Ölheizung vs. LWP im Altbau

Diskutiere Ölheizung vs. LWP im Altbau im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Und nicht zu vergessen, dass das Geld fürs Öl ja nicht in Deutschland bleibt, sondern ein permanenter Geldfluss von Deutschland in etliche Staaten...

  1. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Und nicht zu vergessen, dass das Geld fürs Öl ja nicht in Deutschland bleibt, sondern ein permanenter Geldfluss von Deutschland in etliche Staaten mit menschenverachtenden Regierungen fließt, wo Steinigungen von Menschen zur Normalität zählen.
     
  2. #22 ichweisnix, 03.01.2026 um 10:02 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2026 um 10:09 Uhr
    ichweisnix

    ichweisnix

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    Nein, aber du sagst es mir gleich. Bitte.

    PS: braucht man etwa Öl um WP zu bauen???
     
  3. chris84

    chris84

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    Natürlich. Sämtliche Kunststoffteile dürften Rohölbasiert sein.

    Und: die Hersteller werden mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht 100% fossilfrei produzieren ( unter Berücksichtigung der gesamten Lieferkette)
     
  4. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Ja, und darum ist dann alles gleich sinnlos?
     
  5. Deliverer

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    Ich glaube, du unterschätzt da was.
     
  6. nordanney

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    Vielleicht mal runterkommen und die Antwort in zwei Teile gliedern.

    Aus Sicht des Hausbesitzers: Bestehende Heizung behalten, bis sie nicht mehr läuft. Ökonomisch korrekt, ökologisch fraglich.

    Aus ökologischer Sicht: Raus damit. Ökologisch korrekt, ökonomischer Unsinn
     
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  7. ToTi

    ToTi

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    Ich habe auch eine Wärmepumpe und das war der größte Fehler den mich machen konnte. Ich bewohne das ehemalige "Partyhaus" meiner Schwiegereltern.
    Dieses Haus hatte keine eigenständige Heizung und wurde durch die Heizanlage vom "Haupthaus" gespeist. Durch den Einzug und Umbau in ein eigenständiges Haus wurde in dem Zuge ein Vollwärmeschutz aufgebracht und das Dach gedämmt/umgedeckt. Weil der Platz begrenzt war und somit eine Pelletheizung nur unter Platzeinbußen zu bewerkstelligen war, wurde eine Luft-Wärmepumpe installiert. Hat am Anfang toll funktioniert bis der erste Winter kam und es kaaaaalt und nebelig wurde und die sch.. Wärmepumpe es nicht mehr schaffte das Haus auf 16°C zu heizen. Ich darf seit dem jetzt jeden Winter die Zusatzheizspirale anwerfen lassen plus die Heizspiralen, die in den Heizkörpern glücklicherweise mit verbaut sind . Bei rund 50ct/kWh ist die Wärmepumpe dann "sehr" günstig.
    Leider sagen das die WP-Befürworter nicht, dass es eine LWP sehr kaltes und feuchtes Wetter überhaupt nicht mag und deswegen den Betrieb deutlich reduziert.
    Also sooo genial ist dieses Produkt dann anscheinend doch nicht. In meiner Betriebsstätte läuft noch die alte Ölheizung und die Aussage vom Kaminkehrer und vom Heizungsbauer ist: "Lass die Anlage laufen bis sie auseinander bricht, die hat sensationelle gute Abgaswerte".
    Wenn die da irgendwann weggammelt kommt irgendwas rein, aber definitiv keine Wärmepumpe.
    Und mit meinen Problemen stehe ich in meiner Region nicht alleine da!
     
  8. Deliverer

    Deliverer

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    Das ist doch Quatsch. Wenn der Sani die Heizlastberechnung versemmelt hat, soll er das Teil halt tauschen. Da ist der Fehler nicht die WP sondern schlicht Mathe.
     
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  9. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Eine korrekt geplante Wärmepumpe benötigt den Heizsstab nicht zum heizen.

    Du solltest den Mangel dem Heizungsmonteur mitteilen
     
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  10. hanse987

    hanse987

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    Deshalb erst die WP vernünftig auslegen und dann erst einbauen.
     
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  11. nordanney

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    Falsch geplant und gebaut. Nicht mehr und nicht weniger. Das kann die Technik nichts für.

    DAS ist das Problem, wenn irgendein Heizi Pi mal Daumen baut.
    Auch dafür kann die WP nichts. Wie so oft ist der Mensch das Problem.
     
  12. chris84

    chris84

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    Wenn das Geld statt für die WP für andere fragwürdige Investitionen genutzt wird, ist es auch ökonomischer Unsinn, den Ölen weiter zu betreiben...
    Wenn man sich die Alternativen dann noch leisten kann - warum nicht ;)
    Die Standard-Antwort des Schornis, nachdem er einen alten Kohle-Kessel gemessen hat...
    Einatmen möchte er die Abgase aber trotzdem nicht...
     
