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DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ?

Diskutiere DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Shooter*
    Gast

    DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ?

    Hallo,

    wir planen mit unserem Architekten (LPh 1-8) eine Doppelhaushälfte, bei der ungewiß ist, wann die zweite Hälfte gebaut wird.

    Geplant ist, das Doppelhaus mit 36,5 Poroton T9 (mit Perlit gefüllt) bauen zu lassen. (Danke für die ausführlichen Beschreibungen der Vorzüge an Hr. Thalhammer)

    Das Problem ist die Trennwand zur anderen noch nicht vorhandenen DHH. Unser Architekt hat es nun so geplant, daß die Trennwand ebenfalls mit einen Poroton T9, allerdings 30cm Mauerstärke ausgeführt wird und da dann wohl erstmal Aussenputz draufkommt.

    Jetzt habe ich in diversen Artikeln hier und in anderen Foren gelesen, das evtl. eine 30er Wand Probleme mit Deckenauflagern oder sonstwo bedeuten kann, Fenster oder sonstige Öffnungen gibt es ja nicht.

    Gibt es irgendwelche konstruktiven Bedenken, die Zwischenwand aus 30er Proton T9 zu erstellen ?
    Da die Zwischenwand ja auf unbestimmte Zeit erstmal Aussenwand sein wird (und in Teilen, falls das andere Haus später mal kleiner gebaut wird, auch bleiben wird), gibt es da Probleme mit Wärmeverlusten (ist 30er T9 evtl. zu dünn ?).

    Die 'Trennwand' hat übrigens Nordwestausrichtung, bekommt also eigentlich nie Sonne.

    Oder soll doch besser die Trennwand auch mit 36,5 T9 erstellt werden ? Ja, ich weiß, das ginge auf Kosten der Innenfläche.

    Was muss beachtet werden, wenn die 2 DHH irgendwann gebaut werden sollte hinsichtlich des Aussenputz und einer Dämmung zwischen den Häusern ?

    Ich zweifele nicht an den Fähigkeiten meines Architekten, bin aber nun doch etwas verunsichert, wie Ihr wohl selber merkt. So wie es aussieht, hat mein Architekt wohl noch kein Haus mit dem T9 Stein geplant, bzw. gebaut. Seine Erfahrungen sind in dieser Hinsicht also wohl eher nicht vorhanden, deshalb frage ich halt hier im Forum, da hier ja etliches an Erfahrung mit dem T9 vorhanden ist.

    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antworten.

    Viele Grüße
    Shooter
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  2. DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Gibt es irgendwelche konstruktiven Bedenken, die Zwischenwand aus 30er Proton T9 zu erstellen ?
    .
    "ja" der erhöhte Schallschutz von 67dp kann so auf gar keinen Fall erreicht werden ... "denn" mit dieser Ausführung knirscht es bereits bei der Schallängsleitung von einem Doppelhaus zu anderm (!)
    .
    persönlich würde ich wieder an die Grenze rücken ... dort ein 24cm Verfüllmauerwerk mit ner Rohdichte von 2.0 erstellen ... und bei den Verputzarbeiten einfach ein 6cm WDVS (nur Grundputz) auf die Haustrennwand
    das abgemacht wird wenn der Nachbar baut ... "plus" natürlich ne gescheite Schlitzeinbindung für das Verfüllmauerwerk auch SBZ-Mauerwerk genannt (!)
    .
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  4. #3

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    Hallo Herr Thalhammer,

    erst mal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich muss noch mal nachfragen (als Bau-Laie muss ich 'noch' viele Begriffe nachgoogeln), um sicher zu gehen, Sie richtig verstanden zu haben.

    Sie schlagen also vor, die Gebäudetrennwand aus dem Schlagmann-Ziegel SBZ-Planziegel 240 zu erstellen, und darauf erst mal 6cm Dämmung mit Aussenputz, das werde ich dann mal meinem Architekten so weitergeben, auch bezüglich Ihrer Bedenken bezgl. 30er T9 und Schallschutz.

