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Gibts hier auch "gute" Grundrisse?

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  1. #1

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    Gibts hier auch "gute" Grundrisse?

    Ich bin seit einiger Zeit dabei, mir anhand verschiedener Grundrisse etwas passendes für uns zusammen zu suchen, was uns gefallen würde. Man muss sich ja schließlich schonmal seine eigenen Gedanken machen, bevor man mit dem Architekten Nägel mit Köpfen macht.

    Nun habe ich hier einige Stunden damit verbracht, mir diverse Diskussionen zu den verschiedensten Grundrissen durchzulesen. Ich habe aber nicht einen gefunden, der als grundsätzlich okay empfunden wurde. Jeder wurde mehr oder weniger in der Luft zerrissen.
    Liegt es daran, das tausend Wege nach Rom führen, gönnt ein Architekt/ Planer einem anderen nicht den gut gemachten Entwurf, oder bin ich einfach nur zu blöde zu suchen?
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  2. Gibts hier auch "gute" Grundrisse?

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  3. #2

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    als erstes solltest du hier oben im dunkelgrünen den strang 'für die ungeduldigen' öffnen. dort gibt es positive beispiele.
    die hier verrissenen entwürfe stammen entweder vom home-office der themenersteller oder von den berüchtigten hausverkäufern der billich-will-ich-franchiser.
    architektenentwürfe werden hier auch verrissen, dann von denen, deren selbstgestaltungen hier vorher zusammen gestaucht wurden.
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  4. #3

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    Also ich bin zwar noch nicht soooo lange dabei hier und auch nur Laie in Sachen Grundrisse, aber bis jetzt kenne ich keine guten Grundrisse hier...

    Es kommt mir so vor, als gäbe es auf alle Vorschläge nur eine Antwort:

    Der ist für die Tonne, bitte einmal neu...
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  5. #4

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    so kommts mir auch vor.
    aber ist nun mal traurige wahrheit.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von derCordi Beitrag anzeigen
    gönnt ein Architekt/ Planer einem anderen nicht den gut gemachten Entwurf
    Verrisse kommen auch von Nicht-Architekten, daran kann es also nicht liegen.
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  7. #6
    planfix
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    ob der grundriß gut ist oder nicht, das liegt immer im auge des betrachters.

    macher grundriß hier, ist wirklich für die tonne. es gibt aber auch welche die durchaus gut sind. darüber wird dann bloß nicht lange debattiert.

    ich hatte kürzlich einen grundriß gemacht, der in meinen augen richtig gut war, aber den bauherren nicht gefallen hat, weil nicht alle aspekte der wünsche berücksichtig wurden (werden konnten).
    und ich hab schon häuser geplant, in denen ich nicht wohnen möchte, die aber ihren eigentümern nun gefallen müssen.

    am schlimmsten find ich die häuser, die nur nach dem aussehen entstehen und nicht nach der nutzbarkeit.

    was soll eine 6m breite terrassentüre, wenn davor im abstand von 4,50m nachbars tuja grünt?
    bei einem passenden alpenpanorama toll! aber nachbars tuja ist ja nun wirklich rausgeschmissenes geld!
    dafür hat dann auch die diele im OG gar kein tageslicht.

    fenster bringen licht in den raum und schaffen eine verbindung zur außenwelt. was sollen dann lichtschlitze in unerreichbaren höhen? ich glaube, die kommen aus dem hallenbau

    bevor ihr hier den mut verliert, wir kennen ja eure wünsche nicht. und was heute so mancher architekt chique findet, ist in 20 jahren einfach nur als grauenhaft zu betrachten.

    schreibt eure wünsche auf und laßt euch von einem erfahrenen planer führen.

    denkt drüber nach woran ihr die häuser aus 1970, 1980, 1990, 2000, ... erkannt werden. ob ihr das wollt, oder nicht.
    man kann einen grundriß mit einer markanten oder unauffälligen fassade planen.
    man kann auch eine unauffällige gebäudehülle durch farbe an der fassade modisch gestalten.


    räume und raumgrößen sollten anhand der nutzung entschieden werden.
    damit meine ich, daß man kein wohnzimmer mit 50m², wie aus dem katalog braucht, wenn menn vielleicht eher eine küchenfamilie hat.
    auch die größe von kinderzimmern wird oftmals überbewertet. kinder von 0-6 sind eher bei den eltern. liegen die KIZI im ersten Stock, werden sie meist in dem alter zum schlafen genutzt. von 7-12 sind es schlaf, arbeits und spielräume. ab 13 rückzugsräume.

    familien aus kleinen wohnungen träumen meist viel zu groß.

    kompromisse aus b-plänen, grunstücksgrößen usw. wird es immer geben. manchmal ist zu überlegen, ob das grundstück überhaupt zu den hauswünschen paßt. oftmals ist es hier einfach zu spät für den planer, weil das grundstück ja vor ihm da ist.
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  8. #7

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    Doch , gibt es!

    Der hier: http://www.bauexpertenforum.de/showt...ght=windtalker

    Die hier gemachten Anmerkungen, nichts dramatisches, wurden umgesetzt und alle sind bis heute zufrieden.

    Gruß

    windtalker
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    es gibt hier sehr wohl "gute" grundrisse.

    die gehen mengenmässig unter in dem mittel- und
    unterklassigen geschwurbsel .. und die lesenswerten
    themen mag auch niemand (das betrachte ich nicht
    als domäne der mods) kennzeichnen ..

    ach ja: in der leiste rechts oben: "thema bewerten" ..
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  10. #9
    Avatar von Ebbi2000
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    Ich bin ebenfalls für die "schlechten" dankbar.
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  11. #10

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    Ich bin seit einiger Zeit dabei, mir anhand verschiedener Grundrisse etwas passendes für uns zusammen zu suchen, was uns gefallen würde.
    Das ist in meinen Augen schon der erste Denkfehler. Was beim Grundriss x vielleicht super gut ist, würde im Grundriss y sofort durchfallen. Man kann also nicht aus verschiedenen Grundrissen das "Passende" zusammensuchen und daraus den Nonplusultra Grundriss basteln.

    Was Du machen kannst, schau Dir die Kritikpunkte zu den einzelnen Grundrissen mal genauer an. Es gibt immer wieder grundlegende Fehler die ständig gemacht werden. Ein beliebtes Beispiel ist die Geschosstreppe. Manchmal habe ich den Eindruck, da wird irgendwas gemalt und am Ende fällt den Leuten ein, dass man auch noch eine Treppe braucht. Dann wird ein bischen geschoben und gedrückt, und schon ist das Teil in den Plan gemalt., mit dem Ergebnis, dass die Treppe nicht funktioniert (fällt nur keinem auf).
    Oder aber der HWR, der ja nur unnötig Platz kostet, und in dem man später nicht einmal eine Getränkekiste unterbringen kann, geschweige denn die ganze Haustechnik.
    usw. usw.

    Damit aber DEIN Grundriss "gut" wird, genügt es nicht die o.g. Fehler zu berücksichtigen. Planung beginnt nicht erst mit dem Malen sondern schon lange vorher. Grundstück, Größe, Lage, was darf man darauf überhaupt bauen, wie groß ist das budget, und dann natürlich Eure Anforderungen an Euer Haus, Anzahl der Zimmer, Nutzung usw. usw.
    Das muss man alles zuerst einmal zusammenführen bevor man an einen Grundriss denkt.

    In meinen Augen machen die meisten Leute den Fehler, dass sie sofort in Grundrissen denken, oder gar in "Musterhäusern". Dann wird krampfhaft versucht Fehler auszuräumen und letztendlich landet man irgendwo bei einem Kompromiss. Aber ein Dacia wird noch lange nicht zum Ferrari nur weil er rot lackiert wird.

    Deswegen, "Ab in die Tonne", das bedeutet ja nichts anderes, als noch einmal ganz von vorne anfangen, ohne Altlasten, ohne irgendwelche fixen Ideen im Kopf. Als Laie fällt es einem schwer von irgendwelchen Ideen loszulassen, einfach weil man die Gesamtheit nicht sieht bzw. mangels Erfahrung gar nicht sehen kann.

    Tja, und weil wir schon bei Problemen sind, kommt jetzt gleich das nächste "Problem. Du musst jemanden finden der mit Dir den Grundriss entwickelt, der also im Vorfeld alle o.g. Punkte abklärt, Deine Wünsche und Vorstellung herausarbeitet, und das alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. So jemanden zu finden ist extrem schwer, und ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher zukünftige Bauherr bereits in dieser Phase der Verzweiflung nahe ist. Leider habe ich auch kein Patentrezept wie man den guten Architekten für sein Haus findet. Da hilft wohl nur suchen, vergleichen, prüfen ob die Chemie stimmt, UND eine gehörige Portion Glück.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    zum entwurfsprozess gehört auch beim profi einen für die ´tonne´ zu produzieren. da muss man einfach nur locker mit umgehen und im kopf den schritt zurück auf los machen. nicht jeder entwurf gelingt. drum ist es wichtig, bei den ersten entwurfsschritten nicht zu viel arbeit in die nebensächlichkeiten zu investieren. wenn eben aufwändig möbel im entwurf platziert sind, schick designed wurde und schicki-micki drapiert ist, dann fällt der schritt eben schwerer, den entwurf der reststoffverwertung zu überlassen - man hat ja so viel zeit investiert.

    ein beispiel von Hans Scharoun, philharmonie in berlin, von der urskizze - idee - zum endgültigen entwurfsplan. in diesem entwurfsprozess wurde sicher eine menge papier für die tonne produziert.

    philharmonie urskizze.jpg philharmonie grundriss.jpg philharmonie schnitt.jpg

    alle zeichnungen aus Architektur-Räume Eckehard Janofske, Idee und Gestalt bei Hans Schroun.
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  13. #12

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    wenn ich hier entwerfe ist auch die tonne oftmals voll.
    warum? weil ich mit dem ergebnis
    meist nicht zufrieden bin.

    besser geht immer.

    aber ich weiß, was ich tue und sitze nicht vor einem
    14.99€ programm und male luftschlösser.

    ich entwerfe auch keine maschinen, weil ich es
    schlichtweg nicht kann. ansonsten wäre ich von beruf
    dipl.ing. maschinenbau
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  14. #13

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    Hallo,
    ich sage mal "Raumbuch".
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich denke man muss das hier etwas anders sehen.
    ja, die Jungs sind hier HART.

    Aber:

    Es ist und bleibt eine freiwillig eingeholte Kritik an etwas.

    Mancher Grundriss hier hilft anderen bei der Planung, mancher Grundriss hier wird durch deutliche Worte optimiert und hilft daher dem Bauherrn.

    Mein Grundriss wurde teils zerfetzt, teils bestaunt, teils nicht verstanden.
    Unterm Strich steht aber:
    - jeder der im Haus war findet den gut, er ist, zugegeben, auf dem Papier etwas schwer vorstellbar und wirkt auch teilweise ganz anders als in der Realität.
    (im Forum: 90% sagen schlecht und 60iger, 10% sagen "kann man drin wohnen, ist aber nix dolles. Realität: 99% der Besichtiger finden den super, 1% hat einen anderen Geschmack)
    - ich habe, den perfekten Grundriss gibt es halt kaum, hier wertvolle Meinungen und Anregungen erhalten, andere, so hoffe ich, haben durch meinen Grundriss Ideen oder Anregungen für ihre Hausplanung erhalten. Auch ich musste, wie wohl jeder andere auch, irgendwo Mittelwege finden, alles zeitgleich geht halt nicht. Nur sollte man, bevor man eine Idee gänzlich als idiotisch hinstellt, eventuell so manches mal die Gründe für den Gedankengang hinterfragen, dann wird auch vieles verständlicher.

    Unterm Strich bin ich dankbar für jede Kritik die ich hier erhalten habe und ausgelernt hat man eh nie.

    Das Einzige was ich bemängele ist die doch teilweise, von manchen Usern, sehr "ich hab recht, sag dir nicht warum und alles andere taugt nix" Einstellung.

    Leute, es gibt nicht nur schwarz und weiss und ihr seid auch nicht immer der Gott-Planer vor dem Herren.

