Ladepunkte für Mehrparteienhaus (Wallbox) mit Förderung

Diskutiere Ladepunkte für Mehrparteienhaus (Wallbox) mit Förderung im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; In der WEG gibt es für jede der 24 Wohnungen einen Stellplatz (und für ein paar noch einen zweiten). Upgrade auf 22kW - möglich. Upgrade auf...

  1. chris84

    chris84

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    Ich würde eher sagen: Upgrade von 11kW auf 22kW extrem unwahrscheinlich, da 24 x 22kW = 528kW, das liefert der elektrische Anschluss im 24-Parteienhaus niemals. Da wird es auch niemals 24 x 11kW mit einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 1 geben. Daher der zentrale Ladeverteiler mit größerem Querschnitt, an den jede WB mit kurzer Leitungslänge angeschlossen wird.
    Das Konzept für derartige Wohnanlagen tendiert auch zumindest im Neubau aktuell eher dahin, dass kleinere WB-Leistungen mit 1-2 DC Schnellladern und Lastmanagement kombiniert werden, denn damit lassen sich dann tatsächlich alle Wünsche erfüllen.

    Daher bleibe ich dabei: 22kW WB im MFH vorzubereiten ist Unsinn, die 180€ kann man sich sparen. Die sinnlos installierte Kupfermenge ist bei 10mm² etwa 70% mehr als bei 6mm², oder etwa 7kg mehr Kupfer bei 40m Leitungslänge
     
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  2. Alex88

    Alex88
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    Ein Neubau hier, von einem BT gebaut und alle Whg verkauft, da durften keine E Autos in die TG, geschweige denn laden
     
  3. hampshire

    hampshire

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    Dein Elektriker hat die 22kW bereits mit gedacht, denn die 22kW werden bereits mit den 6mm² locker abgedeckt. Technisch ist das alles völlig einwandfrei.
    Du kannst die 180€ Aufpreis daher nur über die geringere Verlustleistung kompensieren. Bei 11kW hast Du einen Vorteil von rund 30W und bei 22kW einen Vorteil von rund 130W. Die Amortisation rechtfertigt in beiden Fällen den Aufpreis nicht.

    Lass Dich nicht kirre machen. Nimm die 5x6mm² wie angeboten und dann eine Ladebox Deiner Wahl - Du bist frei in der Entscheidung ob 11 oder 22 kW.

    Woher kommt meist die Verwirrung?
    Die aus der Schule bekannte Formel R=U x I stimmt nur für Gleichstrom und einphasigen Wechselstrom, aber nicht für Drehstrom. Daher ist sind Berechungsformeln für den benötigten Kabelquerschnitt von Drehstrom und einphasigem Wechselstrom voneinander Abweichend und genau hier passieren Rechenfehler - sowohl beim eigenen Nachrechnen, als auch bei der Verwendung von Internetrechnern, die nicht zwischen einphasigem Wechselstrom und dreiphasigem Drehstrom unterscheiden.

    Der Kabelquerschnitt für dreiphasigem Wechselstrom wird so berechnet:

    Querschnitt in mm² ist gleich 1,732 (Wurzel aus 3) mal Leitungslänge in m mal Strom in A mal spezifischer Widerstand des Materials geteilt durch den zulässigen Spannungsabfall.

    Der Unterschied liegt nur beim Faktor, der bei einphasigem Wechselstrom 2 statt 1,732 beträgt. Entsprechend geringer sind die errechneten Querschnitte bei Dreiphasigem Drehstrom.
     
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  4. msfox30

    msfox30

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    Ich habe bei meiner Wallbox darauf geachtet, dass ich ein ohne Kabel bekomme, weil:
    - aktuell kann ich zwischen 1- und 3 phasigen Kabel wechseln*. Je nachdem, wie ich schnell ich laden muss - Solarstrom vs. Verfügbarkeit voller Akku. Ich hatte beim Kauf nicht auf Phasenumschaltung geachtet bzw. hatte wir von der Firma eine Marke und Ausführung vorgegeben bekommen.
    - Wenn an dem Kabel mal was ist, kann man es einfach durch ein neues ersetzen.
    - Man kann das Kabel an sich mal ganz abziehen, wenn es im Weg ist.
    - Ich habe das Kabel verlegen müssen, weil die Wallbox nicht da hin passt, wo auch der Ladeanschluss vom Auto ist.
    --
    *Beim Auto war ein 3-phasiges bei, was nicht ganz zum Verlegen reichte. Also habe ich nur ein 1-phasiges verlegt - war auch billiger.
     
