Rückrückstaulappe Keller sinnvoll?

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  1. mikka

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    Hallo zusammen, ich habe ein großes Problem im Keller bei sintflutartige Regenfällen, die ja bei heutigen Gewittern immer wieder mal vorkommen können!
    Ich habe ein Reihen Eckhaus , mit anliegender großen Garage. Im Waschkeller befindet sich ein Abfluss in der Mitte des Raumes, und in der Ecke des Raumes steht eine Dusche mit einem Abfluss, welcher eine so genannte Verschluss Lappe hat. Des Weiteren hat die Garage ein Fallrohr zum Kanal wegen des Wassers, was sich auf dem Dach ansammelt. Einen Abfluss hinter der Garage im Garten und einen Abfluss vor der Garage . Das ganze liegt ungefähr 2 m niedriger wie die Straßenoberkante. Bei starkem Gewitter und längeren intensiven Regen kommt das Wasser aus dem Kanal in der Waschküche, da die Kanalisation der Straße den Abtransport nicht schafft. Das Abwasserrohr, was ins Haus rein geht, beziehungsweise aus dem Haus rausgeht, hat keine Rückstaulappe. Verschiedene Firmen argumentierten, dass es dort keinen Sinn macht, da das Wasser an drei anderen Stellen zusätzlich in den Kanal läuft.
    Würde es Sinn machen, den Kanal im Keller in der Mitte des Raumes mit einer Verschluss Lappe beziehungsweise rückstauklappe neu zu belegen? Die Gefahr ist, dass das Wasser dann dort nicht mehr rauskommt sondern aus dem Waschbecken im Keller oder in der Garage in dem Abfluss. Leider habe ich keine Pläne der Kanalisation mehr des Haus ist von 1959, und ich kann leider zu der Verrohrung nichts sagen.
    Was meint ihr? Wie könnte man diesen Wasser austritt in den Griff bekommen.?
    Vielen Dank und beste Grüße, Micha
     
  2. VollNormal

    VollNormal

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    Grundsätzlich sind alle Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene (oftmals die Bordsteinoberkante, die genaue Lage verrät dir der Kanalnetzbetreiber) gegen Rückstau zu sichern. Alle oberhalb gelegenen Entwässerungsgegenstände müssen(!) auch im Rückstaufall frei entwässern können.
    Ich empfehle, alle nicht zwingend benötigten Abflüsse stillzulegen und dauerhaft zu verschliessen. Die übrigen Abflüsse sollten entweder eine Rückstausicherung bekommen, die im Normalfall geschlossen ist und nur bei Bedarf geöffnet wird, oder an eine Hebeanlage angeschlossen werden, die die Abwässer bis über die Rückstauebene führt.

    Die Entwässerungspläne sind Bestandteil der beim Bauantrag einzureichenden Unterlagen, vielleicht hat die zuständige Behörde diese noch im Archiv.

    Bei uns bieten die Kollegen von der Grundstücksentwässerung eine Bürgerberatung an, die unter Anderem genau solche Fragestellungen beinhaltet. Eventuell gibt es bei euch ja ein ähnliches Angebot.
     
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