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  1. #1
    Markus K.
    Gast

    Porenbeton oder Poroton

    Als angehender Bauherr stehe ich vor der Entscheidung mit Porenbeton oder mit Poroton zu bauen. Irgendwie sind die bisherigen Auskünfte meines Architekten nicht ganz befriedigend. Dann les ich bei Herrn Thalmann etwas von Mischmauerwerk bzw. auf keinen Fall Mischmauerwerk. Falls ich außen mit Porenbeton arbeite sind innen wohl auch Porenbetonwände Pflicht. Aber die sollen vom Schallschutz so schlecht sein. Dafür lässt sich Porenbeton einfach schlitzen für E-Leitungen. usw. usw.
    Irgendwie fehlt mir der Überblick. Kann mir jemand sagen wo ich eine einfache Gegenüberstellung der beiden Materialien finden kann oder kann mir hier im Forum jemand eine Antwort geben?

    Wenn ich den Bericht vom Mischmauerwerk richtig verstanden habe, wäre es dann auch sinnvoller im Keller (bisher geplant außen Betonwände) die Innenwände mit Ziegel auszuführen da die weniger schwinden! Bemerke: im Kellergeschoss befindet sich teilweise eine Einliegerwohnung.

    SChon jetzt Danke für einen Rat oder hilfreichen Hinweis.
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  2. Porenbeton oder Poroton

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    das auf "keinen Fall Mischmauerwerk" mag ich so nicht stehen lassen - das geht nämlich schon - wenn man das entsprechend plant.
    das "wilde" mischen geht allerdings in vielen fällen schief - und deshalb wird es (verallgemeinert) kritisch betrachtet.

    möglich und sinnvoll kann zb. das mischen von pb-aussenwänden mit (natürlich) pb-innenwänden, aber auch mit ks-innenwänden sein. das ist im detail zu planen und nicht zuletzt sind stark unterschiedlich steife wände auch bei der statischen berechnung zu berücksichtigen - sonst würde unnötigerweise ein erhöhtes schadensrisiko auftreten.

    mit ziegeln wird´s vermeintlich einfacher, weil es ein grosses spektrum an rohdichten gibt und weil man "im system" bleibt.
    "vermeintlich" deshalb, weil auch mit ziegeln, wie mit allen anderen baustoffen, "gemurkst" werden kann - angefangen bei der auswahl falscher innen-/ausenwandbaustoffe, über nicht vorhandene statik bis hin zur handwerklichen schlamperei.

    den idealen baustoff oder die ideale mischung gibt´s nicht - ideal wären kompetente planer und verarbeiter, die nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten.
    was ist das eigentlich für ein architekt, der keine fragen befriedigend beantworten kann?
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  4. #3
    schneum
    Gast

    Frage

    Eine Frage von mir:

    Angenommen man hat die Absicht, sein Haus mehrere Generationen lang zu nutzen:

    Wie steht es eigentlich mit der Dauerhaftigkeit der beiden Baustoffe im Vergleich?

    Ist das ein mögliches Auswahlkriterium?

    Die beiden Baustoffe wirken ja erstmal nicht sehr dauerhaft; Diese bimssteinartige bröselige Porenbetonstruktur bzw. der nicht schlagbohrfeste Poroton.

    Gibt es eigentlich Erfahrungen oder Abschätzungen darüber, wie lange die Glasfaser in der V-Plus-Schicht seine Bewehrungseigenschaften behält?

    Wie ist das eigentlich mit Porenbeton-Elementdecken? Gibt es da schon Erfahrungen mit Langzeiteigenschaften? Ist das zu empfehlen oder sind Filigrandecken dauerhafter?

