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  1. #1

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    Laminat schwimmend verlegt bei Fussbodenheizung?

    Hallo zusammen,

    auch wenn das Thema hier und da schon behandelt wurde, haben ich trotzdem folgende Frage und würde mich über Resonaz freuen.

    Ich habe neu gebaut und im kompl. Haus eine Wärmepumpe mit Fussbodenheizung.
    Jetzt hätte ich gerne in vielen Räumen einen Laminatboden verlegt, habe hierzu aber viele Pro und Contras gehört.

    1. Kann ich Laminat schwimmend auf Fussbodenheizung verlegen?
    2. Sollte ich immer (da Neubau) eine Dampfsperre drunter legen?
    3. Wie würde ein optimaler Bodenaufbau aussehen?
    Dampfsperre > Trittschall > Laminat

    Über viele Tipps, Anregungen, Infos und evtl. Links würde ich mich sehr freuen.

    Gruß...
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  2. Laminat schwimmend verlegt bei Fussbodenheizung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Piwi Beitrag anzeigen
    1. Kann ich Laminat schwimmend auf Fussbodenheizung verlegen?
    2. Sollte ich immer (da Neubau) eine Dampfsperre drunter legen?
    3. Wie würde ein optimaler Bodenaufbau aussehen?
    Dampfsperre > Trittschall > Laminat
    1. Kann ich Laminat schwimmend auf Fussbodenheizung verlegen? ja
    2. Sollte ich immer (da Neubau) eine Dampfsperre drunter legen? nein; Sie müssen die Belegreife des Estrichs abwarten
    3. Wie würde ein optimaler Bodenaufbau aussehen?
    Dampfsperre > Trittschall > Laminat - ohne Dampfbremse, Trittschall und Laminat.
    Verwenden Sie Laminat, welches für Fußbodenheizung geeignet ist.
    MfG
    Schwabe
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  4. #3
    Avatar von T9-Liebhaber
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    so sieht der optimale Aufbau aus:

    http://www.krono-sas.com/de/?flash=1

    + zwischen Estrich und Laminat eine Dampfsperrfolie (steht aber auch in der Produktbeschreibung)

    Bitte kein extra Trittschallschutz unterlegen (ist integriert).

    Das Produkt wird meines Wissens auch beim Praktiker verkauft.

    Ich garantiere du wirst deine Freude damit haben. Ich hab den Boden jetza 3 Jahre drin und würde ihn immer wieder einbauen. Revolutionärer Trittschallschutz und angenehm an den Füssen. Vor allem bei Kindern ein Traum. Bis zu 20 Jahre Garantie!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo T9-Liebhaber,

    vielen Dank für die Hilfe. Habe jetzt schon öfters gutes über das Krono SAS Laminat gehört. Dies gibt es auch tatsächlich beim Praktiker. Mit den 20 % Aktionen die es da manchmal gibt, ist das doch ne gute Lösung.

    Wie lange hat Du gewartet, bis Du nach dem Estrich legen, dass Laminat verlegt hast?

    Welche Laminattyp hast Du von Krono genommen?

    DANKE
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  6. #5

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    ergänzend hierzu sei noch erwähnt, dass Laminat ( auch das Krono SAS <- habs selbst ) die Wärme schlechter durchläßt.

    Dies kann eine erhöhte Vorlauftemp oder zumindest eine höhere Durchflussmenge zur Folge haben.


    ecco
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  7. #6
    Themenstarter

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    Also noch mal in einem Satz......................

    Ein schwimmend verlegter Laminatboden, der Fussbodenheizung geeignet ist (auch wenn es ein guter Boden ist, so wie das getestete) ist immer schlechter von der Wärmedurchlässigkeit, als Fliesen???

    Ist das so richtig.................?

    Wie kann man das greifbar machen?
    (ein Auto mit 75 PS ist einfach schwächer und langsammer, als ein Auto mit 150 PS)

    Kann das so schlecht einschätzen, oder ist das jetzt Haarspalterei?

    Möchte hier kein Fehler machen, da ich aufgrund einer Wärmepumpenheizung mit möglichst geringer Vorlauftemparatur arbeiten will!!!