    Eine Frage noch zu der Schlitzeinbindung (ich habe bei Wienerberger gefunden, was damit gemeint ist ;-) ). Dort wird der SBZ-Planziegel in den Bildern mittig an eine T9-Wand angebracht. Das ist aber ja bei einer DHH-Trennwand nicht der Fall, da ist ja eine Anbindung an 2 Ecken notwendig, also am Ende der T9-Mauer. Welcher Stein soll denn dann die Hausecke bilden ? der T9 z.B. der Vorderseite und die SBZ-Planziegel werden nur zwischen Hausvorderwand und Hausrückseitenwand verbaut, oder wird die komplette DHH-Trennwand aus SBZ-Planziegeln gemauert und daran werden dann die T9 der Vorderwand, bzw Rückwand angebaut ?

    Ausserdem noch eine Frage dazu. Wenn irgendwann mal das Nachbarhaus gebaut wird, muss ja der Aussenputz und die 6cm WDVS Dämmung wieder ab. Dann sollte aber ja auch eine mindestens 3cm Dämmschicht zwischen den Haustrennwänden eingebaut werden. Bedeutet das, das wir mit der Haustrennwand nicht genau auf die Grenze gehen, sondern ca 2cm davon entfernt die Hauswand beginnen sollte ? Oder mach ich mir zuviele Gedanken über 1,5-2 cm ??

    Erst mal vielen Dank für Ihre Unterstützung, ich nehme mal an, man wird im Laufe meines Bauvorhabens noch öfter die eine oder andere dumme Frage meinerseits hier im Forum wiederfinden.
    Ich find es echt klasse, wieviele gute Ratschläge und Informationen hier zu finden sind, danke dafür allen Forumsteilnehmern, insbesondere natürlich den Fachleuten.

    Viele Grüße

    Shooter
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    ich hab in unzähligen Beiträgen die Schallängsleitung beschrieben und einige Bilder hier ins Forum gestellt ... "leider" finde ich diese beiträge nicht ... muss mal aktualisieren
    .
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...litzeinbindung
    .
    http://www.fht-stuttgart.de/fbp/fbpw.../Daga_01_1.pdf
    .
    Sie müssen sich die Schlitzeinbindung so vorstellen das wie auf den Bildern von Schlagmann gezeigt der SBZ einbindet ... "die" andere Seite dieses SBZ stellt die Haustrennaussenwand da ... die Dämmung zwischen den Häusern geht "natürlich" bis Aussenkante Aussenmauerwerk (!)
    .
    Dämmung zwischen den Häusern min. 2*2cm (kostet unwesentlich mehr) ... Ihr Haus muss daher min. 2cm von der Grenze zurück gebaut werden (!)
    .
    "es" gibt keine dummen Fragen im Forum ... "höchstens" dumme die nicht fragen
    .
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  6. #5

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    Hallo Herr Thalhammer,

    ich habe Ihre Bedenken meinem Architekten mitgeteilt. Dieser hat danach sich mit der Firma Wienerberger in Verbindung gesetzt und auch Besuch gehabt von 2 Herren von Wienerberger, mit denen er die Problematik besprochen hat.

    Die beiden Herren von Wienerberger haben nun die Aussage getätigt, der Schallschutz des T9 (30er Stein) sei bei einem Doppelhaus kein Problem, da ja, wenn denn dann die andere Haushälfte irgendwann gebaut würde, bei der Haustrennwand des anderen Hauses ein Stein verwendet würde, der keine Wärmedämmung mehr bringen muss (mein Haus steht ja dann schon) und nur noch den Schallschutz. Somit würde bei dem anderen Haus sicherlich ein entsprechender Stein verwandt, der ja auch kostengünstiger wär als z.B. der T9.

    Hm, das Resumee von Wienerberger war also, die DHH-Trennwand meines Hauses aus 30er T9 erstellen zu lassen, da dann keine Probleme mit der Wärmedämmung zu erwarten sind (und ich mir die 6cm Aussendämmung sparen würde, die beim Bau der 2. Hälfte ja wieder abgerissen werden müsste).

    Ausserdem wurde darauf hingewiesen, daß Probleme auftreten könnten mit der Wärmedämmung der Trennwand aus SBZ, wenn die beiden Trennwände nicht deckungsgleich gebaut werden, dann müsste ein Teil meiner 'offen' stehenden Trennwand für immer mit WDVS gedämmt werden und dieses Dämmmaterial würde dann ja über die Grundstücksgrenze reichen (die 6cm nämlich).

