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  1. #1

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    Fußbodenheizung in Schlafräumen bzw. Kinderzimmer

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier, also erst mal Hallo.
    Und direkt schon eine Entschuldigung, denn meine Frage ist bestimmt schon 8 Millionen mal gestellt worden...
    Trotzdem wüsste ich gerne, welche Erfahrungen hier gemacht wurden mit Fußbodenheizung in Schlafräumen und Kinderzimmern, speziell nachts denke ich sollte es doch eher kühl in Schlafräumen sein und Fußbodenheizungen sind soweit ich weiß doch recht träge...?
    Da wir demnächst gerne anfangen zu bauen habe ich mir so einige Gedanken gemacht, komme aber zu keinem Entschluss :-(

    Also, vielen Dank schonmal im Voraus

    Gruß
    nadineb
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  2. Fußbodenheizung in Schlafräumen bzw. Kinderzimmer

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  3. #2

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    Zitat Zitat von nadineb Beitrag anzeigen
    ...bestimmt schon 8 Millionen mal gestellt worden......

    sollte es doch eher kühl in Schlafräumen sein ...
    Die erste Vermutung trifft zu.
    Warum dann nicht einfach mal lesen, was bereits geschrieben wurde?

    Noch zwei Fragen zum zweiten Teil des Zitates:

    1. Warum?

    2. Was passiert im Sommer?
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  4. #3

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    Eigentlich ist es kein Problem, die FBH wird dann in diesen Räumen kühler eingestellt bzw. durch einen Thermostat wird die Temperatur etwas niedriger gehalten als im Bad oder Wohnzimmer. Probleme bekommt man hingegen beispielsweise wenn man einem Raum mit FBH tagsüber 24°C wünscht und nachts 18°C.

    An der Heizung wird je nach Hausdämmung entweder Nachtabsenkung oder Nachtabschaltung (auch in abhg. von der Außentemperatur) eingestellt. D.h. Nachts kühlt das Haus daher sowieso etwas ab. Wenn man im Kizi tagsüber bspw. 21° eingestellt hat, fällt die Temperatur nachts auf 19-20°C ab.

    Aus meiner Sicht es es kein Problem eine FBH in Schlaf- und Kizi zu haben.
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  5. #4
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    Hallo Thomas,

    Die erste Vermutung trifft zu.
    Warum dann nicht einfach mal lesen, was bereits geschrieben wurde?

    Natürlich habe ich auch über die Suchfunktion nach diesem Thema gesucht, aber leider auf meine Frage keine konkrete Antwort gefunden (ich muss zugeben, ich bin auch am PC eine ziemliche Niete;-) also nochmal sorry.

    Zu Deinen zwei Fragen:
    wir schlafen nicht so besonders in warmen Schlafzimmern...
    im Sommer läuft die FBH doch vermutlich eh nicht, weil es ja warm genug ist, oder?

    Vielleicht stell ich mich auch zu doof an, aber deswegen hab ich ja gefragt...

    Gruß
    nadineb
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  6. #5

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    Zitat Zitat von nadineb Beitrag anzeigen
    ...wir schlafen nicht so besonders in warmen Schlafzimmern...
    im Sommer läuft die FBH doch vermutlich eh nicht, weil es ja warm genug ist, oder?
    ...
    Ich will Dich ja nur zum Nachdenken anregen. Andmy hats eigentlich schon gut erklärt.

    Dass Du nicht gern warm schläfts, glaube ich. Meine Sommerfrage bezog sich auch mehr darauf, ob Du im Sommer das Schlafen einstellst und auf den Winter verschiebst oder ob Du eine Kühlanlage betreibst.

    Wichtig ist, sich von der Erwartungshaltung zu befreien, man könne große schnelle Temperaturwechsel erreichen. Das ist aber weniger ein Problem der Fußbodenheizung, als der wärmedämmenden und dichten Bauweise.
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  7. #6

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    Es gibt einige Studien darüber, dass die optimale Schlafzimmertemperatur zwischen 15-18 °C sein sollte.

    Durch den warmen Körper unter der Decke im Zusammenhang mit dem kühlen Kopf wird das Immunsystem gestärkt und es erfolgt eine höhere Durchblutung des Gehirns (Anpassung an Umgebungstemperatur). Der warme Körper kann sich entspannen und überflüssige Wärme wird über den Kopf abgegeben.

    Insofern verstehe ich schon, dass man ein warmes Schlafzimmer haben möchte.

