Ergebnis 1 bis 12 von 12

Neue Heizanlage für 1 Familienhaus, Altbau

Diskutiere Neue Heizanlage für 1 Familienhaus, Altbau im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Filderstadt
    Beruf
    Kauffrau
    Beiträge
    7

    Neue Heizanlage für 1 Familienhaus, Altbau

    Hallo zusammen,

    wir benötigen eine neue Heizung für unser Haus.
    Bisher wird das Haus noch über Gas mit Gaseinzelöfen geheizt.

    Es handelt sich um ein 1-Familienhaus, Altbau (BJ 1920)
    Dämmung wurde gemacht, allerdings wahrscheinlich nicht die "allerbeste"
    Fenster sind teilweise neu, bisher eher weniger
    ca. 100qm Wohnfläche
    Standort Filderstadt Plattenhardt
    3 Etagen
    Erdgeschoss: Keller, Bad, Flur, Werkstatt
    1. Obergeschoss: Küche, Wohnzimmer, Büro, Flur, WC
    2. Obergeschoss: Flur, WC, kleines Büro, großes Kinderzimmer und 1 Zimmer, welches später noch ein Bad werden soll
    3. Obergeschoss (Dachgeschoss) Schlafzimmer und ein noch unausgebautes Dachzimmer

    Ansonsten weiss ich nicht was man noch alles mit angeben sollte!
    Wir haben nun von der Wärme-Kraft-Kopplong gehört, welche uns schon empfohlen wurde. Oder doch lieber eine Therme mit Solaranlage?

    Wir haben nicht wirklich viel Ahnung.
    Auch nicht über die Kosten usw.
    Wenn jemand Tipps usw. hat und eventuell auch einen groben Kostenaufwand schätzen könnte, wäre das ganz toll! Ich weiss, das mit den Kosten ist immer recht schwer! Aber so ungefähr!?
    Danke schon mal!!!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Neue Heizanlage für 1 Familienhaus, Altbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Filderstadt
    Beruf
    Kauffrau
    Beiträge
    7
    Achso, im Erdgeschoss ist vor dem Bad noch ein Kaminofen, welcher mit Holz beheizt werden kann und auch soll! Weiß nicht ob das noch eine Rolle spielt?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    a.) Hast Du Informationen über den bisherigen Jahresverbrauch?
    b.) Was soll an Arbeiten noch ausgeführt werden? Oder steht nur eine neue "Heizung" auf dem Programm?

    Hintergrund zu a.):
    Aus dem bisherigen Jahresverbrauch könnte man versuchen abzuschätzen wie hoch die Heizlast des Gebäudes ist. Daraus ergibt sich dann die "Größe" des Wärmeerzeugers. Ansonsten müsste man eine Heizlastermittlung nach EN12831 vornehmen.

    Hintergrund zu b.):
    Hier geht es darum herauszufinden, wie man die Wärmeverteilung und die Heizflächen am günstigsten erstellen kann. Wird umfangreich saniert, dann könnte man über eine FBH nachdenken, ansonsten kommen eher Heizkörper oder evtl. Wandheizung in Frage.

    Zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung haben wir hier schon einiges geschrieben. Grundsätzlich ist es so, dass das Verhältnis Strom zu Wärme für ein typ. EFH nicht passt. Unter´m Strich wird so eine Lösung nicht gerade günstig, und wenn man dann nicht jede kWh nutzen kann, muss man den Sinn so einer Anlage in Frage stellen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Filderstadt
    Beruf
    Kauffrau
    Beiträge
    7
    hallo Ralf,

    vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Leider haben wir keine Informationen über den Jahresverbrauch, da wir das Haus erst gekauft haben.
    Da es sich aber noch um die Uralt Gaseinzelöfen mit Außenwand-Anschluß handelt, gehe ich davon aus, dass der Verbrauch bei uns (2 Erwachsene, 1 Kind) sehr hoch wäre. Zahlen kann ich jedoch leider nicht vorlegen.

    Das Haus befindet sich momentan so gut wie im Rohbau-Zustand.
    Ein Bekannter (der sich ein kleines bisschen damit auskennt) meinte, dass das Haus sehr "geschickt" für die neue Rohrverlegung gebaut wäre?!
    FBH haben wir bisher eigentlich gar nicht angedacht, da wir irgendwie dachten, dass das ziemlich kostspielig sei. Kann man eine FBH denn unter jeden Boden legen? Es soll größtenteils Laminat verlegt werden.

    Heizkörper wären kein Problem (wenn es hierbei jetzt um das optische gehen sollte!?), alles besser als die alten Öfen ;-)
    Wandheizung? Ist das dann praktisch wie FBH nur in der Wand verlegt?
    Ich denke, das wäre alles sehr aufwändig, oder? (Sorry, ich habe nicht wirklich viel Ahnung davon, wie man sicher schon merkt).

