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Baumfrage

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  1. #1

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    Baumfrage

    Ich muss jetzt wirklich mal ganz naiv fragen: Bis zu welcher Größe / Alter sind Laubbäume etwa in einer Baumschule zu bekommen? Welche Größe ist realistisch noch
    a) bezahlbar
    b) transportfähig
    c) würde eine Umpflanzung in diesem Alter noch vertragen (vermutlich Sortenabhängig)?

    Üblicherweise werden gerade in Privatgärten ja eher Jungpflanzen und noch relativ kleine Hochstämmchen gesetzt, und dann dauert es - je nach Baumart - mehrere Jahre, bis diese mal eine ernstzunehmende Größe erreicht haben, belastbar und tragfähig sind und so etwas wie Schatten spenden. Wer nicht so lange warten will (oder kann), der muss gleich zu einem schon älteren Exemplar greifen (und/oder eine schnellwachsende Sorte wählen).

    Deshalb meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es da? Welche Baumarten eignen sich für eine Umsetzung als Großpflanze und wie groß ist "groß"? Und auch: In welcher Preiskategorie bewegen wir uns bei der Pflanzung eines (ausgewachsenen) Baumes? Jetzt mal unabhängig von den Kosten für Bagger und Kran, um das Ding da überhaupt ins Loch wuchten zu können.

    Kann mir das jemand beantworten? Bei den bisherigen Baumschulen und Angeboten im Gartenmarkt habe ich immer nur eher junge Kleinstämmchen gefunden, mit einem Stammdurchmesser von maximal 5 bis 7 cm bzw. einer Wuchshöhe von höchstens 2,50m. Das ist zwar immerhin schon ein anständiges Jungbäumchen, aber ich finde halt nix größeres, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich keine größeren bzw. älteren Bäume zu kaufen gibt. Oder doch?

    Ist echt nur interessehalber, wir würden uns das so oder so wohl nicht leisten können.
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  2. Baumfrage

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  3. #2
    Avatar von ars vivendi
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    Ach das geht schon recht groß zum Verpflanzen. Das nötige Kleingeld sollte da aber vorhanden sein. Das alles wird nur einwenig durch den Transport auf öffentl. Strassen gebremst, denn irgendwie muß der Baum ja dann zu dir.Aber bis Stamm Dm ca 60 cm ist auf jeden Fall vieles möglich.
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  4. #3
    Inkognito
    Gast
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-944953.html


    Gehen tut einiges, nur "bezahlbar" ist anscheinend subjektiv.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    was verstehst du unter "ausgewachsener baum" ?
    sowas wire schwierig
    http://www.kaufda.de/umwelt/wp-conte...o2-neutral.jpg

    und sowas http://picup.oliverlamm.de/files/IMG...er_zusi.de.jpg
    ist unter umständen noch eben dreistellig machbar .....
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  6. #5
    Themenstarter

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    Naja, ganz so groß muss es ja nicht sein. Wir müssen auf unserem Grundstück ohnehin noch einiges an Erde bewegen und austauschen und das Gelände modellieren, da dann auch eine größere Grube für einen Baum frei zu lassen, wäre also nicht das Problem. Müsste halt der Transport noch geklärt werden. Gut zugänglich ist das Grundstück auch.

    Jetzt ist die Frage, welche Baumart und welche Größe. Denke dass einheimische, schnellwachsende Laubbäume vielleicht auch noch zu bezahlbaren Preisen zu bekommen wären??? So einen Stamm von 15 bis 20 cm Durchmesser, Höhe k.a. vielleicht 3, 4 Meter? Vielleicht auch etwas kleiner, für ein paar hundert Euro. Wäre das realistisch? Und welche Baumarten kämen da in Frage? Also heimisch, mittelgroße Wuchsform, schnellwachsend und nicht zu teuer?
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    da geht bestimmt was .

    aber
    wenn 15-20 cm stammdurchmesser nur 3-4m hoch ist bekommst du den ganz billig , weil der haupttrieb abgebrochen ist ....

