Fragen zu Lüftungskonzept bei bestehendem Haus

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  1. Heimwerker007

    Heimwerker007

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    Guten Tag zusammen,
    ich bewohne einen Bungalow aus den 60ern. Geschoßdecke gedämmt. aktuell mit Zentralheizung und einem prächtig funktionierendem Pelletofen im Wohnzimmer.
    Wohnfläche ca. 80m². Wohnzimmer und Küche machen zusammen ca. 50% der Wohnfläche aus und sind über eine doppelflüglige Türe verbunden. Der Pelletofen steht im Wohnzimmer heizt den Wohn / Kochbereich wobei sich die Wärme etwas beserr verteilen könnte. (Der Türsturz bremst)
    Eine Klimanlage / Luft/luft Wärmepumpe ist für das Wohnzimmer grob angedacht.
    Eine Luftungsanlage über die Decke bietet sich aus mehreren Gründen an: Materialbedingt einfache Bohrungen durch die gedämmte Decke, Strom mit Schalter ist noch von einem nichtgenutzen Lampenanschluss vorhanden, viel Platz auf dem Dachboden.

    Die Idee ist sowohl Wärme im Winter als auch ggf Kälte im Sommer im Haus zu verteilen, mit einem zentralen Ventilator. Eine Temperaturdifferenzsteuerung könnte mit vertrauten Tapo-System von TP-Link realisiert werden. (Erfahrung? Meinung?)
    Luftmengen, Komponenten, Druckverlust, Geräuschreduzierung , Auslegung etc kann ich nachschauen. Es kommen aber grundlegende Fragestellungen auf, die im Formel- und Berechnungsdschungel zumindest nicht direkt beantwortet werden.

    Wie verteilt sich die Luft kalt bzw warm im "nicht-zwangsgeführten" Bereich?
    Wo an der Decke sollten Ansaugventile und Auslassventile positioniert werden ?
    Ist es üblich Bad und Flur nicht mit einer solchen Anlage zu versorgen?
    Folgende Varianten bieten sich an:
    1.
    Eine einfache Absaugung an der Wohnzimmerdecke zb vor dem Auslass der Klimanlage und ein Auslass im Schlafzimmer, so dass dieser nicht stört und sich die Temperatur gut durchmischt. (die Frage ist: wo?)
    Annahme: Wärme und Kälte verteilen sich im ganzen Haus, der Flur bleibt passiv, das Bad unberücksichtigt.
    Vorteil: Sehr einfaches System ohne Verteilung
    Nachteil: Es kommen schon ein paar Meter Rohr zusammen. Wie sich die Temperatur im Flur entwickelt ist für mich kaum einzuschätzen.
    2.
    Eine kompakte Verteilung in der Hausmitte. Ventile jeweils in den Raumecken mit möglichst kurzen Strömungswegen ( kleiner 1m) . Verteilung auf Küche, Schlafzimmer und Flur mit händisch einstellbaren Ventilen.
    Vorteil: kurze Rohrleitungen, kompakt
    Nachteil: Temperaturverteilungseffekte und Komfort für mich unbekannt.

    3. weitere Lösungen denkbar.

    Wie sind da Eure Erfahrungswerte?
    Gibt es Fachbücher Leitfäden, zu den Fragestellungen : Welche Räume?, Wo im Raum soll das Ventil hin?

    Ich hoffe es ist so einleuchtend formuliert.
    Danke im Voraus für Eure Tips.

    Viele Grüße
     
  2. Holzhaus61

    Holzhaus61

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    Also, wenn Du das so funktionsfähig hinbekommst, solltest Du Dir das sofort patentieren lassen. Natürlich unter Beachtung aller Normen und Zulassungen. Unter uns: bis Du das durch hast, bin ich nicht mehr auf dieser Welt.

    Was Du willst ist eigentlich eine Klimaanlage. Gespeist aus 2 unterschiedlichen Quellen, mit völlig unterschiedlichen Verhalten/Vorgaben. Sowas jibbet nicht, deshalb mein erster Satz. Und dann hast Du auch noch eine Zentralheizung als Quelle 3.

    Bleibt eigentlich nur Lösung 3 wenn es vernünftig werden soll. Aber da muß man sich mal richtig Gedanken machen, Grundrisse ansehen, was ist wie vorhanden, usw usw. und Geld in die Hand nehmen.
     
  3. Heimwerker007

    Heimwerker007

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    Guten Tag Holzhaus 61,
    danke für Deinen Beitrag.
    Inwiefern ist es patentfähig wenn man Luft von einem Raum in den anderen bläst?
    Im Grunde genommen geht es nur darum Türstürze zu überwinden.
    Welche Normen sind relevant und warum? (Zitat : "aller Normen")
    Wozu genau bracht es eine Zulassung??

    Wenn Du es für unmöglich hälst, warum fragst Du nach Grundrissen?

    Sollte es bezüglich Temperaturverteilung wenig sinnvoll sein: warum ?
    Dann wäre zumindest eine Frage beantwortet.

    Viele Grüße

    Heimwerker
     
  4. Holzhaus61

    Holzhaus61

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    Au man,,,

    Du fragst nach einem Lüftungskonzept und was baust Du? Einen Miefquirl. gespeist von LL-WP und Pelletofen. Ach ja, und von Zentralheizung.

    Wenn Du von einem in den anderen Raum Luft reinblasen willst, dann kaufste Dir nen dyson oder shark oder was es da nicht alles so gibt und gut ist. Aber mit Lüftungskonzept hat das nicht wirklich was zu tun.

    Und bei einem zentralen Miefverteilungsventilator im Aufstellraum des Pelletofens, da wird der Schorni auch noch ein Wort mitreden wollen.

    Und deshalb schrub ich Lösung 3, etwas völlig anderes, wenn ich Lüftungskonzept will. Das ist dann fachlich richtig und kein bastlwastl
     
  5. Heimwerker007

    Heimwerker007

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    Guten Tag Holzhaus,
    nochmal danke für die Beantwortung der Fragen.
    Wenn Dich die Bezeichnung Lüftung ärgert, wie wäre die korrekte Bezeichnung?
    Falls Miefquirl die normativ richtige Bezeichnung ist: in welcher Norm ist dies zu finden und auf welcher Seite?
    Es geht schon in die richtige Richtung aber die Wortwahl verwundert mich etwas.

    Viele Grüße
     
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