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  1. #1

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    Frage Schtzung fr Wrmeverlust duch Deckenschaden im DG

    Hallo Experten!

    Ich habe eine kurze Anfrage.

    Im Winter drckte Schnee durch den Dachfirst eines Wohngebudes und taute auf dem Dachboden ab.

    Das Tauwasser drang durch den Dachboden in unterliegende Wohnrume. Der Dachboden ist mit begehbaren Holzplatten ausgelegt, darunter Isolierdmmung, darunter Dampfsperre, darunter Rigipsplatten.

    Das wurde saniert, Dmmmaterial und Holzplatten wurden zur Trockung entnommen. D.h. 3 Monate fehlte auf ca. 40% der Flche des Dachbodens die Dmmung und die magebliche Flche whrend der Zeit nach oben hin nur mit einer Plastikplane abgedeckt. Die Rigipsplatten wurden nicht entnommen. D.h., ber den Wohnungen gab es fr die magebliche Flche nur Tapete, Rigipsplatte, Dampfsperre und die Plastikplane

    Jetzt geht es darum nherungsweise den Wrmeverlust aus diesen Wohnungen zu schtzen.

    Wie knnte man das angehen?


    Danke.
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  2. Schtzung fr Wrmeverlust duch Deckenschaden im DG

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  3. #2

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    Ich vermute es geht um Erstattung von Heizkosten?
    Viel genauer als Vergleiche des tatschlichen Verbrauchs in der betreffenden Heizperiode mit dem frherer Zeitrume wird sich das wohl nicht machen lassen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Max1969 Beitrag anzeigen
    Wie knnte man das angehen?
    Um ehrlich zu sein, an sich knnte man irgendeine Zahl wrfeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass man damit ins Schwarze trifft, ist genau so hoch wie bei irgendwelchen Schtzungen aufgrund der bisherigen Infos.

    Problem Nr. 1: Um welche Monate und Jahr handelt es sich?
    Problem Nr. 2: Was fr eine Dmmung war vorher drin (Dicke, WLG)
    Problem Nr. 3: Was fr Rume befinden sich unter den betroffenen Flchen? (Raumtemperaturen)
    Problem Nr. 4: Nutzerverhalten
    Problem Nr. 5: Jahr/Jahreszeit/Wetter
    Problem Nr. 6: Wie werden die Rume darunter beheizt?

    Jedes dieser "Probleme", und die Liste ist noch nicht vollstndig, ist mit teils erheblichen Toleranzen behaftet. Das gilt analog fr die Variante mit dem Vergleich der Vorjahre, denn der letzte Winter war beispielsweise relativ mild.

    Es stellt sich also die Frage, wozu soll die Schtzung dienen? Vielleicht kann man damit festlegen, wie genau die Sache sein muss, oder ob man das Thema gleich abhakt.

    Ein Beispiel fr einen mglichen Lsungsansatz:

    - Man nimmt die Differenz der U-Werte und ermittelt die erhhten Transmissionsverluste
    - Erhhte Lftungsverluste kann man ausschlieen, sofern die Folien ihre Funktion erfllt haben
    - Aus der Differenz der U-Werte ermittelt man den erhhten Jahresverbrauch, und verrechnet diesen ber die typischen Monatsverbruche
    - Dann macht man vielleicht noch einen Aufschlag oder Abschlag je nach Nutzung der betroffenen Rume

    Unterm Strich erhlt man mit den Flchenangaben (betroffene Rume) einen Wert in kWh den man mit dem Energiepreis, je nach Wrmeerzeuger, verrechnen kann. Man kriegt dann ein Ergebnis in Euro.

    Problematisch wird es, wenn man diese Euro vielleicht einfordern mchte, denn so eine Schtzung kann jeder mit Leichtigkeit zerpflcken, und um mehrere 10% hin und her schieben.
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  5. #4

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    Man knnte auch einfach EUR 150.- aufschreiben.
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  6. #5
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    Vielen Dank!

    Es handelt sich um Jahr 2013, Januar - Mrz; also genau der Zeitraum, der a) eh schon kalt ist und b) auch noch vergleichweise beraus kalt war.

    Die Rume darunter sind jeweils Wohnrume, werden also normal beheizt.


    Es geht um eine gtliche Einigung zw. Mieter/vermieter bzgl. der Heizkosten, da durch Wegfall der Dmmung sicher eine Mehrbeheizung notwendig war. Aber auch diese sollte irgendwie -pi mal Daumen- nachvollziehbar bzw. begrndbar sein.

    Hm, vlt. einfach mal 20% Wrmeverlust unterstellen und auf den Zeitraum anhand Gradtage umrechnen?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Max1969 Beitrag anzeigen
    ...da durch Wegfall der Dmmung sicher eine Mehrbeheizung notwendig war. .....
    Das mit Sicherheit, die Frage ist nur, wie hoch der Anteil ist.

    Jan.-Mrz sind fast immer die klten Monate eines Jahres. Im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich aber kein eindeutiges Bild. So war der Januar 2013 zwar klter als 2012, aber nur geringfgig klter als 2011 und wrmer als der Januar 2010. Der Feburar 2013 war hingegen wrmer als 2012, klter als 2011 und in etwa so kalt wie 2010. Dafr war aber der Mrz 2013 sehr kalt im Vergleich zu den Vorjahren.

    Ohne "Zahlen" kommt man hier nicht voran. Welchen Flchenanteil hatte das "offene" Dach an der Hllflche der Wohnung? oder zumindest deren Anteil an den Flchen gegen Auenluft?