    such dir eine oder mehrere baumschulen in deiner gegend aus , und schau was die so da rumstehen haben ......

    die können dich auch beraten .


    baumschule nicht baumarkt mit gartenabteilung oder gartencenter
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  8. #7

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    Suche mal nach "Großbaumpflanzungen", hier mal eine Liste als Beispiel
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    ich denke , das was gewünscht wird kamm/wird eine gute baumschule leisten (bezahlbar)
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  10. #9
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    aber wenn 15-20 cm stammdurchmesser nur 3-4m hoch ist bekommst du den ganz billig , weil der haupttrieb abgebrochen ist ....
    Ok, sorry, da war ich etwas zu sehr von unserer Zierkirsche beeinflusst - die ist aufgepfropft und wird tatsächlich nicht höher, nur dicker. ;-)
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  11. #10

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    Du mußt berücksichtigen, daß der Wurzelteller bei einem Laubbaum in etwa der Krone entspricht. Bei einem kleinen Bäumchen wird daher in der Baumschule ein Wachstumsschnitt gemacht, wo die Krone soweit zurückgestutzt wird, bis sie in etwa dem Umfang der Wurzeln entspricht, damit der Baum nicht umfällt, weil er kopflastig ist. Bei einem großen Baum müßte man, damit die Wurzeln ins Pflanzloch passen, 80-90% der Wurzeln entfernen und gleichzeitig die Krone bis auf einen kleinen Rest zurückstutzen. Das überlebt der Baum nicht, weswegen man große Bäume nicht umpflanzen kann. Am ehesten geht das noch mit den Hochstämmchen, die dann aber nur einen kleinen Stammdurchmesser haben und eine ziemlich spökelig aussehende Krone.
    In den Baumschulen wo ich online bestelle, gibts Bäume bis Stammumfang 30 cm, dürften um die 4 Meter sein, kosten dann um die 1000 Euro (Winterlinde, Sandbirke). Irgendwann hat man aber eine Grenze erreicht, was die Umpflanzbarkeit betrifft. Die Wurzeln sind nicht beliebig einkürzbar.
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    das kommt von der online bestellerei .
    drei viertel von dem geschriebenen stimmt nämlich nicht .
    ich würde vor den nächsten einlassungen dringend anraten , zu baumschule fahren , mir das ganze ansehen und es mir erklären lassen . in einer richtigen baumschule kann mann/frau auch was lernen , weil dort die rumlaufen , die das wissen haben (und meist bereit und in der lage sind etwas davon abzugeben )...........
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  13. #12

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    http://lve-baumschule.de/
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    (Winterlinde, Sandbirke). Irgendwann hat man aber eine Grenze erreicht, was die Umpflanzbarkeit betrifft. Die Wurzeln sind nicht beliebig einkürzbar.
    In meinem Geburtsort haben sie Kastanien vom Marktplatz umgepflanzt, die waren ca. 40 Jahre alt und hatten gut und gerne 20m Höhe. Also das geht schon...........
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  16. #14

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    Wir haben vor ein paar Wochen einen "Hausbaum" geschenkt bekommen.
    Wir haben uns für einen Feuerahorn entschieden. Er ist ca. 3,5 m hoch und hat einen Stamm mit ca. 7 cm Durchmesser. Er ist natürlich nicht mit einem Baum aus dem Park oder Wald zu vergleichen.
    Aber für einen Garten und für den Anfang finde ich ihn schon recht groß.

    Hier mal ein Foto:

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  17. #15

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    Wir haben eine Eberesche und einen Feldahorn, jeweils 16-18 cm Stammumfang, als Ersatzpflanzung setzen lassen. Die Höhe wird ca. 4 m sein, habe nicht gemessen. Das hat ca. 1100-1200 € gekostet, ich weiß den Preis nicht mehr ganz genau. Das Erscheinungsbild ähnelt dem Baum von Fam. K (schönes Geschenk übrigens!).
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