    DAAAAAANNNNNNKKKKKKKEEEEE
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  8. #7

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    Bleiben wir beim Auto:

    ein Fahrzeug auf trockner Fahrbahn (homogener Aufbau mineralischer Beläge,
    fest auf dem Estrich verlegt) kommt in 10 Sek. auf 100 km/h.

    ein Fahrzeug auf nasser Fahrbahn (loser Belag mit Trennlage auf dem Estrich)
    braucht etwas länger, da die Kraftübertragung (Wärmeübertragung) nicht so direkt ist.

    Ein Fbh mit Laminat braucht etwas länger, bis die Wärme an den Raum abgegeben wird,
    marginal wird dadurch in zu vernachlässigender Größe die Effizienz der Fbh
    gesenkt, welches aber nur unter voller Heizlast von Bedeutung ist

    Grüße
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  9. #8

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    Hallo Piwi,

    Das Laminat hat einen hoeheren Waermedurchgangswiderstand. Sprich: Die Waerme braucht einfach laenger um durchzukommen. Das kalte Zimmer braucht laenger zum Aufheizen als wenn Du Fliesen oder ein duennes Parkett verlegst. Entscheidend ist halt, dass durch dass Laminat immer noch so viel Waerme nachgeliefert werden kann, wie durch die Aussenhaut entweicht.

    Wenn Dir an niedrigen Vorlauftemperaturen gelegen ist, schaue sehr genau auf den Waermedurchgangswiderstand. Mein Tipp: Lass die Finger von schwimmend verlegten Boeden (egal ob Laminat oder Parkett), sondern nimm entweder verklebtes Parkett, Teppich, Kork oder Fliesen. Es kommt auf guten Kontakt vom Belag zum Estrich an. Alles was schwimmend verlegt ist, steht dem entgegen und fuehrt zu hoeheren Vorlauftemperaturen

    Gruss,
    Ropi
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  10. #9
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Zitat Zitat von Ropi Beitrag anzeigen
    Mein Tipp: Lass die Finger von schwimmend verlegten Boeden (egal ob Laminat oder Parkett), sondern nimm entweder verklebtes Parkett, Teppich, Kork oder Fliesen. Es kommt auf guten Kontakt vom Belag zum Estrich an. Alles was schwimmend verlegt ist, steht dem entgegen und fuehrt zu hoeheren Vorlauftemperaturen

    Gruss,
    Ropi
    Deshalb S.A.S! Das Brett wird unmittelbar auf den Estrich gelegt (natürlich noch PE-Folie dazwischen) auf den Schaum wird verzichtet.

    Denn hab ich mir eingebaut:

    http://www.kronoflooring.com/de/castello_click.shtml (Ahorn)

    Super holzige Optik, nicht rutschig.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Schwabe Beitrag anzeigen
    1. Kann ich Laminat schwimmend auf Fussbodenheizung verlegen? ja
    2. Sollte ich immer (da Neubau) eine Dampfsperre drunter legen? nein; Sie müssen die Belegreife des Estrichs abwarten
    3. Wie würde ein optimaler Bodenaufbau aussehen?
    Dampfsperre > Trittschall > Laminat - ohne Dampfbremse, Trittschall und Laminat.
    Verwenden Sie Laminat, welches für Fußbodenheizung geeignet ist.
    MfG
    Schwabe
    Da muss jemand ja das Haus kennen und sich sicher sein:

    dass es nicht unterkellert ist
    dass die Sohle gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgeklebt ist

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  12. #11

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    Hallo,
    ich würde Dir einen Laminatboden empfehlen mit integrierter Trittschalldämmung sowie ein deutsches Markenprodukt, gehe am besten zu Deinem Holzfachmarkt in deiner Nähe, der kann dich da bestens beraten.
    Eine Dampfbremse ist immer erforderlich bei einem Mineralischen Unterboden!
    Zur Verlegung: ich empfehle Dir den Boden schwimmend zu verlegen, passe aber auch auf was der Hersteller in der Verlegeanleitung drin stehen hat, wegen Fußbodenheizung! Bei vielen muß man nämlich bei Fußbodenheizung verleimen, d.H. Leim in die Nut! Da du sonst mit erhöhter Fugenbildung rechnen mußt! Bei weiteren Fragen, einfach melden!
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  13. #12
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von steffi0077 Beitrag anzeigen
    Eine Dampfbremse ist immer erforderlich bei einem Mineralischen Unterboden!...
    ...Bei weiteren Fragen, einfach melden!
    Darf ich dann fragen, warum die Dampfbremse beim mineralischen Untergrund immer erforderlich sein soll?

