Sanierung: Förderung Energieeffizienzhaus

Diskutiere Sanierung: Förderung Energieeffizienzhaus im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen :) seit dem 01.07. hat sich in Sachen Förderungen einiges getan. Nicht nur die Summen und Prozente sind höher, sondern man ist...

  1. DS7177

    DS7177

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    Hallo zusammen :)

    seit dem 01.07. hat sich in Sachen Förderungen einiges getan. Nicht nur die Summen und Prozente sind höher, sondern man ist auch nicht mehr auf das Darlehen angewiesen, sondern kann einen Investitionszuschuss erhalten.
    So weit so gut…

    Ich überlege nun eine ältere Doppelhaushälfte nicht nur das nötigste zu sanieren, sondern als Energieeffizienzhaus 100 EE zu beantragen. Und dementsprechend das ganze Objekt den aktuellen Standards weitestgehend anzupassen.

    Mir stellt sich die Frage ob der Zuschuss pauschal oder prozentual gerechnet werden.
    Ich würde kein Darlehen aufnehmen und nur den Zuschuss beantragen.

    Beispiel:
    Kosten Sanierung nach Vorgabe des Energieberaters: 80.000€

    Bekommt man nun 32,5% bezuschusst, sprich 26.000€ Oder pauschal den Tilgungszuschuss in Höhe von 48.750€.

    Für mich macht nur die prozentuale Bezuschussung Sinn, jedoch ist es wiefolgt beschrieben:
    „150.000€ mit 32,5% Tilgungszuschuss oder 48.750€ Investitionszuschuss“

    Könnt Ihr mir weiterhelfen?
    Oder haben wir vielleicht sogar einen KFW-Experten im Forum?

    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Thema für mehrere Leser interessant ist…

    Vielen Dank vorab und freundliche Grüße
    DS
     
  2. #2 SIL, 05.08.2021
    Zuletzt bearbeitet: 05.08.2021
    SIL

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    KFW 461 vs 261 Zuschuss zur Investition vs Tilgungszuschuss zum Kredit, in der Summe beides gleich,aber max förderfähige Kosten beachten,es liegt also an deiner Auswahl ob du mit Kredit incl Tilgungszuschuss besser fährst als mit den maximalen Förderzuschuss in H.32,5 bei der gesamten Maßnahme ( cap bei 150k)
     
  3. SIL

    SIL

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    Nein.
    Wegen
    Ich kann auch nicht beurteilen ob alle Maßnahmen förderungsfähig sind respektiv die Anteile und Splittung
     
  4. DS7177

    DS7177

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    Danke für deine Antwort!

    Bedeutet, wenn ich angenommen 80.000€ förderfähige Kosten habe und den Investitionszuschuss beantrage bekomme ich dann:
    80.000 x 0,325= 26.000€
    Oder
    Pauschal den Investitionszuschuss i.H.v. 48.750€.

    Kann mit das einer genau beantworten?

    Danke und guten Start ins Wochenende :)
     
  5. #5 danielhh, 06.08.2021
    danielhh

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    80.000 x 0,325= 26.000€
     
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  6. #6 Gartenhausbauer, 06.08.2021
    Gartenhausbauer

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    Ich kann dir nur raten, die die ganze Sache sehr genau zu überlegen !

    Ich weiß von Leuten, die sich, um bestimmte Vorgaben zu erreichen, Fenster mit Lichttransmissionswerten von 60 % oder weniger einbauen mussten und jetzt mit Depressionen in ihren dunklen Löchern sitzen und die Fenster am liebsten wieder rausreißen würden und der einzige Hinderungsgrund dafür der ist, dass sie es sich nicht leisten können.
     
  7. #7 matschie, 07.08.2021
    matschie

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    Was sollen das denn für Vorgaben sein?!:confused:

    unsere frisch geförderten Fenster sind alles andere als dunkel. Im Gegenteil.
     
  8. #8 Sanierer82, 07.08.2021
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    Wurde denen etwa auch verboten, die Haustür zu öffnen und nach draußen zu gehen? Und bei allgemein vorrherschendem Vitamin-D-Mangel in unseren nördlichen Gefilden dieses zu supplementieren sowie im Winter Tageslichtlampen zu verwenden?
     
  9. #9 Gartenhausbauer, 07.08.2021
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2021
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    Neue Fenster können ja eigentlich nur dunkler werden.

    Bei den Scheiben, wird in der Regel 2-fach durch 3-fach Glas ersetzt.
    Jede zusätzliche Glasscheibe schluckt in der Regel 10 % Licht.

