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Rohrdämmung Wasserleitung

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  1. #1

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    Frage Rohrdämmung Wasserleitung

    Hallo bei uns hat die Gemeinde als Sie den Hausanschluss gemacht hatte die Wasserleitung am Haus nur 50 cm unter der Erdoberfläche verlegt.
    Aufgrund undichtigkeit (falsche Einsätze) des Durchgangs in den Keller müssen die eh nochmal aufgraben. Giebt es vieleicht Rohrdämmung für in der Erde wo man hier etwas Sicherheit bekommt falls mal der Winter wieder schlimm wird?

    Gruß
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  2. Rohrdämmung Wasserleitung

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Dämmung ist kein Frostschutz.

    Entweder Rohrleitung auf frostfreie Tiefe ... je nach Gegend 80 - 150 cm
    oder
    elektrische Begleitheizung ... wobei ich keine kenne die für Erdverlegung freigegeben ist.

    50 cm Verlegetiefe ist definitiv Spiel mit dem Feuer.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja aber wenn die Gemeinde sowas macht müsste Sie doch auch sich darum kümmern.
    Uns wurde gesagt einfach eine Stürodurplatte drüber vergraben. Aber das ist doch auch nichts gescheites.

    Wer haftet für schäden bei einem Rohrbruch?
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  5. #4
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    Wer haftet für schäden bei einem Rohrbruch
    Gute Frage
    Sowas ist nicht einheitlich geregelt.
    Was steht in der Satzung / Anschlussbedingungen des Versorgers ?

    Übergang öffentliche Anlage / Privatanlage ist wo ?

    Im schlechtesten Fall - Leitung auf deinem Grundstück und du dafür zuständig - du ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    Das Mindeste wäre, dass sie Dir das mit der Styrodurplatte schriftlich geben....
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  7. #6
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    Das Mindeste wäre, dass sie Dir das mit der Styrodurplatte schriftlich geben....
    Auf den Wisch kannste auch nichts geben.

    Ist der Schlauch mal eingefroren nutzt das auch nichts.
    Ob es dann nen Forstschaden gab weiss auch keiner ....

    und ob die Parole : Kacken einstellen bis es wieder wärmer wird

    so prickelnd ist .... keine Ahnung aber bei den Eskimos gibts dann ja noch die gelben Eisstangen hinterm Iglu ...

    50 cm Erddeckung bei einer Wasserversorgungsleitung ist Krampf.
    Der Krampf holt einen immer dann ganz sicher ein wenn mans überhaupt nicht brauchen kann ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7

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    Natürlich ist das Krampf, Achim.
    Wobei, der wohnt in 'ner Gegend (Pfalz) da ist's im Winter nicht so kalt wie bei uns und wenn regelmässig Wasser entnommen wird dauert es schon eine Weile bis die Leitung zufriert.
    Ich kenn das: Während des Innenausbaus unseres Hauses im Winter musste ich auch mit Eimer spülen, weil die Saugleitung der Zisterne wegen fehlender Erdüberdeckung eingefroren war.

    Nichtsdestotrotz sollte er sich absichern, wenn sie nicht willens sind, die Leitung tieferzulegen.
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  9. #8

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    und auch wenn Dämmung kein Frostschutz ist, hilft es natürlich trotzdem die Situation etwas zu entschärfen. Das Wasser kommt im Regelfall auch im Winter mit so +/- 10° in der Leitung an. Wenn die ordentlich gedämmt ist und man nciht gerade 3 Woche in Urlaub ist (sprich regelmäßig Wasser entnimmt) dauert das auch in 50 cm Tiefe sehr lange, bis die Leitung wirklich eingefroren ist. Also wenn tieferlegen nicht in Fragen kommt (und Aufschütten auch nicht funktioniert) ist die Dämmung zumindest besser als gar nichts, nur eben keine 100% sichere Sache.
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  11. #9
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Wobei, der wohnt in 'ner Gegend (Pfalz) da ist's im Winter nicht so kalt wie bei uns und wenn regelmässig Wasser entnommen wird dauert es schon eine Weile bis die Leitung zufriert.
    In den 30-Jahren Pfalz (dort wo Mandelbäume o.ä. wächst), kann ich mich gut an einige tiefkalte Winter und eingefrorene/geplatzte Wasserleitungen erinnern.

    Wenn man dann gerade in Urlaub ist, gibt es auch keine regelmäßige Wasserentnahme...

    Gruß
    Frank Martin
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  12. #10
    Avatar von meisterLars
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    50cm Deckung ist totaler Pfusch. Wir arbeiten für mehrere Wasserversorger, die alle ihre Leitungen mindestens 1,00m tief in der Erde sehen wollen. Wird schon seinen Grund haben...
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