Renovierung/Sanierung vom Dachgeschoss / unterschiedliche Dämmstärken sinnvoll?

Diskutiere Renovierung/Sanierung vom Dachgeschoss / unterschiedliche Dämmstärken sinnvoll? im Mein Hausbau Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, wir wollen in den nächsten Monaten unser Dachgeschoss renovieren und hier soll dann abgesehen von der Elektrik und vorerst den Fenstern...

  1. #1 Incredible Mofa, 16.07.2026 um 16:47 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.07.2026 um 16:55 Uhr
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    Hallo, wir wollen in den nächsten Monaten unser Dachgeschoss renovieren und hier soll dann abgesehen von der Elektrik und vorerst den Fenstern alles neu kommen.

    Das Haus ist von 1984 und verfügt im Dachgeschoss über eine 35 mm Zwischenspartendämmung (soll wohl zu der Zeit Standard gewesen,laut Aussage des Dachdeckers,der vor ein paar Monaten die Dachfenster ausgetauscht hat)

    Die neuen Dachfenster haben eine 3-fach Verglasung mit einem U-Wert von 1,0

    Da das Dachgeschoss über zwei Wohneinheiten verfügt, wollten wir eigentlich in Abstand von ca. 12 Monaten die andere Wohnheit renovieren / sanieren.

    Inwiefern ist es problematisch,wenn wir bei der einen Wohneinheit eine größere Dämmung verwenden (wird vermutlich nicht möglich sein,da sich ja sonst ein Luftraum zwischen der alten und neuen Dämmung bilden wird).

    Ist mein Bedenken in die Richtung korrekt und ich muss die kompletten Dämmung zeitgleich erneuern,wenn ich eine größere Dämmstärke nutzen möchte?
     
  2. Alex88

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    ich sehe keinen Grund, warum es nicht möglich sein sollte zwei Wohneinheiten zeitlich getrennt auszubauen oder zu renovieren,
    das wird doch oft so gemacht
     
  3. #3 Incredible Mofa, 17.07.2026 um 11:00 Uhr
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Aussage deckt sich genau mit dem Dachdeckermeister,welcher heute früh bei mir gewesen ist.

    Dann kann ich ja erst einmal aufatmen.

    Aufgrund der Gegebenheiten wird es vermutlich eh schwierig werden,die Dämmstärke zu erhöhen,da einzelne Räume es nicht zulassen,die Decke weiter abzuhängen (so manches Holzpaneel sitzt schon fast an der Türzarge bei den Dachschrägen).

    Es wäre vermutlich wohl sinnvoll, in einen Energieberater zu investieren,der mir eventuell doch Optionen zur besseren Dämmung aufzeigt, oder ist dies am Ende verschwendetes Geld?

    Das Dach wird in den nächsten Jahren definitiv nicht neu eingedeckt (Substanz ist noch soweit einwandfreit laut der Meinung von 3 verschiedenen Dachdeckern) weshalb eine Dämmung von außen wegfällt.

    Das Haus selbst hat ein zweischaliges Mauerwerk mit Klinkerfassade (hier spiele ich mit der Überlegung, mit einer Einblasdämmung das Haus besser isolieren zu lassen).

    Ich möchte möglichst keine Wärmebrücken entstehen lassen, weshalb ich wohl um einen Energieberater nicht drin herum kommen werde.
     
  4. simon84

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    warum ?
    Was ist dein primäres Ziel bei dem gesamten Projekt ?
    Wirtschaftlich sparen ?
    Komfort ?
    Bausubstanz erhalten ?
    Maximale Förderungen abgreifen ?

    Schreib mehr dazu. Dann kann man eher etwas dazu sagen
     
  5. #5 Incredible Mofa, 17.07.2026 um 13:41 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 um 15:34 Uhr
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    Vielen Dank für den Hinweis,das habe ich natürlich vergessen zu erwähnen

    Es geht mir eher um den Erhalt der Bausubstanz, ich will kein Super Energiesparhaus aus einem 80er Jahre Haus zaubern (ist sicherlich möglich,aber ich sehe da nicht den Kosten- / Nutzenfaktor).

    Fördergelder möchte ich maximal bei einer neuen Heizung, Dämmung von der Fassade in Anspruch nehmen, alles andere wird größtenteils in Eigenleistung gemacht.

    In den nächsten 5-10 Jahren spätestens wird so oder so Photovoltaik und ein neue Heizungsanlage ins Haus kommen (reine Gas- oder Ölheizungen sehe ich nicht mehr als wirklich Zukunftssicher an und da möchte ich vor neuen Heiztechniken nicht verwehren). Eine Option für den Erhalt der Gasheizung wäre aber laut meines Arbeitskollegen ein wasserführender Kamin mit entsprechend dimensionierten Pufferspeicher.

    Das Haus bietet genügend Platz für diese Überlegung, ein Pufferspeicher ist bei der Gasheizung im Keller auch bereits vorhanden, könnte aber auch entsprechend größer dimensioniert werden.

    Auf 3 Wohneinheiten verteilt sind es insgesamt 220 Quadratmeter reine Wohnfläche zzgl. Keller mit ca. 100 Quadratmetern (hier befinden sich in 4 von 5 Räumen auch Heizkörper und es ist überwiegend zu Wohnzwecken ausgebaut).
     
  6. simon84

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    Auf Basis der Angaben sehe ich keinen Vorteil einer besonders guten oder waermebrueckenorientierten Dach Dämmung.

    mach einfach „Standard“ zwischensparrendaemmung und gut ist und mach dir lieber Sorgen dass die dampfbremse gut und sauber eingebunden ist und nicht so viel Sorgen über waermebruecken.

    du machst mit der Dämmung die Situation sicher nicht schlechter als jetzt
     
  7. #7 Incredible Mofa, 17.07.2026 um 22:46 Uhr
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    Ich mache mir halt sehr viel Gedanken,da wir jetzt die obere Etage angehen und will da nicht doppelt anpacken müssen (deswegen lieber gleich beim ersten mal alles nach den gewünschten Anforderungen fertigstellen und nicht nach 1-2 Jahren wieder alles aufreißen,weil meine Gedanken nicht zu Ende gedacht waren).

    Das auch beim damaligen Bau nicht alles einwandfrei lief, sehe ich mittlerweile auch an vielen Ecken (nichts schlimmes, aber bei dem damaligen Preis des Hauses, hätte ich mich als Bauherr grün und blau geärgert)

    Ich mache mir letztendlich vermutlich unbegründet zu viel Sorgen,denn ich will kein High End Energiesparhaus daraus machen, sondern nur die Substanz erhalten mit kleineren energetischen Modernisierungen
     
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