    Es fehlt, ganz konstruktiv kritisiert, hier halt teilweise an nachvollziehbaren Kritiken und einer gewissen Bereitschaft, sich auch mal mit den Ideen andere zu befassen.
    Man kann sagen:
    - wird ein Grundriss als "habe ich selber gemacht" eingestellt, folgt immer: GEH ZU NEM FACHMANN. (ist schon egal was genau ein Laie geplant hat, er kann es halt per Definition nicht)
    - weicht ein Grundriss von den allgemeinen Standards ab, war bei mir der Fall, ist er immer "gebastelt" und weit weg von richtig (WARUM?)

    Ich für meinen Teil bin mir noch nicht so hundertprozentig sicher was ich von dem Forum halten soll. Man ist hin und her gerissen.
    Einerseits gibt es hier ECHTES Fachwissen und viel zu lernen, andererseits wird man hier, als nicht Experte, sehr schnell und gerne öffentlich nieder gemacht und Hilfe wird, man kann ja nicht kostenlos irgendwas machen, verweigert. Als begriffsstutzig oder "blond" (nicht zu sagen blöd) wird man auch gerne abgestempelt.

    So sehr die Fachkompetenz hilft und dieses Forum ganz deutlich von irgendwelchen Laienunterhaltungen unterscheidet, so wünsche ich mir doch manchmal eine etwas andere Form des Miteinanders. So manch ein Experte, man verzeihe es mir, kommt mir hier, aufgrund sehr herablassender und arroganter Kommentare, doch eher wie ein Profilneurotiker vor.

    PAUSCHAL gilt das aber nicht! Andere Fachleute geben hier, großes Lob, für den Laien verständliche und nachvollziehbare Hinweise, die RICHTIG weiterhelfen!

    Grundsätzlich würde ich mir wünschen, wenn so manch ein Experte einfach mal von seinem hohen Ross kommen würde und mit Themenerstellern, die nicht aus der Branche kommen, vernünftig und nicht herablassend redet.

    Lehrer werden hier als "Lehrer halt, was will man erwarten" hingestellt, Akademiker werden, ist mir passiert, als kleine Lichter und fast schon Idioten hingestellt.
    Bizarr: Teils von irgendwelchen Bauheinis, die zwar in dieser expliziten Thematik mehr Fachwissen haben, aber sonst, sei es gehaltstechnisch oder vom erreichten Bildungsabschluss her betrachtet, eigentlich ne Liga TIEFER spielen.

    Ob da der fachspezifische Wissensvorteil dann mal einfach ausgenutzt wird, koste es was es wolle, sei mal dahin gestellt.

    Mir kommt es teilweise so vor.

    (ehrliche Kritik, ein großes DANKE an alle die hier wirklich objektiv helfen und ihr Wissen verfügbar machen!)
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  17. #15

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    Moin,

    der Witz am selbst bauen ist doch, dass man ein Haus passend für die eigenen Bedürfnisse bauen kann.

    Von daher ist das Anschauen fremder Grundrisse nur sehr bedingt sinnvoll.

    Was aber sinnvoll ist, ist über die eigenen Bedürfnisse nachzudenken. Da habe ich das Gefühl, dass viele diese nicht kennen. Auch ist bei manchen das Problem, dass sie Häuser bauen für Kinder, die noch gar nicht da sind, und daher noch keine Vorstellung davon haben, wie ihr eigenes Familienleben mit Kindern aussehen wird (denn das ist auch bei jeder Familie mindestens etwas anders).

    Und: Bauherren wollen oft ein "normales" Haus, das vom Platzangebot gut passt, qualitativ gut ist und bezahlbar. Architekten wollen ein "Designstück". Ein Beispiel: Hier in der Gegend sieht man bei Architektenhäusern immer und überall diese Lichtbänder, sei es horizontal oder vertikal. Natürlich gibt es Situationen, wo diese sinnvoll sind, aber mehr Licht kommt durch ein normales Fenster.

    @unregistrierter: Da würde ich mir nicht zu viel drauf einbilden, dass Euer fertiges Haus kaum kritisiert wurde. Das wäre ja ziemlich unhöflich und würde auch nichts mehr helfen. Ist bei unserem Haus genau so.
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