    Gruß Lukas
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  14. #13

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    -Fehler aus der Praxis (hohe Restfeuchtigkeit im Verlegeuntergrund)
    Der entscheidende Fehler wird häufig in der Planungsphase gemacht! Besondere Bedeutung hat hierbei der Verlegeuntergrund, welcher unbedingt folgende Eigenschaften aufweisen muß:


    hohe Ebenheit
    geeignete Festigkeit der Oberfläche
    Rissefreiheit der Oberfläche ohne Ab- oder Ausbrüche
    er muß trocken sein.
    Die Ebenheit der Oberfläche des Verlegeuntergrundes ist deshalb wichtig, da die Laminatfußbodenelemente üblicherweise nur ca. 7 mm dick sind.
    Das heißt, daß die Paneele keine Kräfte aufnehmen können, sondern diese nur an den Verlegeuntergrund (beispielsweise einen Estrich) weitergeben können.
    Auch bei einer schwimmenden Verlegung muß die Oberfläche des Verlegeuntergrundes eine geeignete Festigkeit aufweisen. Grundsätzlich ist auf einem trockenen mineralischen Verlegeuntergrund eine 0,2 mm dicke Polyethylen-Folie auszulegen, um zu verhindern, daß eine Restfeuchtigkeit die Rückseite der Laminatfußbodenelemente erreicht.
    Dabei ist es entscheidend, daß die Estrichschicht maximal den folgenden Feuchtigkeits-Gehalt aufweist:


    Zementestriche 2,0 CM-%
    mit Fußbodenheizung: ca. 1,5 CM-%
    Anhydrid-Estriche 0,5 CM-%
    mit Fußbodenheizung: ca. 0,3 CM-%
    Die Polyethylen-Folie hat nur die Aufgabe einer Dampfbremse und ist in den Bahnenkanten ca. 30 cm überlappend zu verlegen. Keinesfalls wirkt eine Polyethylen-Folie als Bauwerksabdichtung! Sie kann übermäßige Feuchtigkeit unmöglich absperren und insofern nicht von den Rückseiten der Laminatfußbodenelemente fernhalten! Auch bei der Verlegung auf keramischen Fliesen ist grundsätzlich eine Polyethylen-Folie überlappend auszulegen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von Piwi Beitrag anzeigen
    Also noch mal in einem Satz......................
    Ein schwimmend verlegter Laminatboden, der Fussbodenheizung geeignet ist (auch wenn es ein guter Boden ist, so wie das getestete) ist immer schlechter von der Wärmedurchlässigkeit, als Fliesen???
    Wie kann man das greifbar machen?
    Durch Fliesen strömen pro Grad Temperaturdifferenz zwischen Estrich und Raumluft 6 Watt pro m2, durch Laminat mit ein paar mm Trittschalldämmung nur etwa die Hälfte. Da sollte man schon schauen ob das noch reicht. Mit einer Aussage "es dauert nur etwas länger bis die Wärme durchkommt" ist es nicht getan.
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von steffi0077 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist auf einem trockenen mineralischen Verlegeuntergrund eine 0,2 mm dicke Polyethylen-Folie auszulegen, um zu verhindern, daß eine Restfeuchtigkeit die Rückseite der Laminatfußbodenelemente erreicht.
    Schön abgeschrieben, aber wo? Außerdem wirft das viele Fragen nach dem Warum auf:

    Woher kommt die Restfeuchte?
    Warum diffundiert die Feuchte nicht einfach nach oben weg? (sD-Wert Laminat?)
    Wie hoch steigt die Feuchtigkeit im und unter dem Laminat an (in % rel. Feuchte, in % Holzfeuchte)?
    Ab wieviel % (rel. Feuchte, Holzfeuchte) entstehen Schäden und welche?
    Wieviel Verbesserung tritt durch eine 0,2 mm PE-Folie ein? (sD-Wert Folie?)
    Was passiert, wenn der Boden kälter ist als die Raumluft (Kellerdecke, EG-Boden nicht unterkellert)? Gibt es dann nicht Tauwasser oben auf der Folie, das das Laminat schädigt?
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