Werbepartner

Ergebnis 1 bis 6 von 6

Mal wieder: Aufdachdämmung und Spitzboden!?

Diskutiere Mal wieder: Aufdachdämmung und Spitzboden!? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    02.2008
    Ort
    Mantel
    Beruf
    Lehrer
    Beiträge
    56

    Mal wieder: Aufdachdämmung und Spitzboden!?

    Hallo allerseits,

    es geht wieder mal um die Aufdachdämmung. Trotz Suchfunktion bin ich noch etwas verunsichert; oder hab' ich 's einfach nicht gefunden?

    Wir haben Aufdachdämmung; die ist bis in den First gezogen. Die Kehlbalkendecke ist gedämmt. Der Spitzboden ist nicht geheizt (aber auf unseren Wunsch wurden die Rohre für eine evtl. spätere Nutzungsänderung nach oben gezogen).

    Verunsichert durch das Forum habe ich die Baufotos mal durchgesehen und beim Zimmerer (Bau mit GÜ) direkt nachgefragt: Es ist in der Kehlbalkendecke (ausgebautes DG zu unbeheiztem Spitzboden) keine Dampfsperre eingebaut (Aufbau: Kehlbalken und Sichtschalung, Polystyrol Hartschaum PS 20, OSB-Platten). Es gibt mehrere Stellen, an denen man vom DG in den Spitzboden sehen kann (ohne irgend eine Folie oder sowas dazwischen).

    Der Zimmerer meint, dass die gedämmte Hülle nach außen/oben das Dach (bis in den First) sei und der Temperaturunterschied zwischen Spitzboden und DG zu gering sei, als dass Probleme entstehen könnten. Also wäre alles in Ordnung und das Tauwasser an den Dachflächenfenstern im Spitzboden sei auf Baufeuchte und unangemessene Lüftung zurückzuführen. Ich befürchte aber, dass sich das Problem ohne Dauerlüftung (oder tägliche Stoßlüfung des Spitzbodens, was - hoffe ich mal - nicht von mir gefordert werden kann) nicht beheben lässt.

    Was meinen denn die Experten dazu? (Falls ich eine aussagekräftige frühere Frage übersehen haben sollte, bitte einen Link - Danke!)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Mal wieder: Aufdachdämmung und Spitzboden!?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    wenn die äussere gebäudehülle ordentlich gedämmt und luftgedichtet ist, kann e. innere
    dämmung (der kehldecke) nix kaputtmachen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2008
    Ort
    Mantel
    Beruf
    Lehrer
    Beiträge
    56
    Ob's "ordentlich gedämmt und luftdicht" ist, weiß ich nicht. Aber zumindest im Winter ist die Temperatur im Spitzboden deutlich (nicht gemessen) niedriger (gefühlt: saukalt) als im DG.

    Ob was "kaputt" geht, das ist eben die Frage. An den Dachflächenfenstern gibt es (noch?) deutlich Tauwasser, das (bis zur Stellung auf Dauerlüften) auch zu Schimmel am Fenster geführt hat. Als "baudepp" gehe ich halt davon aus, dass "saukalt" bereits an der Oberkante der DG-Deckendämmung erreicht wird (und damit auch das Tauwasser?).

    Danke - Flo
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2008
    Ort
    Mantel
    Beruf
    Lehrer
    Beiträge
    56
    Nochmal für mich zum Verständnis:

    Ich dachte, das Problem wäre, dass warme und feuchte Luft z.B. aus dem Bad durch die Ritzen und Spalten in den Spitzboden kommt (ist ja keine Dampfsperre in der Decke drin). Wenn's dann kalt wird (also in oder spätestens hinter bzw. oberhalb der Dämmung), verabschiedet sich das Wasser aus der Luft. Wenn dann die äußere Gebäudehülle (Dach) luftdicht ist, sammelt sich die Feuchtigkeit im Spitzboden und irgendwann habe ich einen flauschigen Teppich auf der Dämmung zwischen Dachgeschoss und Spitzboden.

    wenn die äussere gebäudehülle ordentlich gedämmt und luftgedichtet ist, kann e. innere
    dämmung (der kehldecke) nix kaputtmachen.
    Steh ich auf'm Schlauch oder sind ordentlich ausgeführte Dämmungen und Abdichtungen eigentlich geeignet, kein Temperaturgefälle entstehen zu lassen oder macht der Temperaturunterschied nix aus?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    09.2007
    Ort
    Fürth
    Beruf
    Elektotechniker
    Beiträge
    170
    Also wenn's da saukalt ist, dann ist da wohl was falsch. Natürlich wird dann die aufsteigende Luft abgekühlt und je nach Luftfeuchtigkeit (der vorher warmen Luft) kommt es dann zu Tauwasserausfall. Wie dick ist denn die Dämmung im Spitzboden?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.2008
    Ort
    Mantel
    Beruf
    Lehrer
    Beiträge
    56
    Also saukalt ist natürlich relativ. Frost gibt es wohl nicht, aber von Raumtemperatur kann man auch nicht in Ansätzen sprechen.

    Wie dick die Dämmung genau ist, weiß ich noch nicht. Ich bekomme den genauen Aufbau in den nächsten Tagen. Grob gemessen ist die Decke (ohne Balken) 15 cm. Es sind zwei Dämmplatten zwischen der Sichtschalung und den OSB-Platten. Aus der Erinnerung meinte der Zimmerer, es müssten jeweils 6 cm (zusammen also 12) sein. Dann müssten die aber (falls meine Messung nicht falsch war) ca. 2 cm zusammengedrückt sein!?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen