Schacht schief gesetzt – Optik verbessern?

Diskutiere Schacht schief gesetzt – Optik verbessern? im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; @Oehmi dieses teleskopsystem fürs Wasser “Rohr” ist mir äußerst suspekt …. Gegen Plastik an sich hab ich ja Nix einzuwenden

  1. simon84

    simon84
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    @Oehmi dieses teleskopsystem fürs Wasser “Rohr” ist mir äußerst suspekt …. Gegen Plastik an sich hab ich ja Nix einzuwenden
     
  2. chris84

    chris84

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    Da ist mir Langmatz bzgl. seiner Produkte aber wesentlich sympatischer. Die Qualitybox setzt man auch ohne schweres Gerät.
    Und da muss auch der Tiefbauer den Anwohner nicht nach einem Akkuschrauber und 2 Spax fragen, um den Schacht in seiner Höhe zu fixieren. :mega_lol:(kein Scherz - hier tatsächlich so passiert)
    Der Deckel ist bei mir aus Guss (B125).
    Billgimarke ist so ne Sache... Warum hat man den Schachtgrundkörper nicht mit einem Runden DN400 oder DN600 Schachtsystem kombiniert? Das ist Massenware mit entsprechenden Möglichkeiten, vor allem mit stufenloser Höhen- und Richtungsanpassung.

    Besonders spannend wird es, wenn der Schacht in einer asphaltierten Fläche eingesetzt werden soll...
     
  3. Oehmi

    Oehmi

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    Ja sieht irgendwie etwas zu filigran und schadensanfällig für den Tiefbau aus.
    Kenn das aber auch nur von den Bildern.
    Typische industrielösung als Katalogware für überforderte und unterbesetzte Handwerksbetriebe.

    Gegen schlecht vorbereitete Handwerker hilft auch keine indiotensichere Produktpalette.

    Ja, bezog mich auf das Bild vom TE.

    Weil irgendwann mal ein Vertriebler beim Netzbetreiber besonders schöne Kugelschreiber und tischkalender dabei hatte und man sich von den (vermeintlichen) Vorteilen dieses Systems überzeugen lassen hat.
    Das andere auch.....
    Wobei, jetzt wo Trump den nächsten Krieg angezettelt hat, haben die Hersteller schon angekündigt, dass PE-Material wieder rar wird. :mauer
     
  4. thomenec

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    Die einzigen Gewinner an diesem Schacht sind der Hersteller (hohe Gewinnspanne bei dem Kunststoffkrempel incl. Austausch bei sicher auftretenden Defekten alle X Jahre), der Versorger (der sich beim Zählerablesen und Tausch bequemerweise kaum mehr bücken muss) und der meist vertraglich gebundene Tiefbauer des Versorgers der das Ding zum alternativlosen Goldpreis beim Kunden installieren darf.

    Der Verlierer ist der Hausbesitzer der dafür am Ende mehrere Tausende Euros über die Lebensdauer des Hauses bezahlen darf schon ohne auch nur einen einzigen Tropfen Wasser verbraucht zu haben.

    Aber bald wird sich niemand mehr daran erinnern, das man Jahrzehnte lang einfache billigste Betonringe oder Kleinschächte verbuddelt hat oder im Haus ein Blechbügel an der Wand genügt hat. Und das ohne dass dauernd das Trinkwasser kontaminiert gewesen wäre oder Zählermonteur ein lebensgefährlicher Beruf gewesen wäre. Dann wird das jeder als normal empfinden ... traurig.
     
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  5. Oehmi

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    Ja, aber das betrifft so ziemlich alle werksfertigen Produkte aufm Bau. Simple Systemlösungen für Planer, schnelle Fertigstellung auf der Baustelle und bestenfalls idiotensicher für die Anwender. Auf mehreren Ebenen schnell und leicht verdientes Geld.
     
  6. thomenec

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    Solange man noch die Wahl hat diese Systemlösungen einzusetzen geht es ja, wenn man aber seitens des Versorgers gezwungen ist diese für einen in jeder Hinsicht ungünstigen Lösungen einzusetzen weil er sie in seinen Anschlussbedingungen verbindlich vorschreibt dann ärgert es mich einfach nur.

    Manche Versorger schreiben einen speziellen Betonschacht vor den nur ein einziges zertifiziertes Betonfertigteilwerk liefern kann und der dann mal eben mehr als 10 T€ kostet zzgl. Kosten des Tiefbauers usw.
    Da gehört der Endverbaucher geschützt vor solchen Monopolen !
     
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  7. #27 seaway, 24.03.2026 um 16:40 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2026 um 16:51 Uhr
    seaway

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    Du liegst falsch.

    Die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser sagt:

    Das das Wasserversorgungsunternehmen kann verlangen, dass der Anschlußneh-
    mer auf eigene Kosten nach seiner Wahl an der Grundstücksgrenze einen ge-
    eigneten Wasserzählerschacht oder Wasserzählerschrank anbringt,(...)

    Soll heißen es steht jedem Kunden frei einen geeigenten (!) Schacht nach Wahl zu setzten. Er muss ihn ja auch bezahlen und er geht in seinen Besitz über. Die Versorger bieten natürlich einen Schacht an mit dem Sie gut klar kommen (P.S. Ich finde den auch eher mäh. Wir verwenden andere).

    Warum weden die Teile gesetzt? Weil die Distanz zwischen Grundstücksgrenze znd Haus zu groß ist um die anderen Kunden diese Strecke zahlen zu lassen.
     
  8. Kriminelle

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    Ist doch egal. Sie könnten sich an an Parallelität halten.

    @Oehmi hat es in #15 schon gezeigt, wie man am besten Schächte einfasst. Würde ich auch machen, das wäre ja kein Hexenwerk. Kann man auch selbst.
     
  9. seaway

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    Das gibt die (unter Umständen geschossene) Wasserleitung vor.
     
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