MFH aus den 1970er Jahren mit Fußbodenheizung nach und nach bestücken

Diskutiere MFH aus den 1970er Jahren mit Fußbodenheizung nach und nach bestücken im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag, ich habe folgenden Sachverhalt: - MFH aus den 70ern mit 10 Wohn- und 2 Gewerbeeinheiten - Niedertemperaturkessel aus 1995 (Öl) - Alle...

  1. fdseo

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    Guten Tag,

    ich habe folgenden Sachverhalt:

    - MFH aus den 70ern mit 10 Wohn- und 2 Gewerbeeinheiten
    - Niedertemperaturkessel aus 1995 (Öl)
    - Alle Wohnungen haben (wie es damals so üblich war) eine 20mm Schwelle vom Flur (35mm Heraklith, 35mm Estrich) Richtung Zimmer (20mm Isolierung, 30mm Estrich).

    Ich habe folgendes vor:
    - Boden komplett eben in der Wohnung ohne Schwellen (Klebevinyl)
    - Fußbodenheizung so installieren dass künftig bei Austausch der Heizung gegen bspw. einer Wärmepumpe keine Arbeiten mehr am Boden anfallen.
    - Heizkörper entfernen und Nischen schließen

    Soweit so gut.
    ich dachte mir, ich gleiche den Boden in allen Zimmern bis auf Bad und WC (werden frisch verfliest) mit 20mm Trockenestrichplatten mit eingefrästen Bahnen für 12x1,3mm Rohre aus. Im Flur fräse ich die Bahnen ein.

    Nun zu meiner Frage: an welche Leitung binde ich den Heizkreisverteiler an? Kann ich da an einem Zu/Ablauf eines ehemaligen Heizkörpers anbinden oder gibt es da Probleme. Mal davon abgesehen dass ich die Temperatur durch eine Festwertregelstation auf die entsprechend niedrige Vorlauftemperatur für die FBH runterkühle.

    Eine Alternative wäre dass ich pro Raum eine kleine FBH direkt an den ehemaligen Heizkörper anschließe. Hier habe ich aber das Problem dass wenn ich die Temperatur durch einen Rücklauftemperaturbegrenzer entsprechend anpasse mir ja zuerst mal 70 Grad heißes Wasser reinläuft und den Boden aufheizt, ich jedoch aufgrund des Klebevinyls maximal ca. 30 Grad Bodentemperatur haben darf. Oder hab ich hier einen Denkfehler?

    Ich bin auch über neue Vorschläge sehr dankbar.

    VG
     
  2. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Du solltest die Festwertregelstation natürlich an nur einen Steigestrang der Wohnung anbinden.

    Da die Festwertregelstation sowieso runtermischt und eine eigene Pumpe hat, sollte das hydraulisch kein Problem sein.

    Ein TGA-Planer sollte sich das in Hinblick auf spätere Wärmepumpe vor Ort anschauen, es kann ja auch sein, dass die Steigestränge gar nicht die richtigen Querschnitte haben für den späteren Wärmepumpenbetrieb, denn dann werden die Kompaktregelstationen ja gegen normale Heizkreisverteiler getauscht.
     
    Fred Astair gefällt das.
  3. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Wie wird denn aktuell Warmwasser gemacht? Das ist nämlich mit Wärmepumpe ein Problem.
     
  4. Fred Astair

    Fred Astair

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    Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit so sein. In zentralbeheizten Häusern würden die Heizkörper regelmäßig an senkrechte Verteilungen angeschlossen, die nur auf den Bedarf weniger Heizkörper ausgelegt waren.
     
  5. fdseo

    fdseo

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    Da ist im Keller eine große Ölheizung mit ich glaube 125kw
     
  6. fdseo

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    vielen Dank, das verstehe ich noch nicht so recht. bedeutet Steigestrang die abzweigung aus der "Haupt"-steigleitung in die Wohnungen oder meinst du die "Haupt-steigleitung?
     
  7. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Ok eine Wärmepumpe kann den Warmwasserbedarf im MFH nicht wirtschaftlich decken, da die Hygienevorschriften 60Grad warmes Wasser fordern und die Wärmepumpe dann in die Grätsche geht.

    Daher wäre es sinnvoll dann in jeder Wohnung das Warmwasser über Durchlauerhitzer zu erzeugen. Das hat auch den Vorteil der vereinfachten Betriebskostenabrechnung. Dafür müssen dann allerdings die Stromleitung im Haus ertüchtigt werden.
     
  8. fdseo

    fdseo

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    Das ist ein Punkt... den hatte ich bisher noch nicht im Kopf, vielen Dank.

    Gibt es Hybride Lösungen mit Wärmepumpe / Gas bzw. Ölheizung in Kombination?
     
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