    Dazu kommt die Tatsache, dass Renovierungsfenster fast immer kleiner sind als Neubaufenster, denn der Putz, der nach dem Einbau von Neubaufenstern angeputzt wird, wird ja vor dem Einbau von Renovierungsfenstern nur in den seltensten Fällen vorher abgeschlagen und wieder angeputzt.
    Dadurch ist das Fenster kleiner, es sei denn, man hatte vorher ein Fenster mit sehr dickem Rahmen und bestellt neue Fenster gegen Aufpreis mit extra schmalem Rahmen, wenn es diese Option denn überhaupt bei dem entsprechenden Fenster gibt.
     
  10. #10 simon84, 07.08.2021
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    Wie viel dicker soll denn der Rahmen sein ? Das ist doch alles gequirlte Affenscheisse und Panikmache @Gartenhausbauer

    aber ich stimme dir zu gut geplant sollte es sein, dann kann man auch etwaige putz Reste abstemmen und glattstrich gleich einplanen

    Ich bin auch kein dämmverfechter aber sinnvoll kann es schon sein und so dramatisch wie du schreibst ist es nicht
     
  11. #11 Gartenhausbauer, 08.08.2021
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    Vorgaben von der KfW Bank, die du erfüllen musst, um die Förderung zu bekommen.
    Umso höher die Förderstufe, desto bessere Dämmwerte musst du erreichen, um die Förderung zu bekommen.
     
  12. #12 Gartenhausbauer, 08.08.2021
    Zuletzt bearbeitet: 09.08.2021
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    Man kann, ja, aber der Aufwand hierfür ist meistens sehr hoch, weswegen es in der Praxis nur selten gemacht wird.
    In einem Bad mit gefliesten Wänden müsstest du die Fliesen inklusive Fliesenkleber an den entsprechenden Stellen entfernen und nach dem Fenstereinbau wieder einsetzten.
    Oder nimm einen üblichen Wandaufbau mit 15 mm Grundputz und 3 mm Edelputz. Da müsstest du den Putz komplett entfernen, nach dem Fenstereinbau zunächst den Grundputz auftragen, die 4 Wochen Trockungsdauer einhalten, anschließend Putzgrundierung auftragen, trocknen lassen, dann den Edelputz wieder anflicken und anschließend die ganze Wand wieder streichen, damit man die Farbunterschiede zwischen altem und neuem Putz nicht sieht.
    Dazu kommt noch, dass an den Kanten der Fensterleibungen meist Putzschienen sitzen. Die müssten alle raus und alles komplett neu gemacht werden.
    Das macht kein Mensch.
    Abgesehen davon ist es schon schwer genung, das überhaupt hinzubekommen, das da keine sichtbaren Übergänge zwischen altem und neuem Putz sind.

    In der Praxis wird daher das Fenster mit dem Maß der aktuellen lichten Wandöffnung abzüglich 1-1,5 cm Luft pro Seite bestellt.

    Wenn du dir das dann mal ausrechnest, dann ist das neue Fenster in diesem Fall rund 6 cm schmaler.
    Hört sich nicht nach viel an, aber wenn man es sich mal ausrechnet, kann es je nach Fenstergröße signifikant sein.

    Nimm mal ein Fenster mit 1m x 1m Glasfläche (zuzüglich Rahmen), also 1 m² lichte Glasfläche.
    Das neue Fenster ist 6 cm schmaler. Und da die Fensterbänke nicht rausgestemmt und wieder eingesetzt werden, verlierst du unten auch nochmal 1,5 cm.
    Und auch oben gehen dir nochmal 2 cm verloren, da die Fenster in der Regel einfach an den Rolladenkastendeckel, der zuvor in das Fenster eingeschoben wurde angelegt und mit Silikon abgedichtet werden. Wenn du Vorbaurolläden hast, gehen dir wie beim Putz auch rund 2 cm verloren.

    Von 1 m x 1m geht es also runter auf 0,94 m x 0,965 m = 0,91 m²
    Also fast 10 % weniger Glasfläche und damit Lichtverlust.

    Dann nochmal 10 % Lichtverlust durchs Glas und du bist schon bei 20% Lichtverlust.
     
  13. #13 simon84, 08.08.2021
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    also mich als Amateur Photographen der sich durchaus auch mit objektiven und blenden Einstellungen auseinandergesetzt hat überzeugst du mit dieser Rechnung noch nicht, außer du definierst „Lichtverlust“ konkret
     
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