    Bisher wurden wir auch auf Gastherme mit Solaranlage (Röhren) angesprochen.

    Gruß, Anna
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von ratsuchende Beitrag anzeigen
    Leider haben wir keine Informationen über den Jahresverbrauch, da wir das Haus erst gekauft haben.
    Dann brauchst Du jemanden der verdammt gut schätzen kann, oder halt eine zumindest überschlägige Berechnung der Heizlast macht. Letztendlich muss man ja die Leistungsklasse des Wärmeerzeugers und die Leistung der Heizflächen festlegen.

    Zitat Zitat von ratsuchende Beitrag anzeigen
    Das Haus befindet sich momentan so gut wie im Rohbau-Zustand.
    Ein Bekannter (der sich ein kleines bisschen damit auskennt) meinte, dass das Haus sehr "geschickt" für die neue Rohrverlegung gebaut wäre?!
    FBH haben wir bisher eigentlich gar nicht angedacht, da wir irgendwie dachten, dass das ziemlich kostspielig sei. Kann man eine FBH denn unter jeden Boden legen? Es soll größtenteils Laminat verlegt werden.
    Wenn das Haus "roh" ist, würde sich eine FBH anbieten. Muss nicht teurer sein als Heizkörper. Hier muss man jedoch die Aufbauhöhe beachten, die in einem "Altbau" nicht immer gegeben ist. Oftmals sind dort die Räume sowieso schon etwas niedrig, und wenn man dann noch x cm Bodenaufbau vorsieht, kannst Du das Haus nur noch an die 7 Zwerge vermieten.

    Der Oberbelag hat einen Einfluß auf die Dimensionierung der FBH, Laminat ist aber kein Problem. Bei 30mm Eichendielen und dicken Teppichen drauf hätte ich eher Bedenken.

    Zitat Zitat von ratsuchende Beitrag anzeigen
    Heizkörper wären kein Problem (wenn es hierbei jetzt um das optische gehen sollte!?), alles besser als die alten Öfen ;-)
    Das kann ich nachvollziehen.

    Zitat Zitat von ratsuchende Beitrag anzeigen
    Wandheizung? Ist das dann praktisch wie FBH nur in der Wand verlegt?
    Ich denke, das wäre alles sehr aufwändig, oder? (Sorry, ich habe nicht wirklich viel Ahnung davon, wie man sicher schon merkt).
    Richtig, das ist wie FBH nur an der Wand. Man kann bzw. muss diese aber etwas anders dimensionieren, und nicht immer steht ausreichend freie Wandfläche zur Verfügung.
    Aufwand macht das schon, aber wenn sowieso alles renoviert wird.....

    Zitat Zitat von ratsuchende Beitrag anzeigen
    Bisher wurden wir auch auf Gastherme mit Solaranlage (Röhren) angesprochen.
    Gasbrennwerttherme mit Solaranlage wäre eine Option. Wurden die Öfen über einen Flüssiggastank oder (Erd)Gasanschluß versorgt?
    Eine Gasbrennwerttherme dürfte wohl die kostengünstigste Lösung sein, zumindest wenn man primär die Investitionskosten betrachtet. Da ist die o.g. Heizlast auch nicht so kritisch, denn bei 100m2 Wohnfläche hat selbst die kleinste Therme wohl Leistung im Überfluß.
    Zu beachten wäre, dass noch der Schornstein geändert werden muss. Ein Gasbrennwerter benötigt ein LAS.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Filderstadt
    Beruf
    Kauffrau
    Beiträge
    7
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Dann brauchst Du jemanden der verdammt gut schätzen kann, oder halt eine zumindest überschlägige Berechnung der Heizlast macht. Letztendlich muss man ja die Leistungsklasse des Wärmeerzeugers und die Leistung der Heizflächen festlegen.
    Hm, da müsste ich mich erstmal umhören!

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Wenn das Haus "roh" ist, würde sich eine FBH anbieten. Muss nicht teurer sein als Heizkörper. Hier muss man jedoch die Aufbauhöhe beachten, die in einem "Altbau" nicht immer gegeben ist. Oftmals sind dort die Räume sowieso schon etwas niedrig, und wenn man dann noch x cm Bodenaufbau vorsieht, kannst Du das Haus nur noch an die 7 Zwerge vermieten.
    Dann würde ich die FBH schon mal ausschliessen, denn wir haben tatsächlich gerade mal eine Deckenhöhe von 2.20 m

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das kann ich nachvollziehen.
    Wer kann das nicht?! Hässliche Dinger!!

