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Zukunftsichere und vernünftige Wahl?

Diskutiere Zukunftsichere und vernünftige Wahl? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Zukunftsichere und vernünftige Wahl?

    Liebe Forumsteilnehmer,

    wir planen im nächstem Jahr ein Einfamilienhaus zu bauen.

    Bisher haben wir uns bei verschiedenen Herstellern informiert, mit den verschiedenen Materialien und Bauweisen beschäftigt und sind derzeit bei folgender Auswahl gelandet:

    - Keller WU Beton, schwarze Wanne mit 100mm Perimeterdämmung in Boden und Wand
    - Mauerwerk Poroton T8 36,5cm, verputzt

    Die Entscheidung dafür liegt vorwiegend daran, dass ausser bei der Perimeterdämmung keine künstlichen Dämmstoffe verwendet werden.
    Deshalb erwarten wir dadurch eine gute Bewohnbarkeit des Hauses.

    Die Frage an Euch lautet:
    Wir wissen dass z.B. die Ausführung der Aussenwände mit Vollwärmeschutz bzw. in Holzständerbauweise eine bessere Wärmedämmung bringen
    (W 0,15) als der T8 36,5 (W0,21) sind uns aber nicht sicher wie gravierend der Unterschied sich auswirkt.
    Kann man einen Vergleich ziehen was der Unterschied bedeutet?

    Ist eine T8 Ausführung schon nach kurzer Zeit "veraltet" wenn es aktuell schon besser dämmende Wandausführungen gibt?

    Vielen Dank für Eure Antworten
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  2. Zukunftsichere und vernünftige Wahl?

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  3. #2

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    Warum fängst Du nicht damit an, zu definieren, welchen Energiestandard Du erreichen willst und
    was es Dir wert ist? Oder noch besser, erstmal zu schaun, was Du an Räumen willst/brauchst und
    was für ein Baustandard am Ende ins Budget paßt? Wozu jetzt die Festlegung auf einen Stein
    und 100mm Perimeterdämmung? Wenn Du eine Software von Grund auf neu machen kannst, legst
    Du doch auch nicht am Anfang fest, mit welchen Bibliotheken etc. das am Ende hochgezogen wird.
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  4. #3
    Avatar von fmw6502
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    besser noch das energetische Ziel (ohne EnEV/KfW-Werbebezeichnung) und die Relation zum Invest beschreiben... E
    in paar Worte zu den Randbedingungen wie Grundstücksgröße, Bodenbeschaffenheit und persönlichen Geschmack wie "dicke Mauer mögen wir nicht" wäre auch hilfreich.

    Was soll beim Keller "WU-Beton mit schwarzer Wanne"? Liest sich wie ein GÜ-Geschreibsel.
    Übrigens den T7 gibt es auch in 36,5cm.

    Gruß
    Frank Martin
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  5. #4
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von Betonieren Beitrag anzeigen
    - Keller WU Beton, schwarze Wanne mit 100mm Perimeterdämmung in Boden und Wand
    Klingt irgendwie nicht durchdacht.
    Die Entscheidung dafür liegt vorwiegend daran, dass ausser bei der Perimeterdämmung keine künstlichen Dämmstoffe verwendet werden.
    Deshalb erwarten wir dadurch eine gute Bewohnbarkeit des Hauses.
    Das verstehe ich nicht ganz - warum sollten künstliche Dämmstoffe eine schlechte Bewohnbarkeit verursachen? Und was sind in diesem Falle 'künstliche' Dämmstoffe?
    Ist eine T8 Ausführung schon nach kurzer Zeit "veraltet" wenn es aktuell schon besser dämmende Wandausführungen gibt?
    Was hindert Sie später daran auf den Poroton dann später eine bessere WDVS aufzubringen?
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  6. #5

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    macht doch erst einmal den entwurf. wenn klar ist, wie das haus aussieht und konstruiert werden muss, ergibt sich die materialwahl der aussenhaut. fenster, türen, dach spielen auch eine rolle. habt ihr denn schon das grundstück und kennt den baugrund, dass hier dann solche begriffe wie wu-beton und schwarze wanne eingeworfen werden?
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  7. #6