    Im Jahr 2013 entfielen etwa 48,2% der Heizkosten (Jan.-Dez.) auf die Monate Januar, Februar und Mrz. Schuld daran war vor allen Dingen der verhltnismg kalte "Mrz 2013".
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Im Jahr 2013 entfielen etwa 48,2% der Heizkosten (Jan.-Dez.) auf die Monate Januar, Februar und Mrz. Schuld daran war vor allen Dingen der verhltnismg kalte "Mrz 2013".
    Korrektur, fr Hannover waren es 47,77 %. Standardtabellen (Bsp.: VDI) gehen fr die 3 Monate generell von 45% aus.
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  9. #8

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    Mit diesem Satz
    Zitat Zitat von Max1969 Beitrag anzeigen
    Das Tauwasser drang durch den Dachboden in unterliegende Wohnrume.
    wird jede Berechnung ad absurdum gefhrt.
    Denn der Hauptwrmeverlust war nicht die fehlende Dmmung, sondern die (unvernderte) Luftundichte.

    Ausserdem ist es auch auf einem ungedmmten Dachboden nie saukalt.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Ralf Dhlmeyer Beitrag anzeigen
    Mit diesem Satzwird jede Berechnung ad absurdum gefhrt.
    Denn der Hauptwrmeverlust war nicht die fehlende Dmmung, sondern die (unvernderte) Luftundichte.
    Hatte ich mir auch zuerst gedacht, dann aber vermutet, dass die Feuchtigkeit nicht aus dem Dachboden kam, sondern es sich einfach um feuchte Raumluft handelt, die an der kalten Schicht (Folie) kondensiert.

    Deswegen auch mein Kommentar:

    Zitat Zitat von R.B.
    - Erhhte Lftungsverluste kann man ausschlieen, sofern die Folien ihre Funktion erfllt haben
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  11. #10

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    Wenn alle an einer gtlichen Einigung interessiert sind knnte man auch die Nachbern als Vergleich heranziehen. Also sich anschauen, wie sich die Heizkosten der nicht betroffenen Nachbarwohnungen verhalten haben. Wenn also die Nachbarn im Mittel 15% hhere Heizkosten hatten, die betroffene Wohnung aber 30%, wren dann 15% der vom Vermieter zu bernehmende Teil. Das ist einfach zu berechnen und fr jedermann nachvollziehbar. Das ist auch mehr oder weniger geraten, da ja vielleicht dem einen Nachbarn diesen Winter klter war als sonst, oder vielleicht ein anderer die Monate im Sden verbracht hat. Aber es wird den Beteiligten vermutlich ein besseres Gefhl geben, wenn man das "berechnet" hat anstatt einfach nur so was aus dem rmel zu schtteln.

    Bei einem Rechtsstreit htte sowas keinen Bestand, aber hier will man sich ja gtlich einigen. Das kann man ganz bestimmt auch (relativ) genau berechnen, aber gemessen an den Betrgen um die es hier ginge wre das wohl kein vertretbarer Aufwand.
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  12. #11

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    Ohne Zahlen und Details kann man halt nur schwer schtzen.
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  13. #12

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    max1969, egal o vor ordentl gericht, schiedsger. o kooperativem spiel es geht um ( allenfalls kaskadiereden ) differenz-schaden; im heab angesetzt, dass OG-decken-Dmmung ca 80% Ergebnis bringt; ( nun wren math. -80% von oben naturgemss +400% von unten ) aber rechne mal wo du bei +0,8*Heizkosten(t-1) des og liegst und gib bekannt (? mehrjahres-durchschnitt ?).
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  14. #13

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    neoplan, knnte es sein, dass Du einen miserablen bersetzer verwendest? Wie kme man sonst auf die Idee, so einen Beitrag zu schreiben?
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Hatte ich mir auch zuerst gedacht, dann aber vermutet, dass die Feuchtigkeit nicht aus dem Dachboden kam, sondern es sich einfach um feuchte Raumluft handelt, die an der kalten Schicht (Folie) kondensiert.
    Da habe ch mch wohl missverstndlich ausgedrckt. Es wurde Schnee durch den Dachgiebel gedrckt, der lag dann auf der Dachbodendecke, sickerte dort durch Ritze und Dmmung in untere Wohnungen. Richtig rausgelaufen ist das Tauwasser z.B. an den Deckenelektrokabeln.

    Ist halt schwer, wenn Laie fr Fachleute was verstndlich schreiben will

    Vergleiche bzgl. Heizleistung mit Nachbarn ist schwierig, eine ebenfalls betroffene Mietpartei ist im magbelichen Zeitraum ausgezogen, stand die Wohnung also leer.

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ohne "Zahlen" kommt man hier nicht voran. Welchen Flchenanteil hatte das "offene" Dach an der Hllflche der Wohnung? oder zumindest deren Anteil an den Flchen gegen Auenluft?
    h, das Dach selbst war nicht offen, da nur die Giebel undicht, bzw. war das seinerzeit wohl als Lftung gedacht, aber offensichtlich eine Fehlkonstruktion. Die Dachgeschodecke war zu 50-60% offen.

    Wre das son eher warmes Jahr wie aktuell 2014, wre das alles kein Thema.

    Nun ja, vielen Dank jedenfalls.
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  17. #15

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    dann nimm halt fr den vergleich / formel die kosten eines zeitraumes die du hast ( alles besser als null ).
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