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unterschiedliche Qualitäten des Mutterbodens ausgleichen?

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  1. #1

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    unterschiedliche Qualitäten des Mutterbodens ausgleichen?

    Hallo,

    nach dem Hausbau wurde bei uns der seitlich gelagerte Mutterboden verteilt und Rasen gesäht. Nun zeigen sich im Rasen saftig grünere Stellen und welche die nicht so schön grün sind. Das führe ich darauf zurück, dass damals beim Zusammenschieben und Verteilen des Mutterbodens auch mal etwas Sand oder Lehm mitgenommen wurde. Das lässt sich in der Praxis wahrscheinlich auch nicht vermeiden, es sei denn man schiebt nur die oberen paar cm Mutterboden zusammen um ganz sicher nichts anderes mitzunehmen.

    Aber wie kann ich nun die Qualität des Boden angleichen? Gibt es spezielle Dünger? Oder neuen Mutterboden nach und nach verstreuen? Oder gibt es vielleicht Mutterbodenbildende Mikroorganismen, die man kaufen kann? Bitte nicht lachen über die letzte Idee. in Kläranlagen werden auch Bakterien eingeimpft und Gewächshausbesitzer bestellen sich auch Bienenvölker im Karton.

    Danke,

    Bolanger
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  2. unterschiedliche Qualitäten des Mutterbodens ausgleichen?

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    Dei schwächenden stellen nit einen langzeitdünger mit stickstoff nachversorgen. Die mikrobiologie hat auch hunger .
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  4. #3

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    Rasen mähen und liegen lassen. Im Sommer für eine tiefe Durchfeuchtung sorgen. Langzeitdünger mit Stickstoff wurde erwähnt. Je nach PH-Wert des Bodens auch den Kalk nicht aus den Augen verlieren, nicht dass das Moss schneller wächst als dein Rasen. Wenn das nicht hilft: Die gelben Stellen wieder aufbrechen und einen Bodenaustausch vornehmen, was aber wiederum zum gegenteiligen Effekt fürhen kann. Die Biologie kommt von allein, wenn die Bedingungen stimmen.

    Von einer gleichmäßigen Verdichtung und Versickerungsfähigkeit kann ausgegangen werden?
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Bodenaustausch wegen schwächelndem rasen halte ich für übertrieben .
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  6. #5

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    Ich auch. Aber mancher kann mit schwächelndem Rasen nicht leben .... oder will schnell alles hübsch haben.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    .... oder will schnell alles hübsch haben.
    Anfang Februar?

    Ich würde mal drei Monaten abwarten und dann die Situation neu beurteilen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo,

    "natürlich" hat unser Garten keine einheitliche Historie mehr. Ein Teil des Rasens war mal Baugrube, ein anderer Teil diente als Bewegungs- und Lagerfläche, ein weiterer Teil wurde für den Flachkollektor der Wärmepumpe umgegraben und wieder ein anderer Teil zur Lagerung des Mutterbodens genutzt. Wahrscheinlich gibt es daher unterschiedliche Verdichtungen des Bodens unter dem Mutterboden und wie geschrieben auch verschiedene Qualitäten des Mutterbodens, der wieder aufgetragen wurde.

    Düngen haben wir letztes Jahr nach Anweisung des Gartenbauers gemacht. Beim Bewässern stellte sich dann raus, dass der Boden doch eine unterschiedliche Wasserrückhaltung hatte, denn die schlechten Stelle sind schneller ausgetrocknet und der Rasen schwächelte dort.

    Ich habe da nun auch keinen sofortigen Handlungsbedarf sondern suche eher Tipps, wie man im Laufe der Jahre die Qualität des Bodens so verbessern kann, dass er mit dem unberührten Boden mithalten kann. Und gerade beim Düngen stellt sich dann die Frage, ob ich nur die schwächelnden Stellen düngen soll oder die anderen auch.

    Danke,

    Bolanger
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  9. #8

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    Dann würde ich erstmal unterstellen, dass die unterschiedliche Wasserhaltung zu den Wuchsunterschieden nicht unwesentlich beiträgt. Hier wäre die Wasserhaltung zu regulieren.

    Ich würde mir in meinem Hochbauerhirn hier vorstellen, dass der Boden an den schlecht wasserhaltenden Stellen noch nachverdichtet werden muss, bis einheitliche Versickerung vorliegt. Da dann hier Boden fehlt, diesen mit durchschnittlichem, ortsüblichen Mutterboden wieder auffüllen und nachsähen. Ggf. muss aber in eher austrocknenden Stellen wasserhaltendes Material eingebracht werden ... Die Profis kommen nachher bestimmt wieder aus den Gärten rein und werden noch was dazu sagen.
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  10. #9

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    Ich täte mal abwarten, ob der Frost nicht den Boden nochmal auflockert und sich das Bodenleben nicht doch im ersten Jahr soweit regeneriert. Dann noch 3-4x vernünftig mit Rasenlangzeitdünger düngen und das sieht schon viel besser aus. Wenn die Nährstoffe zur Neige gehen ist das logisch, daß es Stellen gibt, wo noch was da ist und Stellen, wo alles ausgelauft ist, und dann wird es scheckig.

    Im ersten Sommer habe ich auch gedacht, das geht so gar nicht. gescheckte Wiese mit saftig grünen und trocken gelben Flecken. So langsam hat sich das angeglichen und ist nun überall saftig grün. Beim Nachbarn gut zu sehen: Wenn der 1/4 Jahr nicht düngt, geht es los mit den gelben Flecken und nach weiteren 2 Monaten ist der Rasen komplett gelb.

    Und so ganz nebenbei.. Im FEBRUAR würde ich von einem Rasen keine Wunder erwarten.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    unser Rasen hat ja bereits sein erstes Jahr hinter sich. Der Rasen wurde vor inzwischen 2 Jahren gesät und hat damit eine volle Vegetationsperiode geschafft. Mir geht es auch nicht primär um einen immer satt grünen Rasen. Ich habe auch nicht wirklich Probleme damit, wenn der Rasen im Sommer vergilbt, denn auf der großen Fläche kann ich mir eine Bewässerung im Hochsommer einfach nicht leisten. Nur soll der Rasen dann doch bitte gleichmäßig austrocknen ;-)

    Ich warte also einfach nochmal ab.

    Gruß,

    Bolanger
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  13. #11

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    Eine Naturfläche, die zudem sich selbst überlassen ist, also z.B. nicht gegossen wird im Sommer oder auch nicht gedüngt, das beisst sich mit dem Anspruch "gleichmässig".
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