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    Wir haben festgestellt, daß die Bewohnbarkeit unseres Hauses verbessert hat, nachdem wir alle elektronischen Geräte, speziell Computer rausgeworfen haben. (Informatiker dürfen iheres schlechten Karmas wegen bei uns überhaupt nicht rein.)
    ..deshalb sitze ich jetzt in der Gartenbude
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    da die maximal offene frage nur spekulative antworten zulässt: 49cm t7.
    oder einen tragenden wandbildner mit zeitnah anpassbarer dämmung.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Betonieren Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung dafür liegt vorwiegend daran, dass ausser bei der Perimeterdämmung keine künstlichen Dämmstoffe verwendet werden.
    Deshalb erwarten wir dadurch eine gute Bewohnbarkeit des Hauses.
    Klingt das jetzt nur für mich esoterisch? Was ist eine gute Bewohnbarkeit und wie hängt sie mit dem Dämmstoff zusammen?
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  10. #9
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    Klingt das jetzt nur für mich esoterisch?
    Nö, du bist nicht allein ...
    Und die Definition von "Bewohnbarkeit" würde auch mich sehr interessieren.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Die Frage ist ziemlich offen, das stimmt, sorry dafür.

    Wir haben bereits den Grundriss geplant, Keller und zwei Vollgeschosse mit jeweils ca. 70qm
    Grund mit 760qm ist vorhanden, Erde in Kellertiefe aus Schluff?! Kein drückendes Wasser (erst bei 8m)
    Beheizung soll mit einer Sole/Wasser Wärmepumpe mit Flächenerdkollektoren erfolgen.
    Eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist vorgesehen.
    Gesamtfenster mit W 0,9

    Mir ist bewusst, dass es nicht DEN richtigen Wandaufbau gibt, jeder hat seine Ansicht was das Beste ist (auch bei den Autos ;-) )
    Deshalb war die Intention meiner Frage den offensichtlichen Nachteil eines Ziegels gegenüber anderen Wandaufbaumöglichkeiten (z.B. Holzständerbau oder Vollwärmeschutz) zu beleuchten: Den Wärmedämmwert.
    Natürlich muss sich der Vergleich im Rahmen des finanziell vertretbaren bewegen (deshalb T8 und 365)

    Bedeutet der Unterschied zwischen W 015 und W021 eine Welt oder ist dies im Gesamtbau relativ problemlos auszugleichen (z.B. durch Fenster)

    Danke nochmal und Viele Grüße
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  13. #11
    Themenstarter

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    Auf mehrfachen Wunsch noch ein Satz zur Bewohnbarkeit.
    Der Begriff ist mir wohl in der Sonntagsnachmittags Schläfrigkeit eingefallen, würde ich jetzt auch nicht verstehen wenn ich das lese...
    Ich versuchs mal zu erklären wie ich das gedacht hatte:

    Informiert man sich über Baustoffe, ist immer von Unterschieden in der Wärmedämmung, Wärmespeicherfähigkeit, Hitzeschutz Oberflächentemperaturen, Feuchteausgleich usw. die Rede.

    Diese Unterschiede führen doch zu unterschiedlichen Wahrnehmungen der Bewohner, wohne ich z.B. im Sommer hinter einer Wand mit sehr gutem Hitzeschutz erkenne ich doch den Unterschied zu einer Wand mit sehr schlechtem Hitzeschutz, oder?
    Da in unserer Gegend die Ziegelbauweise sehr verbreitet ist und uns die Eigenschaften dies Ziegels in der Praxis somit bekannt sind kann ich dem Ziegel eine gute "Bewohnbarkeit" in meinem Sinne attestieren. Soll nicht heissen dass alles andere unbewohnbar ist ;-)

    Hoffe es ist klarer...
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  14. #12
    Avatar von fmw6502
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    hmm, zB sommerlicher Überhitzungsschutz ist mehr als der Dämmwert der Aussenmauer

    Vielleicht überlegst Du Dir mal, was Dir/Euch wichtig ist und tust es kund. Es gibt verschiedene Wandbildnersysteme, die erstmal per se nicht schlecht sind, aber ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben.

    Alternativ/zusätzlich lies die vermutliche hunderte vergleichbaren threads.

    Gruß
    Frank Martin
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