Keller Abdichtung von innen, Pumpensumpf

Diskutiere Keller Abdichtung von innen, Pumpensumpf im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Geht es in Ihrem Beitrag um einen Arteser oder einen Artheser? Arteser natürlich. Für die dort errichteten Bungalows ist es brutale Realität. Das...

  1. Oehmi

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    Arteser natürlich.

    Das betrifft grundsätzlich jedes Bauwerk, das auf bindigem Boden gegründet und mit Sand verfüllt wurde. Kleine oder große Lehmwanne macht da wenig Unterschied.
    Ein undichter Keller ist primär ein bautechnisches Problem und kein hydrogeologisches.

    Dann würde ich gar nicht erst über Bohrungen für Schluckbrunnen nachdenken.
    Davon ab halte ich es für fraglich ob das wasserrechtlich überhaupt genehmigungsfähig ist.
     
    Fred Astair gefällt das.
  2. Bestofasimov

    Bestofasimov

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    Hallo, ich denke ich habe irgendwo schon mal geschrieben, dass je nach Wetterlage bis zu 10 Liter am Tag in dieser "Wanne" unter der Treppe stehen. Regnet es durch ist es dementsprechend schlimm. Ich würde es gerne so gut es geht eindämmen.

    Ach soooooo, dann kapiere ich es jetzt.


    Hat das nicht ein klein wenig mit dem Baujahr zu tun? Mein letztes Projekt hat auch eine Wanne aus wasserdichten Beton gegossen bekommen. Mein Geburtshaus ist nahezu so gebaut worden wie der Bungalow, steht aber nicht so ungünstig und ist absolut trocken.


    Was ist eine Genehmigung? Ich komme eh nicht mit schwerem Gerät an den Bungalow. Der Zugang ist für wenige Tonnen ausgelegt. Quasi als Fußweg.
     
  3. VollNormal

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    Das ist etwas, was du brauchst, falls du in den Grundwasserhaushalt eingreifen willst. Und ein Schluckbrunnen stellt regelmäßig einen genehmigungspflichtigen Eingriff dar.
     
  4. Bestofasimov

    Bestofasimov

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    Ok dann ist das mit dem bohren erst einmal vom Tisch. Danke!!!
     
  5. Fred Astair

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    Wo ist das Problem? Diese Kleinstmenge lässt sich doch leicht beherrschen.
     
  6. Bestofasimov

    Bestofasimov

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    Sehe ich genau so. Das Problem für mich ist das Wasser in den Wänden. Schrieb ich aber schon.
     
  7. simon84

    simon84
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    Dann z sperre im säge Verfahren googeln

    gibt auch Firmen die das in Naturstein und Beton Machen

    Dauerhaft Klima / entfeuchter reinstellen und per PV füttern wäre auch noch so ne Idee
     
  8. Bestofasimov

    Bestofasimov

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    Hallo und danke! Darf ich fragen was gegen die Mittelchen spricht die ich in die Wand einbringen kann? Entfeuchter hatte ich schon dauerhaft, das ist zur Zeit zwecklos.

    Bei dem Sägeverfahren wird die komplette Mauer durchtrennt? Wie gesagt ich komme an viele Mauern von außen nicht dran!!!!!
     
  9. simon84

    simon84
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    Das kann auch mit Diamantsäge bzw. Diamant Ketten / Seil Säge von innen gemacht werden. Es gibt einige wenige Fachbetriebe die das machen, bitte raussuchen, nachfragen, informieren. Zu Kosten hab ich keine Infos aber garantiert nicht billig.

    Nichts, ausser dass sie das Problem vermutlich nicht (vollständig) in Griff kriegen.

    Schau doch erstmal mit Einfärbung vom Wasser der Regenrinne nach. Evtl. lässt sich da ja schon was finden.
    Defekte Regenfallrohre bzw. Übergänge sind eigentlich eine Standardursache...
     
  10. Bestofasimov

    Bestofasimov

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    Nicht billig ist leider nicht drin. :cry


    Eine Verbesserung wäre auch schon ok. Womit gehe ich da an die Wand? Günstig und gut wäre schön.

    Mache ich in den nächsten Tagen. Das Färbemittel ist schon da. :bounce:
     
  11. Fred Astair

    Fred Astair

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    Gibts nicht.
     
  12. shggartenbau

    shggartenbau

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    Ich würde den Pumpensumpf im Moment noch nicht als eigentliche Lösung sehen, sondern eher als Möglichkeit, das ankommende Wasser kontrolliert loszuwerden.

    Interessanter finde ich den zeitlichen Zusammenhang mit dem Regen. Wenn das Wasser erst mit Verzögerung auftaucht, würde ich tatsächlich zuerst versuchen herauszufinden, welchen Weg es nimmt. Gerade bei bindigem Boden bzw. ehemaligem Tongrubengelände kann Wasser seitlich oder auf einzelnen Schichten laufen und dann an genau der Stelle austreten, an der es den geringsten Widerstand findet.

    Die Prüfung des Fallrohres mit Kamera halte ich deshalb für sinnvoll. Zusätzlich würde ich mir aber auch anschauen, ob die vorhandene Drainage nach stärkerem Regen tatsächlich frei in den Kanal entwässert oder ob dort eventuell Rückstau bzw. eine eingeschränkte Ableitung vorhanden ist.

    Denn wenn man jetzt unter der Treppe einfach einen Pumpensumpf baut, ohne den Wasserweg zu kennen, kann es funktionieren – muss aber nicht. Der Sumpf hilft nur dann wirklich, wenn das Wasser auch zuverlässig dorthin gelangt. Sonst pumpt man an einer Stelle trocken, während sich die Feuchtigkeit weiterhin ihren Weg durch Wand und Boden sucht.

    Bevor ich also Geld in Injektion, Dichtschlämme oder eine größere Innenabdichtung stecken würde, wäre mein erster Schritt: Regenentwässerung prüfen, Drainage/Ablauf kontrollieren und möglichst genau beobachten, nach welchem Regenereignis und mit welcher Verzögerung das Wasser erscheint. Daraus lässt sich oft schon erstaunlich viel ableiten.

    Solche Details bei Entwässerung, Geländegefälle und Außenanlagen sollte man immer zusammen betrachten – damit beschäftigen wir uns auch regelmäßig im Garten- und Landschaftsbau: Garten & Landschaftsbau Bad Kreuznach | SHG Galabau

    Viele Grüße
    SHG Gartenbau Team
     
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