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  1. #1

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    Erste Fragen zu einer Sanierung

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich möchte mich kurz vorstellen:

    Mein Name ist Martina und ich (bzw. wir - meine bessere Hälfte und ich) müssen uns wohl oder übel demnächst der Sanierung eines Altbaus stellen.

    Mein Freund hat ein Haus geerbt (ich glaube, es wurde 1955 gebaut) und letztmalig renoviert/saniert 1976.

    Bei der letzmaligen Sanierung wurden Fenster, Heizung, Strom etc. alles neu gemacht. Soweit ich informiert bin, fehlt dem Haus aber Dämmung (handelt sich um ein Backsteinhaus)

    Was selbst ich als Laie sehen kann ist, dass die Fenster defekt sind (Holzfenster) - an einigen Stellen gab es dadurch Feuchtigkeit an den Wänden (ich weiß allerdings nicht, obs nur von den Fenstern kommt). Die Heizanlage funktioniert zwar, kann aber soweit mein Freund informiert ist nicht als Fernwärmeheizung benutzt werden (Gasheizung), sondern hat noch einen Gastank außerhalb des Hauses.

    Klar ist, dass wir uns jemanden mit Ahnung holen müssen, der sich das alles ansieht. Im Moment sind wir noch dabei, erstmal alles "rauszuschaffen" - Möbel etc.

    Meine Fragen wären jetzt folgende:

    1. WEN sollte man mit solch einer Aufgabe betreuen? Architekt? Baugutachter? (Was wir für den Anfang benötigen wäre jemand, der uns überhaupt sagt, ob sich eine Sanierung "lohnt", oder ob die Sanierung so hoch wäre, dass es einfach nicht lohnenswert ist in Anbetracht der Tatsache, dass wir zwar gerne bereit sind viele Sachen selbst zu erledigen, uns aber das know how fehlt. Wir also nur Hilfsarbeiten und Abriss etc. durchführen könnten) und was genau saniert werden muss.

    2. Da wir ja sowieso am Ausmisten sind stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoller ist, Tapeten, Deckenverkleidungen etc. abzumachen, BEVOR der Gutachter/Architekt kommt, oder ob man das besser noch dran lässt. <<< falls es sich NICHT lohnen würde, hätten wir ne Menge Arbeit für nichts und wieder nichts gehabt - aber vllt. ist das für den Gutachter einfacher, wenn die Tapeten schon ab sind?

    3. Es steht bisher noch nicht fest, ob das Haus dann selbst genutzt, oder z.b. vermietet werden soll. Macht es bei der Sanierung(sart) Unterschiede? Ich meine mich zu erinnern, dass man bei vermietetem Eigentum bei der Sanierung/Renovierung gewisse Sachen eingehalten werden MÜSSEN, die bei selbstgenutztem Eigentum quasi auch das eigene Problem sind? - Ist natürlich auch alles eine Frage des Geldes, da wirs auch nicht "so dicke" haben.

    Bitte entschuldigt den langen Text, aber wir sind im Moment etwas überfordert und wissen nicht, was unsere ersten Schritte sein müssen.

    Ich freue mich schon auf die Antworten!

    Viele Grüße,

    Martina
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  2. Erste Fragen zu einer Sanierung

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  3. #2

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    Nach der Beschreibung wird's teuer.

    Ich würde nichts ändern, bevor ein Gutachter kommt. Das ist sonst wie am Tatort die Spuren verwischen.
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  4. #3
    Avatar von mian
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    Hallo Martina,

    ich stehe/stand im Prinzip vor einer ähnlichen Situation. Kleines Siedlungshaus, BJ Mitte der 50er, mit großem Grundstück in guter Lage, jedoch keine größeren Renovierungen bis auf die Fenster. Allerdings kommt bei uns nur die Eigennutzung in Betracht.

    Von Anfang war für uns klar, egal ob Abriss oder Sanierung/Umbau, dass wir einen fähigen Planer/Architekt an unserer Seite benötigen. Wir haben unseren Planer noch nicht endgültig gefunden, konnten aber bei den Vorgesprächen die wir geführt haben schon einiges für unsere Entscheidung mitnehmen.

    Konkret haben wir mit einem Bauunternehmen, zwei Architekten (mit einem sogar vor Ort) und einem Bausachverständigen gesprochen und auch das Thema Abriss/Sanierung besprochen. Alle genannten konnten uns sagen, dass wenn wir das Haus in der Art und Weise wie unsere Vorstellungen aussehen umbauen wollen, wir definitiv höhere Kosten haben werden als bei Abriss+Neubau.

    Allerdings wurde auch das Thema Verkauf angesprochen, dies könnte unter finanziellen Gesichtspunkten evtl. interessant sein, da dann evtl. ein Käufer auch bereit ist einen gewissen Betrag für die Bestandsimmobilie zu bezahlen, also nicht "nur" den Grundstückswert.

    Da ein Verkauf nicht in Frage kommt, wir nach entsprechender Dämmung nur noch eine Raumhöhe im Keller von ca. 1,70-1,80m haben werden, die Kosten höher sind und wir dennoch hier und da Einschränkungen haben werden, haben wir uns zum Abriss+Neubau entschlossen.

    Also mein Tipp an Euch, geht auf die Suche nach einem passenden Partner, den braucht Ihr sowieso. Sprecht die Themen an die Euch interessieren und versucht erstmal so zu einer Entscheidung zu kommen. Diese Erstgespräche sollten für Euch kostenlos sein und bringen auf jeden Fall mehr als Spekulationen oder Ferndiagnosen übers Internet.

    Tendiert Ihr dann zum Verkauf/Vermietung solltet Ihr meiner Meinung nach auf jeden Fall zunächst einen sachkundigen Gutachter ranlassen, der dann natürlich etwas kostet. Auch die steuerliche Seite bei Verkauf/Vermietung beachten und einen Steuerberater konsultieren.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Vielen Dank euch beiden für die schnellen Antworten.

    Wer wäre dann denn nun unser nächster Ansprechpartner?

    Wer ist dafür am besten geeignet? Der Architekt? Oder ein Baugutachter? Oder reicht erstmal ein "normaler Handwerker" << soll nicht abwertend klingen.

    Ich hab immer noch im Kopf, dass der Handwerker ja täglich solche Schäden sieht und am besten weiß, was dann zu tun ist.
    Der Architekt dafür mehr Ahnung von Statik usw. hat.

    Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liegen sollte.
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  6. #5

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    "Der" Handwerker reicht dir nicht, du brauchst jemand, der das Projekt insgesamt betrachtet. Ein Architekt oder Baugutachter ist damit sicher nicht verkehrt. Tipp: Erstes Kennenlernen mit dem Architekten gleich im Haus abhalten. Dann kann man sich am Objekt "beschnuppern" und er liefert gleich eine erste Einschätzung.
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