Lohnt sich Photovoltaik? Was sind eure Erfahrungen?

Diskutiere Lohnt sich Photovoltaik? Was sind eure Erfahrungen? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Mich würden eure Erfahrungen interessieren bezüglich Photovoltaik. Ist alles so eingetreten wie ihr es geplant habt und es euch vorgerechnet wurde...

  1. Pokky

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    Mich würden eure Erfahrungen interessieren bezüglich Photovoltaik. Ist alles so eingetreten wie ihr es geplant habt und es euch vorgerechnet wurde oder sind da kleinere oder auch größere Abweichungen eingetreten?

    Habt ihr eure PV-Anlage selbst berechnet oder habt ihr es euch berechnen lassen?

    Ich habe mir ein paar Threads zum Thema durchgelesen und es scheint für mich so als würden hier viele die Planung selbst in die Hand nehmen. Muss man das machen, wird einem das nicht abgenommen oder dient das nur der Überprüfung.

    Würdet ihr im Nachhinein etwas anders machen? Größer, Speicher, anderer Anbieter,....
     
  2. #2 nordanney, 27.05.2024
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    Habe bereits die zweite Anlage. Erste lief wie geplant. Zweite grundsätzlich auch, dank eAuto ist die Anlage nach etwa 6 Jahren bezahlt. Keine Batterie, da zu teuer.
    Da bei mir noch die 10kW Grenze gab, würde ich heute das Dach voll machen. Einzige Sache, die ich heute anders machen würde.
     
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  3. #3 Fridolin77, 27.05.2024
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    Ich habe drei Anlagen (2008: 4,41 kWp, 2014: 5kWp, 2024: 4kWp), alle ohne Speicher. Egal wie man rechnet, Speicher lohnt sich nicht. Gerne wird da mit aberwitzigen Strompreisen oder zumindest aberwitzigen Steigungen kalkuliert.. Strom kostet (habe gerade verlängert) für die nächsten 2 Jahre hier 23cent pro kWh.. Da lohnt sich selbst ein Eigenbauspeicher nicht.

    Ich habe einen defekten Wechselrichter bei der Anlage aus 2008 (in 2020) zu beklagen, sonst nichts.

    Der war auch nicht wirklich defekt, aber ein Mieter hat wohl "unbemerkt" einen Stecker am Wechselrichter abgebrochen, der hat dann gekokelt (nur der Stecker)...
     
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  4. #4 chris84, 28.05.2024
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    Solateure lassen sich ihre Arbeit sehr teuer bezahlen. Dabei merkt man bei der Planung und Kalkulation schnell, dass sie nur auf irgendwelche Tools und pauschalen zurück greifen.
    Selber planen und rechnen hilft extrem dabei zu verstehen, was man da eigentlich baut.
    Sehr gut geholfen wird einem dabei im Photovoltaikforum. Da sind unzählige Spezialisten unterwegs, die aus jeder Anlage das maximum heraus kitzeln.

    Ich selbst hab 40kWp in 2022 selbst geplant und DIY gebaut. Die Anlage läuft super, und ich habe durch die Eigenleistung noch nie so unglaublich viel Geld in so kurzer Zeit gespart.
    Aktuell ist der Zeitpunkt extrem günstig, da die Modulpreise absolut im Keller sind (~50€/ Modul, das dürfte quasi unter dem Herstellungspreis liegen), und sich die Auftragsbücher bei den Solateuren langsam leeren...
     
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  5. artibi

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    30kWp in 2022 bzw. 2023, kein Speicher, Preis pro kWP waren ~1350€, abgesehen von Vorarbeiten alles von nem Solarteur machen lassen. Deren Planung war nicht vorhanden. Ich hab das Dach mit dem Tool vom Akkudoktor berechnet. Kein Speicher weil viel zu teuer. Demnächst steht die Sanierung vom anderen Dach an, da bin ich am überlegen, ob ich das auch voll mach. Muss aber mal rechnen, ob das lohnt, ggf. als Volleinspeiser.
     
  6. #6 chris84, 28.05.2024
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    Das ist ein No-brainer! Gleichzeitig mit Dachsanierung muss das für unter 1000€/kWp gehen, in Eigenleistung wären 500€/kWp wohl möglich. Ertrag in 20 Jahren liegt wesentlich darüber! Bei ca. 11cent/kWh und 800kWh/kWp/a sind das in 20 Jahren 1760€/kWp...
     
  7. #7 fundament, 29.05.2024
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    Wenn man das kann, lohnt es sich oft möglichst viel in die eigenen Hände zu nehmen. Aber du darfst nicht vergessen, dass hier und auch im PV-Forum vor allem diejenigen schreiben, die das nötige Fachwissen haben. Wenn ich in mein Umfeld schaue, ist das nicht repräsentativ. Die meisten lassen machen, anstatt selbst zu machen, und sind auch zufrieden. Würde aber auch in dem Fall dazu raten, sich selbst Wissen anzulesen.

