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Wasserführender Kamin

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  1. #1

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    Wasserführender Kamin

    Guten Tag!

    Wir möchten gerne in unserem Ein-Familien-Haus, zwei Etagen, ca. 140 qm, einen wasserführenden Kamin installieren lassen, Gasheizung. Der Schornsteinfeger war bereits da und es spricht soweit nichts gegen einen entsprechende Installation. Jedoch sind wir uns über die Details nicht klar, d.h., was ist/ wäre sinnvoll:

    * Welcher Kaminhersteller kann empfohlen werden. Laut Schornsteinfeger würde es auch eher weniger bekannte Hersteller geben, die gute Kamine bauen würden. Wir haben bislang bei xxx usw. geschaut.

    * Wären 10 kw ausreichend?

    * Sind 55 Liter pro kw als Berechnungsgrundlage für die Größe eines Hygienespeichers ausreichend?

    * Was kostet ( kann man das etwa sagen ) eine Installation des Ganzen (kommen aus Niedersachsen / nähe Hannover) ? 2000 o. 2.500 o. 3.000...?

    Wir sind für Tips und Ratschläge dankbar

    Gruß Der Zinslose
    Geändert von R.B. (11.11.2011 um 18:50 Uhr) Grund: Name entfernt, keine Produktbesprechung
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  2. Wasserführender Kamin

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    * Welcher Kaminhersteller kann empfohlen werden. Laut Schornsteinfeger würde es auch eher weniger bekannte Hersteller geben, die gute Kamine bauen würden. Wir haben bislang bei xxx usw. geschaut.
    Bitte beachten, wir werden hier keine Produkt-/Herstellerbesprechung machen. Ein Blick in die Nutzungsbedingungen genügt.

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    * Wären 10 kw ausreichend?
    10kW sind nichtssagend. Wieviel Leistung geht in den Aufstellraum? Wieviel in´s Wasser? Wie hoch ist die Heizlast des Aufstellraums? Wie ist die Nutzung geplant?

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    * Sind 55 Liter pro kw als Berechnungsgrundlage für die Größe eines Hygienespeichers ausreichend?
    Das kann man so pauschal nicht sagen.
    Was soll das mit dem "Hygienespeicher"? Nur WW oder Heizungsunterstützung? Oder wozu soll der gut sein?

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    * Was kostet ( kann man das etwa sagen ) eine Installation des Ganzen (kommen aus Niedersachsen / nähe Hannover) ? 2000 o. 2.500 o. 3.000...?
    Kosten kann man nicht nennen ohne die Verhältnisse vor Ort zu kennen. Der Aufwand ist auch davon abhängig, wie einfach man den Ofen in die vorhandene Anlage integrieren kann, und was an Installationsarbeiten notwendig wird.
    Mit/ohne Schornstein? usw. usw.

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    Wir sind für Tips und Ratschläge dankbar
    Tipps gibt´s hier zu genüge, aber erst einmal müssen wir etwas Ordnung in das Chaos bringen. So einen Ofen sinnvoll auswählen und dann noch in das Haus integrieren ist etwas mehr Arbeit als 1 Brot beim Bäcker um die Ecke zu kaufen.

    Zuerst wären die Grundlagen zu klären.
    Wie (intensiv) soll der Ofen genutzt werden?
    Wie sieht die vorhandene Anlagenkonfiguration aus?
    Wie hoch ist die Heizlast des Aufstellraums?

    Ich denke Ihr habt Euch über das Holz heizen schon Gedanken gemacht. Eigener Wald vorhanden? Alle Maschinen vorhanden und ausreichend Freizeit? Oder zumindest eine Quelle über die Ihr das Holz kostengünstig beziehen könnt?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Genau!
    Die Hauptfrage ist: Ausreichend wofür?

    Geld sparen kann man damit in Summe jedenfalls nicht, falls das Euer Ziel sein sollte.

    Und der Pufferspeicher (was soll in dem Zusammenhang irgendeine "Hygiene"?) wird wohl deutlich größer ausfallen müssen.

    Gesamtkosten können durchaus fünfstellig werden.

    Was meinst Du mit "Kaminhersteller"? Wirklich Kamin (das wäre der Schornstein) oder doch eher Kaminofen (die Feuerstätte)?

    Ist die Heizlast des Gebäudes bekannt? Ersatzweise edr bisherige jährliche Gasverbrauch.