  5. 415B

    415B

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    Es brennen nur chinesische Autos und die guten Tesla´s ab, deutsche Fahrzeuge brennen nicht - die sind überteuert und nix gutes dran.
     
  6. nordanney

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    Kannst du die Ladeleistung nicht im Auto einstellen? Ich reduziere auf 5,5kW, wenn die Sonne ab mittags 8kW an der PV liefert
     
  7. hampshire

    hampshire

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    Na klar. Sonne scheint, Du startest das Laden. Geht.
    Ist nicht dasselbe.
     
  8. nordanney

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    Ist nicht dasselbe - das ist technisch klar. Ist der App oder dem Auto technisch aber total unterlegen, so vorzugehen. Anachronistisch würde ich es nennen.

    Und wenn ich dran denke, dass ich mir überlegen muss, mit welchem Kabel ich laden möchte, ist das vorgehen völlig unnötig - 2 Kabel rumfliegen, ach ja, ich möchte doch mit 11kW laden, weil ich das Auto früher brauche - von der Wohnung zurück in die TG, Kabel tauschen (die liegen immer beide im Auto rum? Auf dem Boden vor der Wallbox bestimmt nicht) und zurück.
    Kann man machen. Ich drücke lieber kurz in der App auf einen Schalter und passe alles an. Wer es umständlich mag, kann es gerne machen. Muss man heute aber nicht mehr haben.

    Darauf zielt der Beitrag ab.
     
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  9. hampshire

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    Dass da jemand zu Hause die Kabel wechselt habe ich erst später wahrgenommen - das ist mir noch nie in den Sinn gekommen. Ich war gedanklich bei der Steuerung der Ladeleistung über Auto oder Wallbox und da bietet die Wallbox mehr Vorteile der Integration in das Strommanagement.
     
  10. simon84

    simon84
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    noch mal, die (übliche 11/22 kw ac) Wallbox steuert keine Lade Leistung selbst.
    Das ist vereinfacht gesagt nur ein Schalter + ein bisschen Kommunikation, autorisierung und Zähler etc.

    Wenn du auf der Wallbox etwas einstellst in Richtung Ladestrom begrenzen dann sagt sie lediglich dem Auto wie viel Strom es ziehen darf.

    viele e-Autos sind Neufahrzeuge und viele Neufahrzeuge sind Firmenwagen.
    Für den Nutzer ist viel interessanter ob er mit seinem Anbieter abrechnen kann als ob die Wallbox 11 oder 22 kw maximal könnte.

    Aus Sicht des Gebäude Betreibers verstehe ich es total dass dir ein gutes lastmanagement wichtig ist.

    Aber.

    was genau soll den Käufern / Mietern denn als Produkt /
    Lösung angeboten werden ?

    Einfach nur eine Wallbox die auf deren Zähler läuft ?
    Wem gehört die Wallbox ?
    Falls du nicht als Betreiber der Wallbox auftrittst, auf Basis welcher (rechtlichen) Grundlage nimmst du dir das Recht raus Ladestrom zu begrenzen?
    Falls du als Full Service Provider auftrittst dann wirds organisatorisch komplizierter, am besten dann in Richtung Abrechnung schauen mit welchem Partner du gehst, die bieten dann eh alles aus einer Hand an

    das ist eine Thematik die deutlich komplexer als “dicke Kabel” geht.

    oder gehts eher nur um foerderung abgreifen ? Dann die billigste 11kW Box die in der Liste steht
     
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  11. hampshire

    hampshire

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    Das "bisschen Kommunikation" eröffnet die Möglichkeit des Überschussladens in Kombination mit der PV Anlage oder in Kombination mit einer Anlage, die auf günstigen Spotpreisbezug programmiert werden kann. Damit entsteht eine Ladeleistung, die sich situativ anpasst. Das kann man schon Steuerung nennen.
     
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