, und zwar beinahe gleichwertig aus beiden Gründen: also sowohl mangels der professionellen Distanz wenn mensch KundIn und DienstleisterIn in Personalunion ist, also auch wegen mangelnder spezifischer Erfahrung mit der gewählten Bauweise. Ich bin sicher, daß Du den Volksmundspruch vom ersten Haus für einen Feind mit Pauken und Trompeten vortrefflich evaluieren wirst, wenn Du bei dieser speziellen Art des DIY bleibst.

    Letzteres freut mich zunächst, ist doch die echte Ständerbauweise die "wahrere" für einen Holzbau, und aus meiner Sicht verdientermaßen für ein "frisch gekochtes" Holzhaus auch zu präferieren. Allerdings besorgt mich dann für Dich Deine mangelnde Holzbauerfahrung, und sehr wahrscheinlich hast Du auch Deine Baustellenpraxis nicht als Zimmerfrau (/ Zimmermännin ?) erlangt. Sonst kämst Du auch nicht auf die statisch abwegige Idee, die Bodenplatte als frei schwingende Brücke nur an den Enden zu lagern. Der längste und schwerste Ständer jeder Giebelseite (jeweils am First) steht hier in der Mitte der Brücke von beiden Ufern am weitesten entfernt. Das wäre zwar auch bei Wahl der Rahmentafelbauweise so, ist aber stets äußerst / maximal ungünstig. Auch die firstnächste(n) tragenden Wand / Wände sollte(n) unterstützt sein. Bis hier kannst Du diesen ganzen Absatz freilich löschen, wenn Du das Haus giebelparallel als Bogendach-Binderkonstruktion konzipierst. Ich nehme aber als wahrscheinlicher den "worst Case" an, daß Dir eine normalere Konstruktion vorschwebt.

    Die hilfreichsten Antworten findest Du vermutlich beim "Staudenschreiner", der sich m.W. als zumindest in Deutschland einziger Zimmerer auch erdberührten Holzbau traut, und meines Erinnerns auch (nicht ideologisch) betonfrei. In echter Ständerbauweise sehe ich garnicht unbedingt eine gemeinsame und durchgängige Bodenplatte _unter_ den Wänden stehen (müssen).

    Also ich denke einerseits "noch viel lernen Du solltest", aber andererseits, das getrennt von Deinem im doppelten Sinne Eigenheim.
    Mache Dich nicht zum Versuchskaninchen Deines Gesellinnenstückes, mindestens eine Kompetenzreferenz für Deine BauherrInnen würde das nicht.
     
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