Umwidmung Dachboden zu Wohnfläche

Diskutiere Umwidmung Dachboden zu Wohnfläche im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich bin bisher stiller Leser gewesen und habe hier auf dem Forum immer wieder gute Ideen und Lösungen gefunden. Nun habe ich ein Problem,...

  1. #1 T4Fahrer, 19.05.2025 um 14:35 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2025 um 15:25 Uhr
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    Hallo,

    ich bin bisher stiller Leser gewesen und habe hier auf dem Forum immer wieder gute Ideen und Lösungen gefunden. Nun habe ich ein Problem, zu dem ich bisher keine Lösung gefunden habe.
    Folgende Situation:

    Ich habe ein Haus aus den 1980er Jahren (massive Bauweise, klassischer Norddeutscher Klinker, für hier absolut typische 80er Jahre Bauweise) mit einem recht großen Dachboden (Wohnfläche ca. 80 m²). Diesen würde ich gerne zum Wohnraum ausbauen. Für die meisten Themen habe ich eine Lösung und schonmal ganz unverbindlich mit dem Bauamt gesprochen, ob es theoretisch so genehmigungsfähig werden. Bei fast allem hat man mir mündlich grünes Licht gegeben. Natürlich muss noch offiziell beantragt werden, Statiker, Architekt etc. stehen noch aus. Aber die habe ich bei Bedarf zur Hand.

    Mein Problem: Mein Dachboden ist minimal zu niedrig. In Niedersachen benötige ich 220 cm Deckenhöhe über mindestens 50 % der Grundfläche (wobei zu dieser Grundfläche nur Flächen über 150cm angerechnet werden).
    Ich habe ohne Bodenaufbau derzeit 222 cm. Aber nun muss noch etwas Trittschalldämmung und Fußboden gelegt werden. Dann werde ich bei unter 220 cm sein.
    Für mich und meinen Verwendungszweck (Elternschlafzimmer und Büro) theoretisch vollkommen ausreichend. Aber für das Bauamt nicht.

    Fällt hier jemandem eine praktikable Lösung für dieses Problem ein? Eine besonders dünne (aber trotzdem wirksame) Trittschalldämmung zum Beispiel?
    Rechtliche Sonderregelungen?


    Vielen Dank!

    Grüße
    Matthias
     
  2. #2 Fred Astair, 19.05.2025 um 14:45 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2025 um 18:09 Uhr
    Fred Astair

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    Was ist denn in den Räumen darunter?
    Vielleicht kannst Du auf Trittschalldämmung verzichten?
     
  3. T4Fahrer

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    Danke für deine schnelle Rückmeldung. Darunter sind andere Wohnräume. Flur, Bad, Küche, Wohnzimmer und 2 weitere Schlafzimmer.
     
  4. Tikonteroga

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    Du könntest auch mal mit der örtlichen Baubehörde abklären, ob du von der für Aufenthaltsräume im Dachgeschoss vorgeschriebenen lichten Höhe abweichen darfst (siehe § 66 Abweichungen).
     
  5. Fred Astair

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    Wichtig hier wäre, ob es eigene oder fremde Räume sind? Bei eigenen wäre es ziemlich vernachlässigbar, ob der Trittschall DIN-gerecht gedämmt wird. Den geringsten Aufbau würde m.E. verkleben Nadelfilz verursachen.
     
  6. nordanney

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    Ganz pragmatisch: Ausbauen, nutzen und formal nicht als Wohnfläche genehmigen lassen.
     
  7. T4Fahrer

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    Die neuen Räume würden dann zu der Darunter liegenden Wohnung gehören.
    Ich muss das nicht zwingend DIN gerecht haben. Aber ich will eben auch nicht, dass darunter alles zu hören sein wird. Es sollte schon halbwegs gegen Trittschall gedämmt sein.
     
  8. T4Fahrer

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    Achja: und als Wohnfläche sollte es schon genehmigt werden, wenn es als solche genutzt wird.
     
  9. Fred Astair

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    Also nicht zu Deiner Wohnung?
    Dann sind allerdings sehr strenge Maßstäbe anzulegen und zwar die neuesten jetzt gültigen Schalldämmmaße, weil Es ein neubau ist und kein Bestandsschutz von Anno Knips greift.
    Da mache ich Dir wenig Hoffnung, das auf zwei Zentimetern unterzubringen.
     
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