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Lüftungsverluste in EnEV-Nachweis?

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  1. #1

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    Lüftungsverluste in EnEV-Nachweis?

    Wir haben jetzt unseren Nachweis bekommen. Trotz Recovair mit angeblich >90% Rückgewinnung werden um die 42 kWh/m²a angenommen, ist angeblich so vorgeschrieben, weil immer mal ein Fenster auf sein kann.

    Ist das richtig?

    Wieviel sind es dann dann bei mechanischer Lüftung ohne Rückgewinnung und wieviel nur bei Fensterlüftung?
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  2. Lüftungsverluste in EnEV-Nachweis?

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Die Einheit für Lüftungswärmeverluste ist W/K .
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    Die Einheit für Lüftungswärmeverluste ist W/K .
    W/K ist ein Wärmeleitwert. Nach dem Monatsbilanzverfahren kannst Du daraus eine Wärmemenge machen. Zudem ist gerade hier eine Normierung auf die Quadratmeter sinnvoll, da ja eine Luftwechselrate angesetzt wird.

    In der Energiebilanz von unserem Nachweis ist eine Grafik 'Energiebilanz Q"H', aus der ich ca. 42 ablese. Die Einheiten an der Achse sind kWh/m², wobei ich mal vermute, daß es kWh/(m² a) sein sollen, denn sonst macht die Tabelle drunter keinen Sinn, die die Verluste in kWh/a angibt.

    Wenn ich da die Lüftungsverluste durch die m² teile, komme ich sogar auf 45.
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  5. #4

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    Also unterm Strich find ich ja die gesamten Angaben zu mager, um nachzuvollziehen können, worum es überhaupt geht.
    Energiebilanz Q"H
    Also das H steht mit Sicherheit nicht für Lüftung.
    ...ist angeblich so vorgeschrieben, weil immer mal ein Fenster auf sein kann.
    Diese Begründung ist falsch, egal was sie auch immer begründen soll.

    Aber es gibt ganz einfach festgelegte Rahmenbedingungen, nach denen gerechnet wird.
    Dass damit nicht die Realität abgebildet werden kann, hat sich ja mittlerweile auch rumgesprochen.

    Also zusammengefasst: Worum geht es eigentlich? Neubau / Altbau? Wohngebäude / Nichtwohngebäude? Dämmmstandard? A/V-Verhältnis? Größe? ???????
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  6. #5
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    Ok, habe die Info wiedergefunden, die ich vor Urzeiten mal gelesen hatte:
    http://www.iwu.de/fileadmin/user_upl...espi/espi9.pdf

    Auf Seite 2 gibt es eine Grafik. Deren linke Hälfte findet sich so ungefähr auch in unserem Nachweis wieder, nur daß dort auch noch mit negativen Zahlen solare und innere Gewinne eingezeichnet sind.

    Hier sieht man deutlich die Lüftungsverluste von ca. 38 kWh/m² mit Fensterlüftung vs. ca. 6 mit KWL. Weil die KWL aber auch noch Strom verbraucht, ist die Einsparung dann nur 17 kWh/m².
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Primut Beitrag anzeigen

    Also zusammengefasst: Worum geht es eigentlich? Neubau / Altbau? Wohngebäude / Nichtwohngebäude? Dämmmstandard? A/V-Verhältnis? Größe? ???????

    Neubau, Ständerbauweise, Wanddämmung nahe Passivhausstandard, Fenster bewußt nur 1,1 + warme Kante, WäPu mit Tiefbohrung, KWL Recovair.

    EG + OG (Vollgeschoß) zusammen 175 m² sind beheizt und belüftet. Keller und Spitzboden sind unbeheizt und unbelüftet, aber gut gedämmt.

    So wie ich das sehe, wurde alles mit konstant 19° berechnet und dann durch 350 m² geteilt. Ganz falsch ist das nicht, in Keller und Spitzboden werden sich nach meinen Rechnungen um 16-17° auch im Januar einstellen. Korrekter wäre es vermutlich, EG-Boden und OG-Decke als Übergang zu ungeheizten Räumen zu rechnen.
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