    Besten Dank, arne
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  5. #4

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    Original geschrieben von schneum
    ... bimssteinartige bröselige Porenbetonstruktur ...
    Hm, also nach meiner vorsichtigen Ansicht ist ein Porenbetonstein keineswegs bröselig noch gar bimssteinartig, entweder Sie verwechseln den Porenbeton oder den Bimsstein *g

    Über Porenbeton und dessen Eigenschaften kann man sich völlig neutral hier bestens informieren http://www.bv-porenbeton.de/index.ht...uart_start.htm
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  6. #5

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    Möchte mich mal vorsichtig zu dem Thema äußern, ohne mehr Verwirrung zu stiften:

    Porenbeton ist schon weich, im Vergleich zu Poroton oder gar KS, allerdings hat er auch derzeit hervorragende Dämmeigenschaften, die man aber auch mit KS und Wärmedämmverbundsystem erreichen kann.
    Der Vorteil: Abplatzungen am Porenbeton werden mit Dämmspachtel/Dämmmörtel beigezogen und ich gehe davon aus, daß die nicht den selben Dämmwert wie der Stein haben, also "können" Schwachstellen entstehen (Werte liegen aber sehr nahe beieinander), was bei KS mit WD-System nicht entsteht, Vorraussetzung lückenloser Einbau.
    Hier wird das eigentliche Haus in einen Mantel gepackt.
    Dazu hat KS noch eine sehr hohe Rohwichte, die eine entsprechende Speicherkraft besitzt (Wärme).
    Poroton ist eigentlich eine feine Sache, aber wenn er geklebt wird, gibt es einige Dinge zu beachten:
    Die meisten Hersteller schneiden die Steine aus "Blöcken", was Staubrückstände auf den Oberflächen verursacht, die den Kleber wunderbar binden-->Risse!!
    Des weiteren kann man meistens im DG sich vor Steckdosen föhnen, weil die Kammern der Steine vom EG bis ins DG verbunden sind---> Sogwirkung, bzw. Wärme steigt auf.
    Bin selber der Auffassung Monolitische Bauweise ist was feines, mit Poroton glaube ich nur mir 36,5 cm Außenmauerwerk, das ist ne Menge....mit Porenbeton nur 30 cm, KS....vergiss es.....
    Ist ne Einstellungssache und teilweise auch ne Kostensache, würde mich zwischen Porenbeton mit ordentlichem Innenputz und KS mit WD entscheiden (Porenbeton mit KS-Innenwänden funktioniert auch)....mit Poroton braucht man Spezialdübel, z.B. Hilti-Hit o.ä. um Einbauteile zu befestigen(Handwerker haben die meist nicht so gerne, die sind so teuer)...
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  7. #6

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    N´abend,

    "mit Poroton braucht man Spezialdübel, z.B. Hilti-Hit o.ä. um Einbauteile zu befestigen(Handwerker haben die meist nicht so gerne, die sind so teuer)..."

    Das möchte ich so nicht stehen lassen, es kommt sicher drauf an ob man mit oder ohne Schlag bohrt und ob man durch 2-3 oder 4 Stege im Porotonstein mit dem Dübel und Schraube geht.
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  8. #7

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    Wie will man´s sehen...aber eigentlich hat C.Schwarze recht...nächtle...ist ganz nett hier...hier "prügeln" sich ja die Experten sogar verbal....
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  9. #8

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    Nur nochmal kurz...habe Stahlharfentreppen (gedübelt) einbauen lassen...na da haben die Auflager aber sich oftmals losgewackelt....so jetzt aber nächtle...
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  10. #9

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    Pfeil

    ....mit Poroton braucht man Spezialdübel, z.B. Hilti-Hit o.ä. um Einbauteile zu befestigen(Handwerker haben die meist nicht so gerne, die sind so teuer)...
    dann mal diesem Link folgen....

    http://www.bv-porenbeton.de/FilesDL/Bericht_18.pdf

    Der Punkt .. Reinigung des Bohrloches...., nett. :Roll

    Gruss

    SE
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  12. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    entspannendes thema: dübel und bohrtechnik und mauerwerk.
    wenn ich die wahl hab zwischen pb oder leichtziegel - nehm ich ks. nächtle

    noch ganz fix: was hält eigentlich im porenbeton - aussen porenbetondübeln aus metall?
    im poroton halten wenigstens rahmendübel.
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  13. #11
    Markus K.
    Gast
    Hallo Mitdiskutierende,

    wollte nochmal auf meine eigentliche Frage zurückkommen. Gibt es irgendwo eine Gegenüberstellung der Beiden BAustollt Poroton und Porenbeton (Schallschutz, Dehnverhalten, Wärmespeicherkapazität, Baubiologie, ....). Beim Wärmeschutz gibt es wohl keinen Unterschied mehr.
    Auch wenn ich nerve, wollt es aber trotzdem wissen!

    Markus
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