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Gasbrennwerttherme mit Solaranlage wäre eine Option. Wurden die Öfen über einen Flüssiggastank oder (Erd)Gasanschluß versorgt?
    Eine Gasbrennwerttherme dürfte wohl die kostengünstigste Lösung sein, zumindest wenn man primär die Investitionskosten betrachtet. Da ist die o.g. Heizlast auch nicht so kritisch, denn bei 100m2 Wohnfläche hat selbst die kleinste Therme wohl Leistung im Überfluß.
    Zu beachten wäre, dass noch der Schornstein geändert werden muss. Ein Gasbrennwerter benötigt ein LAS.
    Die Öfen wurden bisher über einen Gasanschluß versorgt. Ich denke, dass das ein Erd-Gasanschluß ist?!





    Gruß
    Ralf[/QUOTE]
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Bei 2,2m Deckenhöhe würde eine FBH schnell zur Sonderkonstruktion, je nach Bodenaufbau auch unmöglich wenn man nicht zu viel Raumhöhe verlieren möchte.

    Es gibt 3 lagige Heizkörper, die nehmen auch nicht zu viel Wandfläche in Anspruch.

    Zum Thema Solar haben wir hier auch schon viele Beiträge geschrieben. Rechnet sich nicht wirklich, aber wenn Geld übrig ist, wäre eine Solaranlage eine Option. Dann bleibt im Sommer die Heizung aus. Heizungsunterstützung ist mit Heizkörpern nicht so effizient wie bei einer FBH, und somit erst Recht unrentabel. Da müsste man jetzt etwas Zeit in die Planung investieren, dann hätte man Zahlen die man vergleichen kann.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Filderstadt
    Beruf
    Kauffrau
    Beiträge
    7
    Aber wenn man die Energie der Solaranlage für die Aufbereitung von WW verwenden würde, würde es sich doch rentieren, oder nicht?
    Also würdest du dann eher zu einer neuen Heizungsanlage ohne Solaranlage tendieren?
    Die Stellung unseres Daches ist glaub auch nicht gerade die optimalste, wenn auch nicht die schlechteste!!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Zu beachten wäre, dass noch der Schornstein geändert werden muss. Ein Gasbrennwerter benötigt ein LAS.
    Welcher Schornstein...?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von ratsuchende Beitrag anzeigen
    Aber wenn man die Energie der Solaranlage für die Aufbereitung von WW verwenden würde, würde es sich doch rentieren, oder nicht?
    Wieviel WW benötigt Ihr? Schon einmal darüber nachgedacht? Bei 3 Personen sind das vielleicht 150 Liter pro Tag. Um diese Menge auf Temperatur zu bringen sind grob 7kWh erforderlich. Rechnen wir mal großzügig mit vielen Verlusten, und einem Gaspreis von 7Ct./kWh, dann kostet das unter 1,- €/Tag.
    Schätzen wir mal weiter und unterstellen, dass 50% des Jahresbedarfs durch eine Solaranlage gedeckt werden können, dann wären das vielleicht 180,- € pro Jahr. In der Praxis wird die Einsparung noch niedriger ausfallen, oftmals werden nicht einmal 100,- € pro Jahr eingespart.

    Und was kostet nun die Solaranlage?
    Wie lange wird es dauern, bis sich die Investition bezahlt macht?

    Nicht falsch verstehen, ich habe kein Problem mit Solaranlagen. Ich finde es gut, wenn sich Leute Solarthermie-Anlagen auf´s Dach bauen und somit Energie sparen. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass man mit einer Solaranlage keinen "Profit" einfährt, sondern die Investition aus Überzeugung tätigt.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  13. #11

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Welcher Schornstein...?
    Beitrag #2, da bin ich davon ausgegangen, dass entweder der alte Zug geändert, oder ein neuer hinzukommen soll.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Filderstadt
    Beruf
    Kauffrau
    Beiträge
    7
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Welcher Schornstein...?
    Ist das jetzt ne Frage ob es einen Schornstein gibt?
    Also ein Schornstein ist vorhanden, haben ja auch einen Holzofen im Erdgeschoss stehen.
    Da lassen wir am besten den Schornsteinfeger kommen und der soll uns sagen was da gemacht werden muss.

    Zur Solaranlage: Vielen Dank für das Beispiel.
    Müsste mal in den Unterlagen unserer alten Wohnung schauen was wir so an Wasser verbraucht haben.
    Haben bisher aber schon einiges an WW gebraucht, kann aber auch daran liegen, dass ich bisher immer von Hand spülen musste (das hat glaub Unmengen an WW verbraucht). Ausserdem duschen und baden wir viel, und Wäsche haben wir auch ne ganze Menge (kleines Kind).
    Kann es sein, dass eine Ölheizung mehr WW braucht als eine Gasheizung? Wir hatten früher eine Ölheizung, deswegen!
    Bitte nicht lachen, wie gesagt, ich bin ein Laie und hab keine Ahnung
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen