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Neue Brennwerttherme/Korrosion

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  1. #1

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    Neue Brennwerttherme/Korrosion

    Hallo,

    wir brauchen dringend Rat in folgener Angelegenheit: 1992 Sanierung des Hauses (Doppelhaushälfte), Einbau einer Vaillant-Gastherme sowie Fußbodenheizung (laut Rechnung sauerstoffdichtes System) und Plattenheizkörper. Juli 2011 Einbau einer neuen Junkers-Brennwerttherme,da die Therme aufgrund des Dachbodenausbaus verlegt werden mußte. Februar 2012 Therme zeigt Fehler an; Wärme kann nicht abgeführt werden-Junkers stellt Korrosion fest, Plattenwärmetauscher wird getauscht, Junkers empfiehlt außerdem Austausch des anderen Wärmetauschers (weiß nicht wie der genau heißt, sieht aus wie eine rundliche "Röhrenbombe") und den Komplettaustausch des Heizungswassers gegen salzarmes Wasser. Mein Heizungsbauer sagt, alles Quatsch, schüttet Ende März einen Heizungsschutz von Judo ins Fußbodensystem, spült Ende April durch und baut ein zusätzliches Ausdehnunsgefäß ein- vorsichtshalber. Ende Mai gleiche Fehlermeldung wie im Februar- das warme Wasser wird nicht mehr ausreichend warm, Heizung ist auf Sommerbetrieb, also aus. Letzte Woche waren Junkers und Monteur meines Heizungsbauers bei mir- wieder Korrosion des Plattenwärmetauschers. Dieses Mal wurde der andere WT mit gewechselt. Keiner weiß so richtig die Ursache der Korrosion, da unser Wasser weich (Härtegrad 6,3 dH), ph-Wert o.k. (8,09) und relativ salzarm (268 mikro S/cm) ist. Nun gibt es wohl 2 Möglichkeiten: ich beauftrage das Komplettablassen der Gesamtanlage inklusive Fußbodenheizung (was wohl eh nicht richtig möglich ist) und danach das Wiederbefüllen mit entsalztem Wasser. Dann muß man hoffen, dass Korrosion nicht wieder auftritt (weder Junkers noch mein Heizungsbauer sind sich sicher,dass es WIRKLICH funktioniert) oder es wird ein 2. Plattenwärmetauscher zur Systemabtrennung der Fußbodenheizung eingebaut.

    Was empfehlen mir die Experten hier im Forum? Oder vielleicht etwas ganz anderes? Ich bin an einer Lösung interessiert, wo ich die nächsten Jahre Ruhe vor meiner Therme habe... Vielen Dank und viele Grüße von Sylvia
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  2. Neue Brennwerttherme/Korrosion

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  3. #2

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    Wie wäre es erst einmal mit einer Untersuchung des Wassers um herrauszufinden, was damit los ist. Irgenwas rein zu kippen ist in der Richtung das falsche und das Füllen mit entsalzten Wasser ist auch nicht immer das einzig richtige.
    Und bisher war kein externen Ausdehnungsgefäß montiert? Da fängt es doch schon an. Das interne ist mit Sicherheit zu klein.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,
    danke erstmal für die Antwort. Der Heizungsbauer hat eine Probe des Heizungswassers genommen. Die war nach seiner Aussage in Ordnung. Sollte ich nochmals eine Probe von einer neutralen Seite analysieren lassen? Falls ja, welches Labor kommt denn da in in Frage (es möchte schon Erfahrungen mit Heizungswasser haben...)
    Zum Ausdehnungsgefäß: ja, es wurde erst jetzt ein externes installiert. Was mich interessieren würde: welcher Zusammenhang besteht zwischen Ausdehnugnsgefäß und Korrosion? Vielen Dank und viele Grüße von Sylvia
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Mond69 Beitrag anzeigen
    ...Zusammenhang besteht zwischen Ausdehnugnsgefäß und Korrosion? ...
    Ein zu kleines MAG (das in die Therme eingebaute) bewirkt, dass beim Aufheizen das Sicherheitsventil anspricht und beim Ab kühlen dann ein Unterdruck entsteht und Luft ins System gesaugt wird.

    Luft + Wasser = Korrosion
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ein zu kleines MAG (das in die Therme eingebaute) bewirkt, dass beim Aufheizen das Sicherheitsventil anspricht und beim Ab kühlen dann ein Unterdruck entsteht und Luft ins System gesaugt wird.

    Luft + Wasser = Korrosion
    Naja, es gibt noch ein paar andere Gründe bzw. andere Korrosionsarten. Wichtig ist, dass das Heizungswasser zu den verbauten Materialien passt.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  7. #6
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    Naja für mich als Endkunde und "Ahnungslose" (und mein Freund hat auch null Ahnung...) ist nun interessant, was ich tun soll, damit dies nicht wieder passiert. Bis jetzt hat Junkers auf Kulanz getauscht, irgendwann muß ich zahlen und ich kann definitiv nicht aller 5-6 Monate die Wärmetauscher wieder tauschen lassen. da kann ich ja gleich mit Strom heizen, das wäre dann ja billiger!

    Unser Wasser ist nach Aussage Heizungsbauer und auch Junkers Technikabteilung i.O. Also bin ich mir nicht sicher, ob das Ablassen der gesamten Anlage und Neubefüllen mit entsalztem Wasser wirklich etwas bringt, oder die Ursache eine andere ist. Da das ganze 700,-€ kosten soll, will ich natürlich mögliche Alternativen prüfen und nicht sagen, befüllt die Anlage und wenn es wieder korrodiert, dann versuchen wir halt etwas anderes (und dann wieder und wieder...) Das kann ich mir einfach finanziell nicht leisten.

    Also, was könnte ich tun? WER auf dieser Welt hat soviel Ahnung, dass er mir zumindest mit einer Sicherheit von 80 % sagen kann, die Ursache liegt da und da?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Naja, es gibt noch ein paar andere Gründe bzw....andere Korrosionsarten...
    Das mag ja zutreffen, lieber Bruno.
    Wenn aber gesagt wird, dass jetzt erst ein externes MAG eingebaut wurde, kann man doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das in die Therme eingebaute Minigefäß für eine FBH zu klein war.

    Warum dann nicht das Nächstliegende verfolgen anstatt den Fragesteller auf eine unendliche Tour durch alle nur erdenkbaren Korrosionsursachen und -wirkungen zu schicken.
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  10. #8
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Warum dann nicht das Nächstliegende verfolgen anstatt den Fragesteller auf eine unendliche Tour durch alle nur erdenkbaren Korrosionsursachen und -wirkungen zu schicken.
    Moin Thomas,

    ich gehe einmal davon aus, dass hier noch andere lesen. Also sind Informationen nicht unbedingt schädlich. Und was spricht dagegen, eine Anlage so zu behandeln, dass eine Korrosion gar nicht erst auftritt? Naja, ich schätze einmal, dass hier der Preis eine Rolle spielen kann. Also wird es erst einmal so gemacht, wie es immer gemacht wird. Und wenn es dann nicht klappt, dann sucht man händeringend nach Hilfe, die in den seltensten Fällen gefunden wird.

    Außerdem ist es immer schwierig, in einem Forum, ohne die Anlage zu kennen, die richtigen Ratschläge zu geben.

    Gruß

    Bruno
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  11. #9

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    Ich würde bei Fußbodenheizung immer eine Systmtrennung vorsehen.
    Das Wasser musste auch 2011 schon behandelt werden.
    Hat Dein Installateur der das Gerät eingebaut hat nicht gemacht und Dein Problem nachweisbar daran liegt das er falsches Wasser genommen hat.....
    Hat Dein Installateur eiin Problem
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