Ölheizung vs. LWP im Altbau

Diskutiere Ölheizung vs. LWP im Altbau im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Aber wenn ich heute meine 30k nehme, Vielleicht musst du da ansetzen. Kenne viele, die umgerüstet haben. So teuer wurde es nie. Eher zwischen 10...

  1. Deliverer

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    Vielleicht musst du da ansetzen. Kenne viele, die umgerüstet haben. So teuer wurde es nie. Eher zwischen 10 und 20 (nach Förderung).
     
  2. VollNormal

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    So wie hier geschrieben stimmt das nicht. Tatsächlich steht im Gesetz:
    (4) Heizkessel dürfen längstens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2044 mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
    Der Kessel darf also auch in 2045 noch mit Öl betrieben werden, nur fossil darf das dann nicht mehr sein. Ob bis dahin allerdings ausreichend pflanzliches oder synthetisches Öl zur Verfügung steht?
     
  3. BaUT

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    Hammer Diskussion hier! Danke für die unterschiedlichen Blickwinkel.
     
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  4. chris84

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    Angebot und Nachfrage werden das regeln.
    Nicht- fossiles Öl (bzw. Sonstige Brennstoffe) würde ich mal preislich in der Region 3-5 fache des fossil-Preises vermuten.
    Für minderwertige Anwendung (Verbrennung zur reinen Wärmegewinnung) kann sich das niemals rechnen...
     
  5. Tikonteroga

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    Ich bin davon ausgegangen, dass @BaUT mit fossilem Öl heizen muss, da die Heizung nach meiner Erinnerung erwas älter ist. Aber danke dass du mich korrigiert hast.
     
  6. #46 BaUT, 04.01.2026 um 10:07 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2026 um 10:22 Uhr
    BaUT

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    Ja - bei meiner Heizung handelt es sich um einen der ersten NT-Kessel aus den 90ern, so dass er nicht unter die Austauschpflicht nach GEG gefallen ist, als ich das Haus vor 3 Jahren gekauft habe.

    Ich habe nicht die Absicht meinen Öler bis nach 2045 zu betreiben.

    Vielleicht werde ich zusammen mit unseren Nachbarn in den nächsten Jahren in einer Gemeinschaftsaktion die Fassaden dämmen und das Flachdach mit einem Dämmstandart aus den 80ern ist auch irgendwann dran.
    Danach kann ich dann eine deutlich kleinere WP kaufen.

    Ein Freund aus unserem Dorf hat vor, sich für sein Haus eine Monoblock-LWP zu kaufen und 2026 selbst einzubauen.
    Anschaffungspreis unter 5.000 EUR!!!

    Er will das Ding dann mittels Bypass an die bestehende Heizungsanlage (Plattenheizkörper und alte Ölheizung aus den 90ern) anschließen und testen, ob alles funtzt bevor er dann seinen Öler 2027 rausschmeißt.

    Geht sowas so einfach?
    Darf er sowas so einfach?

    Der Schorni ist ja für WP nicht wirklich zuständig. Eine WP-Polizei gibt es ja noch nicht, wer ist also für deren fachgerechte Installation und Wartung zuständig?
     
  7. nordanney

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    Ganz normal. Ich habe vor etwas über drei Jahren meine beiden Monoblöcke inkl. WW-Speicher noch für knapp 3,5k (jeweils) bekommen. Dazu Rohre kaufen, anschließen und freuen :winken

    Geh mal ins htd Forum. Perfekt für Selbermacher (insbesondere für Pana Monoblöcke).
     
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  8. Deliverer

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    Das, was dein Nachbar wahrscheinlich einbauen will, ist ein sog. Monoblock. Ein Kasten, alles fertig installiert, mit zwei Schraubverbindungen für Vor- und Rücklauf. Entweder schließt man da einen Pool dran an - oder eben Vor- und Rücklauf der Heizung.
    Dadurch, dass keine Arbeiten am Kältekreis stattfinden, darf er das selbst installieren. Genau wie seinen Kühlschrank mit Eiswürfelbereiter.
    Die Wartung ist auch die gleiche wie beim Kühlschrank. Saubermachen, ggf. Wasser nachfüllen.
     
  9. SIL

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    Ja.
    Ja.

    Der Kältemittelkreislauf ist geschlossen also kein Eingriff , der 'Rest' ist normale Anbindung HK Lauf VL / RL , Elektro halt geeignete Fachkraft, allerdings sind die WP in der Preisklasse eher 'China gelabelt' von deutschen oder östereichern Herstellen bekommst du diese nicht für diesen Preis und bei Eigeninstallation keine Garantie/ Gewährleistung etc. Wartung auch dein Problem etc was bei den 'niedrigpreisigen' auch noch hinzukommt es gibt deutlich höhere Lärmbelästigung und keine Absorber oder Schallschutz Lösungen werksseitig , daher eher ungeeignet bei städtischen oder dichter Bebauung.
    Von der Steuerung und Anbindung sind diese auch nicht Up to Date, aber wer dies nicht wirklich braucht.... aktuell sind je nach Größe 12 kW für 4,5 als gelabelt erhältlich , die beiden anderen Hersteller D und Ö liegen da bei 15-20 allerdings sind dies hinkende Vergleiche andere Kältemittel, Verdichter etc
     
  10. nordanney

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    Ab 6k bekommst du diverse Monoblöcke aus D und Japan. Nix China-gelabelt.
    Musst nicht viel Geld für eine gute Qualität ausgeben (Buderus, LG, Panasonic & Co. ). Keinen Deut schlechter als die überteuerten von einigen anderen Anbietern (und ebenfalls sehr leise, mit guten Steuerungen, usw.)

    P.S. Betreibe selber zwei solcher Geräte (eines selber und eines bei Vermietung). Sind außerhalb der Garantiezeit inzwischen und bisher komplett fehlerfrei).
     
  11. chris84

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    Selbst ne 75er Vaillant Arotherm Plus gibt's als Komplettpaket mit Speicher, Hydraulikstation etc. Für gerade mal 10k.
     
  12. Fabian Weber

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  13. nordanney

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    Kommt auf die Programme an. KfW fördert auch gerne und häufig Eigenleistung - muss nur der begleitende Energieberater den fachgerechten Einbau bestätigen.
     
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  14. SIL

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    Interessant, zum Teil ist @BaUT sein Gebäude ja bekannt, wie viel er noch investiert in Dämmung , keine Ahnung ob die hier ausgewiesene 75/A 2 heißen die wohl ausreichend ist , keine Ahnung, da du ja bekanntlich mathemische und physikalische Kenntnisse hast , erstellt BauT doch einen Wärmebedarf etc sollte ja kein Problem sein die anderen Schwätzer verfügen sicher auch über die entsprechende Software.
    :winken ihr könntet ja auch Toti einmal helfen oder ist diese Frage zu kompliziert für Nordnanny und Co :mega_lol:
     
  15. Deliverer

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    Hä?
     
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  16. nordanney

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    Verstehe nur Bahnhof. Wenn Du was möchtest, dann helfen klare und präzise Sätze.
    - Welche Frage oder welches Problem hat Toti?
    - Was ist für uns zu kompliziert?
    - Welche Schwätzer meinst Du?
    - Ich habe für solche Fragen wie Heizlastberechnung und FBH-/Heizkörperauslegung ein Ing-Büro, das mir die Aufgabe professionell abnimmt
    Haben wir auch nicht. Ist aber egal, da es darum ging, ob man für 5k einen Monoblock bekommt (der keine Chinaware ist). Die Antwort ist ja. Würde meine jetzt kaputt gehen, würde ich die L-Serie von Pana nehmen. 4.100€ für die 5kW Variante.
    Aber vielleicht braucht es bei @BaUT ja ein "Mehr" an Leistung. Die J-Serie mit 12kW bekommst Du aktuell für 3,5k. Für diese Preise ist mir eine Förderung auch egal (wäre aber förderfähig).
     
  17. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    jede Wette, denn es ist ein kleines Reihenhaus.

    Ansonsten einfach mal die Heizlast bestimmen.
     
  18. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Für die KFW-Förderung braucht man aber keinen Energieberater, ich mach’s gerade ohne und meine Eltern erhalten die 70% Förderung.
     
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  19. nordanney

    nordanney

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    Jep. Das bestreite ich ja nicht und habe das auch geschrieben.

    Ich habe meine Kernsanierung komplett in EL gemacht und der Berater hat das Ergebnis abgenommen. Ist ja kein Problem. Nur ein Rechenexempel, ob der Preis für den Berater sich lohnt oder ob man es besser ohne macht. Für 40% alle Kosten habe ich ihn aber gerne bezahlt.
     
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