    Jetzt habe ich 2 verschiedene Aussagen und bin so schlau wie vorher. Ich vertraue Ihren Ausführungen, Herr Thalhammer, bin aber nun ein bischen verunsichert ob der Ausführungen von Wienerberger, ob denn der 30er T9 nicht auch verwendet werden kann.

    Im Prinzip tendiere ich immer noch dazu, entgegen der Meinung von den Wienerberger Leuten (lt. Aussagen meines Archtikten machten die Herren einen kompetenten Eindruck), meinen Architekten dazu zu bewegen, nach Ihrem Vorschlag die Trennwand umzuplanen.

    Die Entscheidung (zugunsten Ihres Vorschlages) wäre auf jeden Fall viel einfacher, wenn ich wüsste, daß in absehbarer Zeit die 2. DHH gebaut werden wird, aber leider zeichnet sich da im Moment noch nichts ab.

    Mein Architekt schlägt auf Grund der Info's von Wienerberger vor, weiterhin mit dere T9-Trennwand zu planen, hätte allerdings auch kein Problem damit, die Planung auf SBZ-Steine für die Trennwand umzustellen.

    Wer sollte denn eine Schallschutzberechnung für die beiden DHH-Trennwand Ausführungen durchführen können ?? Der Architekt, der beauftragte Statiker oder wer kann mit genauere Daten geben ?

    Ein verunsicherter Bauherr

    Viele Grüße

    Shooter
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Kompetent ist derjenige der die "richtigen" Fragen stellt (!)
    .
    • 1.) "welcher" Schallschutz soll später mit der Fertigstellung des Nachbarn erreicht werden ... a.) erhöhter Schallschutz mit 67db o. b.) Mindestschallschutz nach Din 4109 von 58 db ???
      .
    • "erhöhter" Schallschutz 67db = min. 525kg/qm Flächengewicht + Fuge > 30mm ... Ihr T9 30 erreicht ein Flächengewicht von 200.50kg/qm sprich für den erhöhten Schallschutz fehlen 324.50kg/qm (ne menge Holz) ... wie wird sichergestellt daß Ihr Nachbar einen Stein verbaut (der viel teurer ist) um den erhöhten Schallschutz zu gewährleisten ??? ... vertraglich vereinbaren ??? weiß der zukünftige Nachbar schon von seinem Glück oder ist´s wie immer daß dann schon irgendwas zusammen geschustert wird ??? ... "aber" auch die Dämmung >3cm muss dabei sichergestellt sein (!)
      .
    • "sollte" der erhöhte Schallschutz vereinbart "oder" gewünscht werden dann "ist" sowohl bei Ihnen wie auch beim Nachbarn die Schlitzeinbindung
      Pflicht ... weiß daß der künftige Nachbar schon wird er sich dran halten ??? ...
      T9 30cm + Ziegel sagen wir mal 17.5cm SBZ "ohne" Schlitzeinbindung erhöhter Schallschutz in der Schallängsleitung von 67db = "NO WAY" (!) ... "siehe" diesen Beitrag da hab ich des mal erklärt (!)
      .
    • und zu guter letzt ... wie sieht des preislich aus ? ... was kostet der qm T9 der auch wegen Witterungsschutz einen Grundputz braucht ... und was kostet der qm SBZ und WDVS 6mm samt Grundputz und entsorgung ???
      .

    .
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  8. #7

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    Hallo Herr Thalhammer,

    erst mal vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen. Ich habe morgen einen Termin mit meinem Architekten und habe mir den Thread mal ausgedruckt und werde das Thema mit ihm besprechen, bzw. ihm Ihre Ausführungen vorlegen. Mal schauen, was er dazu sagen wird.

    Bzgl. der Bauweise des Nachbarn : Natürlich habe icch da überhaupt keinen Einfluss drauf, das Nachbargrundstück ist ja noch nicht mal verkauft, ich weiß also überhaupt nicht, wer einmal mein Nachbar wird, geschweige denn wie dieser dann bauen will und vor allen Dingen, wann das Nachbargrundstück bebaut wird. Ich würde halt nur gerne von meiner Seite aus das 'Richtige' tun, um halt den erhöhten Schallschutz zu erreichen.