    Bin da nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Vor ein paar Jahren war das definitiv noch so, ist das immer noch der Fall?

    Vor allem ohne Speicher, würde ich empfehlen auch zu schauen, ob man Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine etc. so timen kann, dass sie dann tagsüber laufen, wenn auch Strom produziert wird.

    Und: Aktuell gibt es in Deutschland, glaube ich, auch eine Förderung, dass es keine Mehrwertsteuer auf Solaranlagen gibt (19%). Wobei du recht hast und die Preise für Komplettanlagen so stark zurückgegangen sein dürften, dass Förderungen oftmals nicht mehr wirklich nötig sein sollten.
     
  8. #8 nordanney, 29.05.2024
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    Im Prinzip ja. In anderen Fachforen wird recht fein gerechnet und dort kursiert ein Preis von 300€ je kWh als Grenze. Wird es günstiger, dann macht es i.d.R. Sinn. Ist aber wie immer auch individuell unterschiedlich.
     
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  9. Pokky

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    Wie lange ist denn das schon her?
    Wenn du da (planmäßig) die Anlage hast tauschen müssen, wirst du ja schon ziemlich lange Eine PV Anlage haben.
    Das mit den Speichern habe ich gelesen, hat sich da in den letzten Jahren immer noch so wenig getan (auch am Preis)?
    Ja denke auch es macht am meisten Sinn wenn man sich da gleich so viele Paneel aufs Dach gibt wie möglich. Speicher könnte man dann ja nachrüsten wenn die Technologie besser/günstiger wird und einige E-Autos haben ja schon bidirektionales Laden.
     
  10. Pokky

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    Weil du drei Häuser hast oder warum ist da die Lebensdauer so kurz?
    Dachte mir das geht eher um die 20 Jahre bis da was erneuert werden muss. & und 10 Jahre scheinen mir da etwas kurz zu sein für die Lebensdauer. Oder warum hast du das gewechselt?
    Das mit dem Speicher muss ich mir noch genau ansehen aber grundsätzlich hätte ich schon gerne einen.
    Ich werde mir da eventuell Berechnungen mit und ohne Speicher machen lassen.
     
  11. Pokky

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    Ja da lese ich auch viel nach aber einige Diskussionen sind mir da zu hoch, da muss man sich schon gut auskennen. Habe dort auch noch keine Farge gestellt weil ich sicher viele antworten bekomme, die zu hoch für mich sind. Eventuell wage ich es wenn ich mich hier ein wenig mehr informiert habe und dann noch nachgelesen habe was der Stand der Dinge ist.
     
  12. #12 nordanney, 31.05.2024
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    Die erste Anlage 2013 und die zweite Anlage ist jetzt drei Jahre alt (zwei unterschiedliche Häuser).
    Nein, nicht getauscht. Sind halt zwei unterschiedliche Anlagen. Beide laufen bisher ohne jegliche Probleme (2x rd. 10kWp - Haus 1 mit S/W/O Belegung und Haus 2 mit SW-Belegung).
     
  13. Pokky

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    Ja bin gerade dabei. Ist nicht ganz so einfach weil es viele unterschiedliche Aussagen gibt. Da ist es gut wenn persönliche Erfahrungen das ganze belegen können: Ausrechnen kann man schnell etwas aber ob das dann auch der Realität entspricht, ist eine andere Frage. Daher ja auch meine Frage ob es da größere Abweichungen gibt, ob da mit Fantasiezahlen gerechnet wird (Strompreis, Einspeisung,...) oder ob es im Großen und Ganzen passt.
    Wäre mir auch lieber das an einen Anbieter(Unternehmen abzugeben.
    Habe die Befürchtung, wenn dann mal etwas nicht funktioniert, dass mich dann alle im Kreis schicken weil jeder das Problem woanders sieht. Wenn ein Unternehmen die komplette Anlage macht, dann ist es egal ob da ein Paneel einen Fehler hat, in der Software etwas nicht stimmt oder ein Kabel nicht richtig angeschlossen wurde - ein Ansprechpartner.
    Hier scheint ja jeder zufrieden zu sein, denke dann sieht man auch nicht viele Unterschiede wenn alles super läuft.
     
  14. Pokky

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    Ok, danke. Das beruhigt mich:) Weil gleich mehrere davon schrieben, die hätten die Anlagen öfter gewechselt.
    Sind das die gleichen Paneele, Bauteile, Unternehmen die es eingebaut haben oder merkst du da einen Unterschied?
    Merkt man einen Unterschied weil die zweite doch etwas neuer ist und von der Technologie schon etwas weiter sein müsste?
     