    Ist tagsüber immer jemand zuhause, um laufend Holz nachlegen zu können?
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  5. #4
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    Vielen Dank

    Vielen Dank für die Antworten.
    Wir werden das erstmal für uns jetzt sortieren und dann nochmal Fakten nachlegen.

    Geplant ist ein Kaminofen, welcher mit einer Aufteilung von 30/70% (Raum/ Heizung) laufen soll. Tagsüber könnte niemand Holz nachlegen. Ist eben auch so eine Frage, ob das dann überhaupt Sinn macht???! Wäre die Vorlaufzeit, wenn man erst am Abend den Kamin anmacht ausreichend, um am Abend bis zum Morgen die Heizung durch den Kamin bedienen zu lassen?

    Die Heizlast kenne ich nicht. Müsste erstmal jemand ranholen. Wer wäre ein guter Ansprechpartner? Schornsteinfeger oder Energieberater?

    Geld sparen kann man damit in Summe jedenfalls nicht, falls das Euer Ziel sein sollte.
    Die Idee ist natürlich die Einsparung von Geld, würde man die Heizung/ Warmwasseraufbereitung über den Kamin laufen lassen. Ist das tatsächlich eine Milchmädchenrechnung?


    Gruß Andreas
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  6. #5

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    Leider ja.
    Zumindest, wenn Du das Holz nicht gratis bekommst.

    Wie hoch ist denn derzeit Eure jährliche Gasrechnung?

    Baujahr des Gebäudes?
    Nachträglich gedämmt?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Antworten.
    Wir werden das erstmal für uns jetzt sortieren und dann nochmal Fakten nachlegen.
    Auch an die o.g. Rückfragen denken. Würde die "Planung" erheblich erleichtern wenn man wüsste über was wir reden.

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    Geplant ist ein Kaminofen, welcher mit einer Aufteilung von 30/70% (Raum/ Heizung) laufen soll. Tagsüber könnte niemand Holz nachlegen. Ist eben auch so eine Frage, ob das dann überhaupt Sinn macht???! Wäre die Vorlaufzeit, wenn man erst am Abend den Kamin anmacht ausreichend, um am Abend bis zum Morgen die Heizung durch den Kamin bedienen zu lassen?
    Die "Vorlaufzeit" ist normalerweise nicht das Problem, wie oft man jedoch auflegen muss, das kann man erst abschätzen wenn so Dinge wie Heizlast etc. bekannt sind.

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    Die Heizlast kenne ich nicht. Müsste erstmal jemand ranholen. Wer wäre ein guter Ansprechpartner? Schornsteinfeger oder Energieberater?
    Der Energieberater sollte das rechnen können. Du benötigst die Heizlast nach EN12831. Dabei geht es nicht um xx Nachkommastellen, es sollte aber auch nicht mit dem ganz dicken Daumen gepeilt werden. Die 12831 gibt den Rechenweg vor, also weiß jeder was gemeint ist.

    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    Die Idee ist natürlich die Einsparung von Geld, würde man die Heizung/ Warmwasseraufbereitung über den Kamin laufen lassen. Ist das tatsächlich eine Milchmädchenrechnung?
    Ob Du hier sparen kannst hängt erst einmal vom Holzpreis ab. Musst Du das Holz für 85,- €/Ster ofenfertig kaufen, dann brauchst Du Dir über eine Einsparung gar keine Gedanken machen. Du kannst dann froh sein, wenn die Verbrauchskosten nicht steigen. Sollten sie trotzdem fallen, dann hast Du Dir diese Einsparung durch Einschränkung des Komforts erkauft.

    Mit Holz heizen ist gut so lange die Rahmenbedingungen passen. Ansonsten ist es nur ein (teures) Hobby.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Vielen Dank fuer die Anregungen. Wir legen das Thema auf Eis - werden einen "normalen" Kamin kaufen.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Der Zinslose Beitrag anzeigen
    Vielen Dank fuer die Anregungen. Wir legen das Thema auf Eis - werden einen "normalen" Kamin kaufen.
    Vorsicht, hier auf die Leistung des Ofens achten. Die meisten Aufstellräume sind viel zu klein für die typ. Kaminöfen, das gibt ruckzuck Saunatemperaturen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #9
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Vorsicht, hier auf die Leistung des Ofens achten. Die meisten Aufstellräume sind viel zu klein für die typ. Kaminöfen, das gibt ruckzuck Saunatemperaturen.

    Gruß
    Ralf
    Mann Ralf, wofür gibt es denn Fenster? Richtig, zur Temperaturregelung
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