    Dabei stellt sich mir jetzt natürlich auch die Frage, wie es rechtlich aussieht, wenn der Nachbar dann später einmal alles vermurkst ? Aber da mache ich mir am besten erst dann Gedanken drüber, wenn es droht zu passieren

    Viele Grüße und Danke

    Shooter
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Bzgl. der Bauweise des Nachbarn : Natürlich habe icch da überhaupt keinen Einfluss drauf, das Nachbargrundstück ist ja noch nicht mal verkauft, ich weiß also überhaupt nicht, wer einmal mein Nachbar wird, geschweige denn wie dieser dann bauen will und vor allen Dingen, wann das Nachbargrundstück bebaut wird. Ich würde halt nur gerne von meiner Seite aus das 'Richtige' tun, um halt den erhöhten Schallschutz zu erreichen.
    -
    "und" genau deswegen hab ich´s auch "so" geschrieben ... sprich der Hieb muss sitzen "damit" ich Leute wie Sie zum nachdenken bringe (!)
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  10. #9

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    Hallo Hr. Thalhammer,

    so hier mal ein Update :

    Nach einem längeren Gespräch mit meinem Architekten bin ich noch nicht so richtig weiter.

    Zur Auswahl stehen für die Trennwand
    1. 30er T9-Wand mit Aussenputz (dazu tendiert mein Architekt)
    2. 24er Verfüllmauerwerk mit 6cm WDVS-Dämmung, die halt dann wieder abgemacht werden muss, wenn der Nachbar baut und Aussenputz
    und noch die 'Idee' meiner Frau :
    3. 24er Verfüllmauerwerk nur mit Aussenputz, keine weitere Dämmung.

    Die drei Varianten werden jetzt mal vom Architekten durchgerechnet. Die letzte Variante ist dazugekommen, da mein Architekt mal so über den Daumen ca. 50€ Mehrkosten pro qm nur für die WDVS angesetzt hat (Anbringen, Abreissen und Entsorgen), da kommt dann bei einer Fläche von ca. 110qm ne Menge Euronen zusammen, die wir ja auch genausogut 'Verheizen' können (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Wir gehen ja schliesslich davon aus, das irgendwann die andere Hälfte gebaut wird.

    Wir haben bis zur endgültigen Entscheidung ja noch ein wenig Zeit (noch ca. 3 Monate, Bauantrag gerade erst eingereicht) und werden uns wohl auch noch die Wärmeberechnungen für die drei Varianten in dieser Zeit anfertigen lassen. Mal sehen, vielleicht findet sich ja auch in den 3 Monaten doch noch unser neuer Nachbar.

    Viele Grüße und ein schönes 'Rest'-Wochenende

    Shooter (Axel Berghaus)
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    es geht nicht um´s "verheizen" - dann wär die (schlechte) entscheidung einfach.
    es geht um die erzielbare oberflächentemperatur, auch und besonders in ecken (wand-decke zb.), um kritisch-niedrige temperaturen (unter 12,6°), die zu kondensat und schimmel führen, zu vermeiden.

    wdvs ist nicht praktibel wegen der enormen rückbaukosten.
    t9-30 ist nicht praktikabel wegen dem besch.. schallschutz.
    sbz + trockendämmung ist eine mögl. lösung, plan t1.4+dämmputz e. andere (kompromisslösung)
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  12. #11

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    Hallo mls,

    was ist denn mit SBZ plus Trockendämmung gemeint ?

    Welche Möglichkeiten ausser WDVS gibt es denn noch, eine offen stehende Trennwand aus Verfüllmauerwerk (SBZ) zu dämmen ausser WDVS, unter dem Gesichtspunkt Oberflächentemperatur der Wand,Vermeidung von Feuchte, Schimmelbildung usw. (und was ist davon nötig)

    Ich suche natürlich nach einer Lösung, die nicht Unsummen von Geld verschleudert und bin für jeden Tipp dankbar.

