Wildbesuch im Garten - ab wann wird es zum Problem?

Diskutiere Wildbesuch im Garten - ab wann wird es zum Problem? im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Einmal eine ungewöhnliche Fragestellung. Mein Haus steht am unbebautem Marschland. Es ist so, dass ich "nach Hinten" keine Nachbarn habe und ich...

  1. Fasanenhof

    Fasanenhof

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    Einmal eine ungewöhnliche Fragestellung.

    Mein Haus steht am unbebautem Marschland. Es ist so, dass ich "nach Hinten" keine Nachbarn habe und ich den Namensgebenden Fasan sowie das ein oder andere Reh beobachten kann.

    Aktuell wird Bambi aber etwas mutiger. Normalerweise bewegt sich das Wild wie die oberen beiden Pfeile... aus der Freifläche an die Äußerste Grenze, dann wieder weg.
    In den letzten Jahren fand man wohl Geschmack an meinem Hochbeet und den Blüten der Rosen und Obstbäume der Nachbarn und wagte sich direkt an das Grundstück, teilweise an die Gärten und zog sich dann wieder zurück. (mittlere Pfeile)

    Diesen Winter aber wird es wirklich Wild. Die Rehe bewegen sich durch die Vorgärten, an der Straße entlang und wandern um verschiedene Häuser herum, bis sie wieder ihren "Fluchtweg" in ihre Freifläche antreten.

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    An sich wäre mir das ja relativ egal, Rehe sind ja harmlos und ich muss kein Duell gegen einen Bock ausfechten. Aber ich frage mich, ob es nicht doch zum Problem werden könnte wenn sich die Gewohnheit zu sehr einstellt.
    Gelegentliche Fraßschäden am Gemüse sind schlimm genug, aber wenn sich die Rehe komplett daran gewöhnen, meinen Garten als Futterstelle zu nutzen wird es kompliziert.

    Hat da jemand Erfahrungen mit?
     
  2. #2 Fred Astair, 12.01.2026 um 09:22 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2026 um 09:54 Uhr
    Fred Astair

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    Ja, sehr viele.
    Unter anderem darum wurde irgendwann der Zaun erfunden. Auch die Massai in Ostafrika sind von selbst auf den Trichter gekommen, sich gegen gefräßige Paarhufer, Rüsselträger und gegen Großkatzen mittels Staketen und Dornrngestrüpp zu schützen.

    Ich staune immer wieder, welche längst geklärten evolutionären Errungenschaften heute in Vergessehheit geraten sind. Bei Deinem Nick hätte ich mir eher schöne Fotos von den Besuchern, die vielleicht wegen des Winters etwas hungrig sind, gewünscht und allenfalls Fragen nach Bauplänen für eine Futterkrippe erwartet.
     
  3. Fasanenhof

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    Zäune sind nicht möglich und nicht gewünscht.
    Nicht möglich, weil Wirtschaftswege von der Hauptstraße bis zur Marsch führen... die Tiere bewegen sich im Wesentlichen nicht durch die Gärten, sondern entlang der Grundstücksgrenzen. Zur Hauptstraße hin darf ich mein Grundstück nicht einbunkern.

    Aber das will ich auch nicht. Es geht um die Frage: Kann der regelmäßige Besuch von Rot/Dammwild ein Problem darstellen?
    - Bei Schwarzwild im Garten würde ich sofort den Jäger rufen. Flurschäden und so weiter
    - Bei Exoten wie Waschbär und Co auch. Die müssen weg.
    - Katzen werden bei uns sowieso erschossen. (Schutz der Wildvögel)
    - Der Wolf ist zwar da, hat in meiner Region aber noch nix angestellt.

    Und eine Futterkrippe aufzustellen kommt erst Recht nicht in Frage. Man darf Wildtiere nicht anfüttern.
     
  4. Hark

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    Wir (und die Nachbarschaft) haben auch eine Herde von etwa 5 Tieren im Garten. Jäger machen nix (gibt Abschussquoten, die durch Wild-Verkehrsunfälle schon ausgereizt sind).

    Habe alles möglich ausprobiert (Zäune, Geruch, Fahnen, etc .... gibt ja eine ganze Industrie die sich damit beschäftigt, geholfen hat nix)

    Besonders gefährdete Pflanzen haben wir abgeschafft und durch Pflanzen ersetzt die nicht auf der Speiseliste der Herde stehen. Überlege einen Wolf anzusiedeln.
     
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