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  1. #1

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    Armierungsschicht trotz Frostgefahr

    Hallo,

    ich hätte hier mal eine Frage:
    Meine Armierungsschicht wurde vom Fachhandwerker trotz Frostgefahr bzw. Temperaturen ab 1°C ausgeführt (jedoch nicht höher als max. 3°C). Dies wäre lt. seiner Angabe kein Problem. Mittlerweile haben mich viele angesprochen, ob ich nicht Angst hätte, daß mir die Schicht irgendwann entgegen käme....

    Die Herstellerangabe zum Kleber ist: Nicht unter +5°C verarbeiten.

    Wie sieht dies hier rechtlich aus?

    Vielen Dank im Vorfeld für Eure Antworten.
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  2. Armierungsschicht trotz Frostgefahr

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  3. #2

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    das ist immer so ne sache waren die temperaturen denn nachts unter 0 grad, kann gut gehen muss aber nicht.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo, vielen Dank für die Info...

    Lt. Temperaturen-Nachlese und meines Wissens hatten wir schon Minusgrade. d. h. die beiden darauffolgenden Tage waren ca. +2/3° maximal bis ca. -1°C, die kommenden Tage gingen sogar runter bis auf ca. -10°C....

    Ich befürchte hier halt "Spätschäden...". Ist dies zu befürchten oder kann man sagen, was jetzt noch klebt hat es gepackt :-) ??? Ich denke eher, so etwas arbeitet auf Zeit.
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  5. #4
    Avatar von Hundertwasser
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    Falls kein besonderes, für niedrige Temperaturen geeignetes Material verwendet wurde ist der Einbau bei den von dir geschilderten Temperaturen ein Mangel, (@ evilthommy) egal ob es hinterher gut ging oder nicht. Woher willst du wissen ob durch die Temperaturen die Haltbarkeit des Materials nicht geschädigt wurden? Deswegen ist das nicht "immer so ne Sache" sondern absolutes "no go". Entscheiden sind die Herstellerangaben und nicht die Privatmeinung eines Handwerkers.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Hundertwasser,

    erstmal vielen DAnk für Deine klare Antwort. Dies ist nämlich meine Befürchtung gewesen (als Laie). Aber ich merke ja auch, daß hier nicht jeder Handwerker was sagen möchte, d. h. ich renne mir hier laufend mit meiner Fragerei die Hörner ein.....

    Einen Sachverständigen jetzt schon einschalten hat nicht viel Sinn, denn bei einem evtl. Rechtsstreit hätte dieses Gutachten kein Gewicht, da ich es ja im Vorfeld beauftragt hätte...

    Ich habe heute morgen festgestellt, was vielleicht auch zu diesem Punkt paßt, daß sich an den Fensterecken oben diagonale Rißbildungen zeigen. Bisher nur dünne Risse, aber ich denke, die werden sich noch entsprechend ausweiten. Er hat zwar Gewebe-Eck-Verstärker? aus dem Gewebe geschnitten, diese aber nur als Viereck. Ich meine, mir hätte mal ein Fachverkäufer erklärt, daß dies die "verkehrte" Richtung zum Schneiden dieser Eckwinkel sei, da die Zugkräfte dann verkehrt auf das Gewebe wirken würden (d. h. es kommt zu Rißbildungen, da die Verstärkung in die verkehrte Richtung wirkt). Der Handwerker wollte sich hier natürlich wieder nicht reinreden lassen und wollte auch keine fertigen Gewebe-Eckwinkel gekauft bekommen.

    Könnten Sie mir hierzu auch noch etwas mitteilen?

    Vielen Dank im voraus.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Avatar von Hundertwasser
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    Wichtig ist vor allem, das die Diagonalarmierung wirklich diagonal, also um 45° versetzt verklebt werden. Außerdem müssen sie möglichst nahe an der Ecke sitzen. Der Einbau fertiger, vorkonfektionierter Eckpfeile ist nicht unbedingt erforderlich, macht die Sache aber sicherer, einfacher und billiger für den Handwerker (kapieren nur die wenigsten).
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  9. #7
    Themenstarter

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    Hallo Hundertwasser,

    vielen Dank.

    Also, ich hab jetzt doch glatt jemanden gehabt, dem ich die Bilder zeigen konnte. Das Gewebe wäre korrekt befestigt. Er meinte jedoch, die Risse könnten eine Folge vom Frostschaden sein....

    Ich muß sagen, dies würde ich auch mal vermuten, da das Haus schon älter ist und Setzrisse etc. eigentlich nicht mehr in Frage kommen.

    Ich soll das jetzt einfach mal beobachten, was ich ja eh tun werde. Auch solle ich mal die Hauswand überprüfen, ob ich abgelöste Stellen finde. Naja, ich kanns ja mal probieren :-).
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