    Bei gedämmten Häusern wird aber inzwischen immer das gesamte Haus betrachtet. Trotz alledem sind in den unterschiedlichen Räumen auch bei Neubauten weiterhin die Temperaturen unterschiedlich. Eine Flächenheizung mit viel Speichermasse wirkt sich bei einem Kinderzimmer sicher nicht positiv darauf aus, wenn Nachts das Zimmer wieder kälter sein soll.
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  8. #7
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    Trotz alledem sind in den unterschiedlichen Räumen auch bei Neubauten weiterhin die Temperaturen unterschiedlich.
    Von dieser Vorstellung sollte man sich bei einem Neubau ziemlich verabschieden.

    Die Aussenwände haben eine hohe Wärmedämmfähigkeit - EnEV Anforderung.
    Die Innenwände dämmen in der Regel Faktor 3 bis 5 schlechter ....

    Heisst im Regelfall erfolgt ein größerer Wärmeaustausch zwischen den Innenwänden als über die Aussenwände (bezogen auf die m² Flächen) ....
    Folge ... nur geringe Temperaturunterschiede stellen sich ein .... solange über eine geschlossene Gebäudesubstanz geredet wird.

    Dauerhafte Temperaturunterschiede von 3 bis 5 K stellen sich an nem Neubau in der Regel NICHT ein.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8

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    Meine optimale Schlaftemperatur liegt bei etwa 20°C, wobei es für mich keinen Unterschied macht, ob 19°C oder 21°C. Hohe Temperaturen, sprich deutlich über 21°C, empfinde ich als unangenehm, niedrige Temperaturen (deutlich unter 19°C) ebenso.

    Es gibt keinen Grund warum man bei 15°C schlafen müsste, denn sonst könnte man die meiste Zeit des Jahres gar nicht schlafen. Viel wichtiger als eine niedrige Raumtemperatur ist ausreichend frische Luft. Das wird gerne mal verwechselt.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Die Innenwände dämmen in der Regel Faktor 3 bis 5 schlechter .... Heisst im Regelfall erfolgt ein größerer Wärmeaustausch zwischen den Innenwänden als über die Aussenwände (bezogen auf die m² Flächen) .... Dauerhafte Temperaturunterschiede von 3 bis 5 K stellen sich an nem Neubau in der Regel NICHT ein.
    Dafür ist aber auch die Temperaturdifferenz kleiner. Rechnerisch ergibt sich, gleich große Wandflächen mal angenommen:
    Qi=(Ti-Tx)*li mit Ti=Temp Innenräume um den betrachteten Raum, Tx=Temp betrachteter Raum, li=Wärmeleitfähigkeit Innenwände
    Qa=(Tx-Ta)*la mit Ta=Temp aussen, la=Wärmeleitf. Aussenwand
    Annahme li=5*la und Qi=Qa (entgegen Deiner Aussage, weil sonst kein stationärer Zustand vorläge), dann folgt Tx=(5*Ti+Ta)/6
    Setzte man Ti=20,Ta=0 so folgt Tx=16.7 und damit Ti-Tx=3.3 >3.0 entgegen Deiner Regelvermutung.
    Nehmen wir mal, dass auch die Lüftungsanlage, welche hoffentlich das Schlafzimmer einschließt, eher um oder unter 90% Wärmeübertrag hinbekommt, dann würde das Schlafzimmer mit <18 Grad belüftet und wäre somit im Idealbereich.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    .... Rechnerisch ergibt sich...mal angenommen...Setzte man ... entgegen Deiner Regelvermutung.
    Nehmen wir mal, ... dann würde das Schlafzimmer ...und wäre....
    Nur schade, dass sich kein Haus an Deine Annahmen hält.
    Diese Unterschiede bekommst Du nur mit offenem Fenster hin und dann ist es wurscht, wie der Raum vorher beheizt war.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Nur schade, dass sich kein Haus an Deine Annahmen hält.
    Diese Unterschiede bekommst Du nur mit offenem Fenster hin und dann ist es wurscht, wie der Raum vorher beheizt war.
    Die Annahme der Leitwerte habe ich aus dem zitierten Beitrag, den Rest halte ich für so daneben nicht. Ist ja auch nur ein Überschlag. Wäre seltsam, wenn sich ein Haus nicht an die Berechnungen halten würde, dann wäre ja die vielbeschworene Planung für die Katz'.

    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass es Aufgabe der Architekten und übrigen Planer ist, das Haus so zu planen, dass es den Wünschen des Kunden entspricht (hier: kühles Schlafzimmer) und nicht umgekehrt.
    Also würde man das SZ etwas exponiert nach Norden packen, den Leitwert der Innenwände senken (gut gedämmter Trockenbau statt gemauert, aber das wissen die Profis sicher besser, was man da machen könnte) und die FBH im SZ entsprechend auslegen oder gleich weglassen. Oder?
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  13. #12
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    @Rosmarin
    Und nach welcher Zeit werden die 18° erreicht ?
    Wenn mal von nem *beheizten* Kinderzimmer ausgehst dann hat das oftmals tagsüber ne *Hätscheltemperatur* größer 20°C ....
    Nachts wären die 18°C gewünscht ....

