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Wärmepumpe

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  1. #1
    Avatar von Prativni
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    Wärmepumpe

    Hallo

    Also ich bin auch absoluter Laie was Heiztechnik und konkret in meinem Fall Wärmepumpen betrifft. Mich würde vorallem interessieren, ob diese Technik überhaupt für mein zukünftiges "Häuschen" realisierbar ist und mit welchen Kosten man ca. rechnen müsste um diese zu installieren. Eine Tiefenbohrung wird da eher nicht infrage kommen, da die dazu nötige Technik nicht in dem Ort vorhanden ist.

    Nun zu den Daten:

    - die Wohnfläche wird ca. 550 m² betragen (Keller, Erd- und Dachgeschoss)
    - die unbebaute Grundstücksfläche beträgt ca. 1000 m²
    - Temparaturunterschiede von 80 Grad (-40 bis +40)

    Ich hoffe ihr könnt mir ein klein wenig weiterhelfen.

    Vielen Dank
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  2. Wärmepumpe

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Häh ...

    Zitat Zitat von Prativni Beitrag anzeigen
    - Temparaturunterschiede von 80 Grad (-40 bis +40)
    ...
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  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von Prativni
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    Im Sommer +40 und im Winter -40. Und soll natürlich Temperaturunterschiede heißen und bezieht sich auf die Aussentemperatur.
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  5. #4

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    Wo?
    Semibirien...?
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Prativni
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    Kenn ich nicht. Höchstens Sibirien, das wäre aber noch ungefähr 1000 km von mir (Südural) entfernt.
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  7. #6

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von Prativni Beitrag anzeigen
    Hallo

    Eine Tiefenbohrung wird da eher nicht infrage kommen, da die dazu nötige Technik nicht in dem Ort vorhanden ist.

    Nun zu den Daten:

    - die Wohnfläche wird ca. 550 m² betragen (Keller, Erd- und Dachgeschoss)
    - die unbebaute Grundstücksfläche beträgt ca. 1000 m²
    - Temparaturunterschiede von 80 Grad (-40 bis +40)

    Ich hoffe ihr könnt mir ein klein wenig weiterhelfen.

    Vielen Dank
    Hier fehlen Angaben über den Wärmebedarf??? Bei einem Passivhaus kann man ohne Tiefenbohrung unter dem Rosenbeet die Erdwärme entnehmen und ist fertig.

    Gruß pauline
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  8. #7

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    Hallo!

    Eine Tiefenbohrung wird da eher nicht infrage kommen, da die dazu nötige Technik nicht in dem Ort vorhanden ist.
    Den Satz versteh ich nicht ganz. In unserem Dorf (ca.120 Einwohner) hatte auch niemand ein Erdbohrgerät. Trotzdem haben wir es geschafft Tiefenbohrungen erstellen zu lassen.

    Bohrunternehmen besitzen Fahrzeuge und agieren in der Regel überregional.

    Gruß,
    Rene'


    PS: Gibt es in deinem Ort überhaupt einen Wärmepumpenhersteller? Wenn nicht dann fällt die WP sowieso flach.
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  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von Prativni
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    Moin Moin

    Also wie gesagt das Haus wird im Südural (Russland) stehen und in diesem Gebiet sind sie noch weit entfernt diese Heiztechnik einzusetzen bzw. überhaupt etwas davon gehört zu haben. Ich spiele daher mit dem Gedanken hier in Deutschland einen LKW vollzupacken und alles dorthin zubringen. Also wie ich schon gesagt habe gibt es dort in der Gegend kein ansässiges Bohrunternehmen und würde mein Budget sprengen, einen aus vielleicht 1000 km Entfernung zu ordern. Wie sieht es mit Flachkollektoren aus? Kann man diese bei diesen Temperaturunterschieden einsetzen?
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  10. #9

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    Hallo!

    Jetzt kommen wir der Sache scheibchenweise näher......

    Allerdings glaube ich kaum das irgendein Handwerker bzw. Planer hier in Deutschland Erfahrungen mit Wärmepumpenanlagen in der von Dir genannten Klimazone hat.

    Wenn überhaupt (!) dann können Dir da nur die WP-Hersteller weiterhelfen. Am besten mal bei Waterkotte,Nibe,Alpha-Innotec....usw. direkt anfragen.
    Ohne genaue Planungsdetails bezüglich des Gebäudes, des Wärmebedarfes,der Durchschnittstemperaturen und der örtlichen Begebenheiten werden aber selbst die Hersteller sich schwer tun da eine verlässliche Aussage zu tätigen.

    Gruß,
    Rene'
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  11. #10
    Themenstarter
    Avatar von Prativni
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    Hallo Rene

    ich danke Dir ersteinmal für Deine Aussage. Hilft mir zwar nicht weiter aber ich werde mal schauen ob mir einer der Wärmepumpenhersteller weiterhelfen kann. Zur Temperatur hatte ich ja schon etwas geschrieben aber was meinst Du mit den örtlichen Begebenheiten? Wie kann man den Wärmebedarf eines Hauses ermitteln? Gibt es dazu spezielle Rechenformeln?

    MfG
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  12. #11

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    In Deinem Fall würde ich mir den Einsatz einer WP sehr gut überlegen. Ohne genaue Kenntnis der Bodenverhältnisse geht das in´s Auge.
    Über Luft-WP brauchen wir nicht diskutieren, bei den min. Außentemperaturen im Winter kann man froh sein, wenn die WP selbst den Winter überlebt.
    Eine Tiefenbohrung kommt nicht in Frage, mangels Unternehmen das die Bohrung ausführen könnte.
    Bleibt also nur noch ein Flächenkollektor, und da habe ich was die Entzugsleistung des Bodens betrifft so meine Bedenken. Ich befürchte auch, daß sich der Boden während des "kurzen" Sommers nicht ausreichend regenerieren kann. Dann wäre der Kollektor nach einem Winter sowieso unbrauchbar.
    Auch die Grundstücksgröße dürfte bei der zu erwartenden Heizlast des Gebäudes nicht ausreichen.