    Viele Grüße

    Axel Berghaus
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    steh auch auf´n Schlauch was der Markus mit der Trockendämmung meinte ... "vielleicht" einfach "nur" eine Dämmung anbringen Folie drüber festgedübelt mit ein paar Bretter und das ganze dürft ein Klacks sein des abzubaun.
    .
    "ist" wenigtens geregelt das der künftig Nachbar in der gleicher Baulinie baut ... oder ist zu erwarten daß der versetzt baut ?
    .
    "nach" wie vor seh ich das der T9 ned ausreicht ... vorläufig wär´s die Ideallösung mit dem T9 ... "aber" wehe der Nachbar nimmt des mit dem Schallschutz ned so ernst dann wird´s zum Problem (!)
    .
    "jetzt" mal kalkulatorisch betrachtet:
    • T9 30cm qm = 90.-€
    • Grundputz auf T9 qm 20.-€/qm (ohne Putz wachsen die Schwamerl innen)
    • macht zusammen 110.-€/qm
      .
      .
    • SBZ Verfüllziegel qm 62.-€/qm hier dürfte auch T1.4 ausreichen des
      wärn dann ca. 55.-/qm (muss ma rechnen)
    • Wärmedämm Verbundsystem 6cm nur Gewebespachtelung ca. 45.-€
    • macht zusammen 107.-€/qm

    .
    "ich" würd sagen "gleichstand" ... "nur" müssen Sie halt beim SBZ oder T 1.4 die Dämmung abnehmen wegen Brandschutz vielleicht doch Markus´s Trockenputz dann würde die Kosten des damit enfallenen WDVS auch nach unten geschraubt.
    .
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ja klar - ich mein "dämmen so einfach wie möglich"
    in der möglichen bandbreite sind immerhin lösungen mit beliebiger dauerhaftigkeit möglich - bei einfacher rückbaubarkeit.
    hier e. lösung zu finden, ist natürlich e. gratwanderung.
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  16. #14

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    Hallo zusammen,

    ich habe am Freitag einen Termin mit meinem Architekten und meinem Statiker, da wird das Thema die Trennwand sein. Mal hören, welche Ideen der Statiker noch so hat, er macht wohl auch die Berechnungen für den Schallschutz und die Wärmedämmung.

    Ich werde dann natürlich all das hier angelesene Wissen (oder Halbwissen ) mit in die Diskussion einbringen, mal schauen, welche Vorschläge von meinen Planern noch so kommen.

    Mein Architekt tendiert wie gesagt immer noch zur 30er T9 Wand mit der Begründung :

    Masse 195kg/m² plus Innenputz 15kg/m² plus Aussenputz 15kg/m² = 225 kg/m² bringt meine T9er Wand.

    Selbst wenn der Nachbar nur ne 17,5 Hohllochziegelwand baut, hätte diese mit Innenputz 221 kg/m² macht zusammen (221 + 225 ) 446 kg/m².

    Lt. Tabelle 4.1 der DIN4109 bringt das nen Schalldämmmaß von 54 db, dazu kämen nochmal ein Zuschlag für die Zweischaligkeit von 12db (irgendwo aus der DIN, er hat es mir gezeigt) und damit wären dann zumindestens 66db erreicht. Sollte der Nachbar irgendwas höherwertiges verbauen, was halt anzuraten wäre, würde sich der Schallschutz auf jeden Fall verbessern und besser als 67db sein.

    So ist seine Begründung, warum er den T9 bevorzugt, ich hätte keine Probleme wegen der Wärmedämmung, das gesamte Haus wäre rundrum aus T9 (Trennwand 30er, der Rest 36,5er) und alles wäre prima.

    Na mal den Freitag abwarten.

    Bezüglich der Frage von Hr. Thalhammer, ob der Nachbar versetzt bauen kann, hm, evtl. . Das Baufenster ist 14m tief und unser Haus wird 'nur' 12,74m tief und 7,50m breit werden. Allerdings reizen wir die maximal erlaubte Firsthöhe aus. Wir bauen das Haus direkt an die vordere Baulinie, aber das ist wohl keine Pflicht, der (noch nicht vorhandene) Nachbar kann sein Haus irgendwie innerhalb der 14m platzieren. Er kann also sowohl um einiges kleiner bauen als wir, aber halt auch die 14m ausnutzen.

    Auch aus diesem Grund tendiert mein Architekt zum 30er T9, da haben wir halt keine Probleme mit Wärmedämmung, wie auch immer der Nachbar irgendwann einmal baut. Wir müssen keine überstehenden Teile unseres Hauses dann irgendwie verdämmen. Ausserdem könnten wir auch nur verdämmen, indem wir die Grundstücksgrenzen dann überbauen um halt die 4-6cm Dämmmaterial, was wiederum nur mit Genehmigung des Nachbarn ginge. Diese Problematik hätten wir halt nicht mit der T9er Wand.

    Das ganze ist auch nicht von der Hand zu weisen.

    Viele Grüße und danke

    Axel
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "moment" (!)

    1.tens 15kg Putz gibt´s ned (!) ... T9 30 +10mm Innenputz + 20mm Aussenputz gibt immer noch erst 210 kg ... "das" könnt Ihr drehn wie Ihr wollt die 15kg mehr wärn ein Wunschdenken (!)
    .
    2.tens auch diese Rechnung ist falsch (!) 525kg bedarf es um echte 67db zu erreichen ... "man" bedenke auch die Fehlstellen "gelle" 525-210= 315kg/qm = mindest eine Rohdichte von 1.8 bzw. SBZ 17,5cm kostet "nur" ca. 10-15.-€/qm mehr die Ihr Nachbar zu berappen hat (!)
    .
    3.tens auch die berechnung der Dämmschale iss verkehrt 2cm zusätzliche Dämmschale bringen grad mal 2db ... "plus" 3cm Dämmschale sind in 2.tens bereits eingerechnet ... "ned" schönrechen einfach bei den Tatsachen bleiben "gelle"
    .
    4.tens wenn ich Doppelhäuser baue und die Bauherrn halbwegs auf Ruhe in der Bude wert legen bring ich >71db ... "auch" so ne Krux 0815 oder darf´s awengerl mehr sein wo gleich wieder 20.-€/qm Mehrkosten auftauchen die in den meisten Fällen weil "billig" eingespart werden ... "aber" sprechen sollte man halt "vorher" drüber ... klar" man kommt auch mit dem Mindestschallschutz aus ... "aber" dann bitte einreihen in die Forumsbeiträge ala "Hilfe mein Haus ist zu laut" (!)
    .
    5.tens des mit dem Baufenster ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt da hat er Recht der Herr Architekt (!) ... "trotzdem" ist und bleibt der T9 an der Stelle zu windig ... "und" da bekomm ich halt mein Recht
    .
    6.tens "ich" hoff morgen meldet sich ein Käufer für´s Nachbargrundstück dann hat sich die Depatte um den Schallschutz ohnehin gleich erledigt
    .
    7.tens "vielleicht" auch mal über WDVS mit Steinwolle nachdenken ... des bringt zusätzlich ein paar db´s und "wenn" man den Baukörper zurück rutscht die Fassade hinten und vorne am Ende des Gebäudes fertig verputzt kann der Nachbar baun wie er will ... "und" da Steinwolle kann das Zeug auch hinsichtlich Brandschutz in der Dämmebene verweilen (!)
    .
    8.tens kannste froh sein um Deinen Architekten ... "so" mancher Bauträger hätt dir ein paar billige HLZ im Trennwandbereich hingeworfen und auf den eingehaltenen Mindestschallschutz von 58db gepocht ... "dieses" Forum und Bau.de iss voll mit solchen Beispielen ... an diesem Thema sieht man gut wie "wichtig" Vorausplanung ist und warum´s Sinn macht Fachleute zu beschäftigen (!) ... "und" Deinen Architekten muss ich nochmal in Schutz nehmen in 15 Jahren Selbstständigkeit "hatte" ich bis dato noch keinen solchen Fall wie Deinen ... "ich" denke Deinen Architekten wird´s ähnlich gehn drum auch der Wunsch zum T9 an der offenen Seite "der" hat sicher auch keine Lust im nächsten Winter bei Dir die Schimmelflecken zu begutachten (!)
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