  13. Tikonteroga

    Tikonteroga

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    Das hat ja jetzt nichts mit der Wirtschaftlichkeit zu tun. Hast du denn eine Alternativ zu einer LWWP im Sinn, wenn du mit Ablauf des 31.12.2044 gesetzlich verpflichtet bist deine Ölheizung zu ersetzen?

    Du könntest ja mal versuchen eine Berechnung mit mehreren Parametern und vielleicht mit mehreren Szenarien zu erstellen, ob sich die Wärmepumpe spätesten bis zum 31.12.2044 armotisieren würde. Mit Ablauf des 31.12.2044 dürfen Heizkessel laut § 72 Absatz 4 nicht mehr mit Öl betrieben werden.

    Ich würde folgendes noch berücksichtigen

    Öl-Heizung
    1. Wirkungsgrad der Ölheizung
    2. regelmäßige Wartung der Ölheizung (bei mir ist das eine jährliche Pauschale, die ich voll als Handwerkerleistung absetzen darf)
    3. Schornsteinfeger
    4. ggf. Wartung des Öltanks bzw. der Öltanküberwachung
    5. Preisentwicklung für Öl durch CO2-Abgabe
    Wärmepumpe
    1. ggf. Wartung, falls du sie tatsächlichen machen lassen würdest
    2. Jahresarbeitszahl (mehrere Szenarien)
    3. Würdest du sonst noch was ändern, wie z. B. das Austauschen einzelner Heizkörper um die Vorlauftemperatur insgesamt absenken zu können
     
  14. nordanney

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    Wen interessiert das am 03.01.2026? Ist doch heute total egal.
    Kannst Du vergessen. Dafür gibt es a) zu viele Variablen (der Öler wird auch nicht mehr 20 Jahre halten) und grob überschlägig - wenn Strom und Öl nicht plötzlich extrem unterschiedlich im Preis werden, rechnet sich das nie. Denn aktuell sind die Heizkosten beim Wechsel auf WP recht vergleichbar bzw. die WP nicht so viel günstiger.
     
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  15. Deliverer

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    Dabei wird oft vergessen, dass man nicht einen neuen Öler gegen eine WP antreten lässt, sondern, für gewöhnlich, einen 20+ Jahre alten Öler. Die haben gerne mal 30 Prozent und mehr durch den Schornstein rausgefeuert. Meine Heizkosten haben sich nach dem Umstieg etwa halbiert (nach aktuellen Preisen, natürlich nicht gegenüber 40-cent-Corona-Öl).
     
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  16. nordanney

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    Klar, Schorni fällt auch weg. etc.

    Aber wenn ich heute meine 30k nehme, muss ich schon verdammt viel bis 2044 einsparen, damit es sich tatsächlich amortisiert. Immerhin muss ich entweder die 30k finanzieren oder auf Kapitalerträge aus den 30k verzichten (bei 3% konservativ gerechnet, habe ich im Jahr 2044 ein Kapital von 51k. Das musst Du in 18 Jahren "verdienen", also 2.800€ pro Jahr mit der WP günstiger sein als mit dem Öler).

    P.S. Will nichts schön rechnen. Habe selbst noch den alten Tank rumstehen, weil ich auf WPs umgestellt habe. Werterhöhung der Immobilie, Effekt mit PV, gut für die Umwelt usw.)
     
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  17. #37 driver55, 03.01.2026 um 16:08 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2026 um 16:40 Uhr
    driver55

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    Bin kein Freund von Vollzitaten, aber hier muss das sein. Das ist - von vorne bis hinten - kompletter Quark. (Wie bereits schon geschrieben wurde…)

    Die Krönung sind dann noch die 50Cent/kWh.
     
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  18. Fred Astair

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    Danke fürs Fullquote @driver55 .
    Ich glaube nicht, dass der Quatsch sonst noch lange stehengeblieben wäre.
     
  19. #39 Tikonteroga, 03.01.2026 um 17:36 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2026 um 17:43 Uhr
    Tikonteroga

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    Wieso ist das von vorne bis hinten Quark? Weil es dir nicht gefällt?

    Vielleicht hat es einen Grund warum es rund 50 Cent/kWh sind. Vielleicht besteht noch eine Bindung an einen Vertrag mit einer langen Laufzeit? Vielleicht ist der Grundpreis eingerechnet, ...
     
  20. nordanney

    nordanney

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    Die gibt es doch schon lange nicht mehr. Mehr als zwei Jahre für einen Erstvertrag sind seit Jahren nicht erlaubt. Und automatisch verlängern darf sich inzwischen auch schon kein Vertrag mehr.
     
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