    Also wären Alternativen angesagt. Wie gut ist die Stromversorgung (Ausfallzeiten)?
    Ich würde über Gas, Öl oder einen Holzvergaser nachdenken, evtl. auch über Strom. Eine WP könnte höchstens als Ergänzung während der Übergangszeiten genutzt werden bzw. im Sommer für die WW Aufbereitung. Dann vielleicht auch noch als Luft-WP.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Hallo!

    Ja, dafür gibt es spezielle Rechenformeln und Leute die das können.

    Wärmebedarfsberechnung mal nach "Sendung mit der Maus" - Art erklärt:

    Du willst das im inneren eines Hauses konstant 19 Grad herrschen. Also musst Du wissen wieviel Wärme durch die einzelnen Bauteile (Wände,Dach,Fenster... kurz gesagt die "Gebäudehülle") verloren geht und wieviel Wärme Du "nachheizen" musst um die 19 Grad Innentemperatur zu halten. Jedes Bauteil hat einen gewissen Wärmedurchlasswert der in die Berechnung einfliesst. Logisch ist das z.B. durch eine 5cm Styroporplatte mehr Wärme verloren geht als durch eine 20cm Styroporplatte.
    Also muss man genau wissen aus welchen Materialien sich die Gebäudehülle zusammensetzt und wieviel Wärme durch welches Bauteil verloren geht. Dann ist man schon mal ein Stück weiter.
    Das ist aber nicht alles:
    Man muss auch berücksichtigen wie kalt es draussen ist. Bei 25 Grad Aussentemperatur brauchst Du z.B. nix beiheizen, bei - 40 Grad aber wohl um die 19 Grad Innentemperatur zu halten.
    Auch noch ein Kriterium ist ob das Haus alleinstehend auf einem Hügel steht wo ständig der Wind mit Stärke 2.5 bläst oder mitten in einer Siedlung die in einer Senke liegt.

    Du siehst es ist nicht "eben mal so" eine Heizung geplant. Es gibt viele Faktoren die die Heizung ( und natürlich die Kosten!) beeinflussen. Ohne gescheite Planung von Anfang an wird das nix!

    Hört sich komisch an, ist aber so!


    Gruß,
    die Maus.
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  14. #13
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    Wie tief gefriert der Boden dort ?

    Vermutlich dürfte die Frostgrenze je nach Gegend unter 2 m liegen.
    Da wird ein Flächenkollektor auch zu einem aufwändigen Vorhaben.

    Welche Energieträger stehen dort überhaupt zur Verfügung und wie gesichert ist die Versorgung damit ?

    Vermutlich darf da die hiesig gewohnte Messlatte an Versorgungssicherheit nicht unbedingt angelegt werden.

    Ein weiterer Gedanke sollte an Kundendienst und Ersatzteilversorgung verschwendet werden.
    Was passiert im Fall einer Störung ?

    Erinnert mich an ne Aussage von Ulf Merbold ... der mal meinte russische Technik sei wie ein VW-Käfer ... einfach und robust ... könne jeder Dorfschmied richten.
    Ami-Technik sei wie ein Ferrari ... prima Sache ... *wenn* sie denn funktioniert ... aber wehe die Diva hat Migräne .... :-)

    Ob ne Diva-Heiztechnik in dem Umfeld wirklich Freude bereitet .... bleibt abzuwarten.
    Je nach Umfeld würde ichs da eher mit den Dorfschmieden halten.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hallo Ralf

    Dank Dir für Deine Ausführungen. Nun, der Sommer ist nicht so kurz vielleicht sogar länger und intensiver als hier in Deutschland. Eine Ölheizung wird sicher auch entfallen da es keine Zulieferer für Heizöl gibt. Sicher bleibt mir da nur die Alternative auf die dort gängige Heizart mit Erdgas umzusteigen. Sonne gibt es natürlich auch ohne Ende, vielleicht gibt es da auch noch Möglichkeiten mit einer Solaranlage Warmwasser herzustellen bzw. in Kombination mit in die Heizanlage einzubinden?
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  17. #15
    Themenstarter
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    #Rene

    Styropor habe ich noch nicht verbaut und bin auch am überlegen ob es auch unbedingt nötig ist, da die Außenwände aus Ziegelmauerwerk bestehen und 0,65 cm dick sind. Fenster wird es auch geben, so ungefähr 15 Stück Standardplaste 2 oder 3 fach, aber da muss ich erst sehen was es dort so zu kaufen gibt. Das Dachgeschoß wird auch noch ordentlich isoliert. Vom Standort her kann man sagen, dass es freistehend ist und doch mal eine ganz schöne Brise um die Ohren pfeift.

    #Achim

    Der Frost kann schon mal bis an die 2 m runtergehen. Aber auch nur wenn oben keine 2 m Schnee liegen. Die Standardheizung wird dort mit Erdgas betrieben und die Versorgung ist da auch relativ stabil. Aber wie auch hier steigen auch dort die Preise jedes Jahr und daher versuche ich mich auch nach Alternativen umzuschauen. Da das ja nun höchstwahrscheinlich nichts wird mit WP, wäre denn der Einsatz von Solartechnik zur Warmwasseraufbereitung und für Heizung eine Möglichkeit auch in Kombination mit Erdgasheizung? Sonne gibt es ja ohne Ende und eine Dachschräge (ca. 150 m²) hat volle Südseite.
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