  15. #15 nordanney, 31.05.2024
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    Komplett unterschiedliche Anlagen mit komplett unterschiedlichen Modulen. Technisch hat sich da nicht so viel getan. Ja, die Module sind leistungsstärker, so dass Du mehr kWp auf dieselbe Dachfläche bekommst, aber ansonsten sind die Unterschiede in den Wirkungsgraden im echten Leben im Prinzip vernachlässigbar.
     
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  16. #16 AltbauAnno1900, 07.06.2024
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    Vorweg: Ich arbeite in einer PV Firma.

    PV lohnt sich so gut wie immer. Die Ausnahmen sind Dächer die fast den ganzen Tag im Schatten stehen. Hier raten wir den Kunden davon ab.

    Die häufigsten Probleme, warum PV-Anlagen sich nicht lohnen sollen sehen wir eher bei den Kunden selbst. Bei Industrieanlagen wird die Bürokratie unterschätzt und man erwartet in kurzer Zeit ans Netz gehen zu können. Dementsprechend knapp wird kalkuliert. Bei Einfamilienhäusern ist die Erwartung sehr stark verbreitet, man könnte im Winter die Wärmepumpe damit betreiben und auch noch das E-Auto laden und das ohne Netzbezug. Im Sommer wundert man sich, dass man nichts für den eingespeisten Strom bekommt. Manche Kunden sind auch geschockt vom Investitionspreis oder davon, dass die 50 Jahre alte Elektroanlage erneuert werden muss. Balkonkraftwerke werden so gut wie immer zu groß dimensioniert, wodurch der Eigenverbrauch sehr klein und die Amortisationszeit sehr lang wird.

    Speicher lohnt sich, wenn dieser nicht zu groß ist, was ein sehr häufiger Fehler ist und sehr schwer den Kunden auszureden ist und wenn auch der Verbrauch Nachts vorhanden ist den Speicher zu leeren.

    Selbst Inselanlagen kommen langsam in den Bereich, dass diese sich Amortisieren. Hier muss man jedoch einkalkulieren, dass Wechselrichter und Speicher kurz nach der Amortisationszeit getauscht werden müssen.

    Die größten Bedenken sind meist Brandschutz und Haltbarkeit. Bei uns ist eine von hunderten Anlage abgebrannt. Die Ursache war nicht die PV-Anlage. Die größte Gefährdung geht von "Geiz ist Geil" Eigenbauanlagen aus. Am Besten noch mit selbstgebautem Lithiumspeicher, zu dünnen Kabeln, fehlenden Schutzeinrichtungen und so weiter. Youtube ist voll davon, wie man es NICHT macht. Haltbarkeit sind es vor allem Herstellungsfehler, wo deutsche Markenprodukte Vorteile bei der Garantieabwicklung haben. Danach kommen Defekte durch Marder, Mäuse, Vögel, welche meist leicht zu beheben sind. Wechselrichter gibt es die ersten Ausfälle meist nach ca. 15 bis 20 Jahren. Bei alten Anlagen ärgerlich, bei neuen Anlagen kein Problem, weil diese sich bis dahin längst amortisiert haben. Was hier oft falsch gemacht wird, ist dass man davon ausgeht, dass bei einem Defekt die gesamte Amortisationszeit hinüber ist. Fällt der Wechselrichter aus, hat sich der neue meist nach einem halben bis 2 Jahr amortisiert.

    Ein guter Hinweis ist sich die Firma vorher genau anzusehen und nach Erfahrungsberichten zu suchen. Es gibt zu viele schwarze Schafe, die nicht wissen was sie tun. Gerade bei den günstigen Angeboten sollte man ganz genau hinschauen. Der Schaden am Dach nach der Installation kann den Wert der PV-Anlage übersteigen.

    Der Zweite Hinweis kommt von mir als Elektrofachkraft. Von Eigenbau aus Kostengründen rate ich ab. Man kann zu viel falsch machen und schnell wird es lebensgefährlich. Wer erst Mal Erfahrung sammeln möchte, ohne viel Geld auszugeben, sollte sich Solarprodukte für den Garten anschauen (z.B. Springbrunnen) oder sich im Campingbereich umsehen. Die großen Dachanlagen sollten diejenigen machen, die sich damit auskennen.

    Wenn wir keine Tools und Pauschalen verwenden würden, dann würden die PV Anlagen noch teurer werden, wenn wir alles per Hand mit jeder Kleinigkeit berechnen müssten. In den meisten Fällen bekommen wir von unseren Kunden zu hören, dass es passt. In den Fällen wo etwas nicht passt liegt es meistens daran, dass die Kunden trotz Beratungsgespräch völlig falsche Vorstellungen haben (WP und E-Auto im Winter mit PV ohne Netzbezug) oder versuchen Geld rauszuschlagen. In den seltenen Fällen, wo uns ein Fehler unterlaufen ist gibt es immer eine unbürokratische Einigung.

    Meine eigene Anlage habe ich per Excel berechnet und kommt auch hin. Also wir könnten schon alles per Hand rechnen. Einen höheren Ertrag hat die Anlage davon auch nicht. Wohl aber von der Erfahrung der Auslegung der Anlage.

    Der Solarteur wird nicht nur für die Berechnung bezahlt. Er bringt Erfahrung vom Bau duzender Anlagen mit, kennt die entsprechenden Normen und Anforderungen. Außerdem ist er versichert, falls etwas passiert. Er kennt sich auch mit dem Anmeldeprozess aus und größere Anlagen können ohne Elektromeister nicht in Betrieb gehen. Ich habe noch kein PV Projekt erlebt, wo der Kunde die technischen Anforderungen, Auflagen und Bürokratie nicht unterschätzt hat.
     
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  17. #17 Baggerbedrieb, 07.06.2024
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2024
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    Habe meinem zukünftigen Erbe in alle vier Himmelsrichtungen insgesamt knapp 40kWp mit Speicher installiert, mein Vater hat den Hausanschluss ausgesichert, drei Wohnungen rein über PV. Es lohnt sich. Installiert ist ein 3 Phasen Victron System mit 45kVA Leistung an 16x Pylontech US3000C.

    Auf der Doppelgarage liegen noch mal separat 4kWp mit Speicher Ost West unbeschattet, welche ein Auto laden.
     
  18. #18 Deliverer, 07.06.2024
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    Ja, Solaranlagen lohnen sich. Viel berechnen muss man bei Wohnhäusern auch nicht: Hat man ein Dach mit ausreichend Fläche, rechnet man es bei PVGIS durch. Liegt der Ertrag über 700 kWh/a, macht man das Dach voll. Bisschen Schatten macht nichts.

    Faustregeln:
    • Jede PV ist zu klein
    • Nachrüstungen rechnen sich nicht (darum einmal alles voll)
    • Aktuell sollte man all incl. (ohne Speicher) unter 1300,-€/kWp landen
    Bzgl. PV-Forum: Wenn Du dort dein Dach vorstellst, kriegst Du nicht viele abweichende Aussagen. Paar Module hin oder hergeschoben, aber das legt am Ende eh der Solarteur fest, den Du danach auswählen kannst. Tendenziell machen die dort auch das, was ich oben geschrieben habe: Alle brauchbaren Dächer maximal voll.
     
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  19. korkie

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    Das Dach so voll wie möglich, Südseite, bedeutet 31 Panel (440 - 13,6 Leo). Speicher, ja oder nein und vor allem die Größe wird immer wieder diskutiert. Aktuell wird uns ein BYD HVS 10,2 nahegelegt. Dazu der Fronius GEN24 10.0 Hybrid Wechselrichter.

    Unser bisheriger Stromverbrauch liegt bei 3.000 kWh, die dazukommende Wärmepumpe geschätzt ca. 4.000 kWh. Eine Wallbox für das ca. 10.000 Km p. A. genutzte E-Auto ist vorhanden. Was das E-Auto bisher verbraucht hat müsste ich nachsehen. 2 Personen Haushalt.

    Speicher, wenn ja, wie groß?

    Aussagen von keinen bis so groß wie möglich machen die Runde.
     
  20. #20 chris84, 07.06.2024
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    Das E-Auto braucht statistisch gesehen etwa 5kWh/ Tag bei 10.000km/a und 20kWh/100km.
    Die WP dürfte im Winter zwischen 15 und 35kWh pro 24h brauchen.
    Eine 13kWp-Anlage bringt von Anfang November bis Ende Januar im Monat etwa 200kWh/ Monat, Oktober + Februar etwa 400kWh.
    Da gibt es einzelne Tage in diesen Monaten, wo mal mehr als 10kWh produziert werden, die meisten Tage liegen bei 1-5kWh.
    Ergo: Wenn das E-Auto zumindest zeitweise über Tag geladen werden kann, bleibt für einen Speicher von Anfang Oktober bis Ende März kaum was übrig.
    Ohne E-Auto bleibt zwischen November und Februar nix übrig.
    Ob man den Rest des Jahres wirklich so viele kWh "retten" kann, dass sich ein 10kWh-Speicher lohnt, muss man sich selbst ausrechnen.
    Wir brauchen aktuell 1-2kWh in der Nacht, die aus dem Netz bezogen werden....
     
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