    Wann schaltest die Beheizung ab damit die Zieltemperatur zum *kühlen* Schlafen erreicht wird ?

    Das einzige Mittel das *schnell* zu erreichen ---> Fenster auf.

    Ansonsten verliert ne hochgedämmte Hütte Baujahr 2012 käumlich 1K während der Absenkzeit ....

    Ist die Heizungsanlage darauf abgestimmt haste morgens um 6 das nächste Problem ... sie kriegt die Temperatur nicht *schnell* hoch ....

    Kurzform : Man verabschiede sich vom Gedanken größere Temperatursprünge oder -unterschiede in einem täglich nutzbaren Temperaturprofil herbeiführen zu können ....

    und ja - der gut gedämmte Trockenbau einer Zwischenwand hat hier thermische Vorteile .... und einige andere Nachteile die viele dann auch wieder nicht unbedingt haben wollen ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #13
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    @Rosmarin
    Und nach welcher Zeit werden die 18° erreicht ?
    Wenn mal von nem *beheizten* Kinderzimmer ausgehst dann hat das oftmals tagsüber ne *Hätscheltemperatur* größer 20°C ....
    Nachts wären die 18°C gewünscht ....

    Wann schaltest die Beheizung ab damit die Zieltemperatur zum *kühlen* Schlafen erreicht wird ?

    Das einzige Mittel das *schnell* zu erreichen ---> Fenster auf.

    Ansonsten verliert ne hochgedämmte Hütte Baujahr 2012 käumlich 1K während der Absenkzeit ....

    Ist die Heizungsanlage darauf abgestimmt haste morgens um 6 das nächste Problem ... sie kriegt die Temperatur nicht *schnell* hoch ....

    Kurzform : Man verabschiede sich vom Gedanken größere Temperatursprünge oder -unterschiede in einem täglich nutzbaren Temperaturprofil herbeiführen zu können ....

    und ja - der gut gedämmte Trockenbau einer Zwischenwand hat hier thermische Vorteile .... und einige andere Nachteile die viele dann auch wieder nicht unbedingt haben wollen ....

    Gruß
    Achim Kaiser
    Moin Achim,

    so ist es nun einmal mit der Theorie und Praxis. Ich schätze einmal, dass die Planer die fertigen Häuser nicht sehr oft besuchen und der Heizungsbauer Probleme hat, die irrsinnigen Wunschtemperaturen einzustellen.

    Außerdem ist das Geschwafel um die "notwendigen" Temperaturen sowieso für die Katz. Wenn ich an meine letzten 60 Jahre nachdenke, dann haben sich meine Wohlfühltemperaturen öfter geändert. Zur Zeit (im Winter) fühle ich mich (und auch meine Frau) bei 19 °C in den Wohnräumen und 13 °C in meinem nur leicht beheizten Schlafzimmer wohl. Zum Glück sind die Räume auch im Sommer nicht zu warm, obwohl es theoretisch wärmer sein müsste.

    Gruß

    Bruno
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass es Aufgabe der Architekten und übrigen Planer ist, das Haus so zu planen, dass es den Wünschen des Kunden entspricht (hier: kühles Schlafzimmer) und nicht umgekehrt.
    Also würde man das SZ etwas exponiert nach Norden packen, den Leitwert der Innenwände senken (gut gedämmter Trockenbau statt gemauert, aber das wissen die Profis sicher besser, was man da machen könnte) und die FBH im SZ entsprechend auslegen oder gleich weglassen. Oder?
    Du hast einen wichtigen Punkt vergessen.

    Bei diesen Anforderungen musst Du aktiv heizen und kühlen, und das SZ zu den restlichen Räumen bestmöglich isolieren, also möglichst wenig Masse, und wärmedämmen.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Du hast einen wichtigen Punkt vergessen.
    Ich habe nur ein paar Massnahmen aufgezählt, die mir spontan in den Sinn gekommen sind, kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    Aber wie gesagt: Ich halte es für Aufgabe der Planer, das Haus an den Kunden anzupassen und nicht den Kunden an das Haus. Dafür wird er schliesslich bezahlt. Ansonsten würde sich der Planer ja auf dieselbe (und gern kritisierte) Stufe von wegen "geht nicht, gibt's nicht, da gewöhnen Sie sich dran, hamma ja no nia so gmacht, hamma scho imma so gmacht,..." stellen.

    Mal als Ansporn: wie sähe denn eine kreative und schlaue Lösung des Problems aus?
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