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Holzdecke Schallschutz

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  1. #1

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    Holzdecke Schallschutz

    Hallo,
    ich habe ein EFH bei dem die Decke des ausgebauten Dachbodens aus Holz besteht (siehe Foto). Leider ist das so hellhörig gebaut, das selbst wenn meine Katzen oben rumtapsen man jeden Schritt durchhört. Da das Eheliche Schlafzimmer nach oben ziehen soll, muss ich natürlich etwas für den Schallschutz machen. Leider habe ich keine Ahnung von der Statischen Belastbarkeit der Decke, da ich das Haus gebraucht gekauft habe und es Baujahr 1989 ist, sprich es gibt auch keine Pläne.
    Mir ist bewusst das um so mehr Masse um so besser der Schallschutz.

    Ein Befreundeter Bodenleger meinte allerdings dazu, das es eigentlich ausreichen sollte, auf die Balken eine Folie zu legen, und darüber dann 2 lagen OFB-Platten (quer zueinander) zu verkleben und zu verschrauben, darauf dann einen Trittschallschutz und den Boden.

    Mein Vorschlag wäre gewesen, zwischen den Balken OFB-Platten anzubringen, auf diese dann eine Schüttung (welche keine Ahnung) und dann evtl. seinen Vorschlag.

    Wie man am Anhängenden Foto (von meinem Nachbarn, aber selbes Haus) sehen kann, ist der Boden einfach nur auf die Holzdecke gelegt, vermute mal, das es bei mir ähnlich ist....

    Name:  2009-01-20 012.jpg
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  2. Holzdecke Schallschutz

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  3. #2
    Gast943916
    Gast
    wie ist denn der Aufbau nach unten? ich bezweifle, dass OSB die richtige Wahl ist
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  4. #3
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von rewolf Beitrag anzeigen
    [...] Mir ist bewusst das um so mehr Masse um so besser der Schallschutz. [...]
    Nicht zwangsläufig, damit greifen Sie in die Eigenkreisfrequenz des Systems ein, eventuell ist entkoppeln die bessere Wahl. Suchen sie mal bei F*rma*ll, da gibt es ganz brauchbare Unterlagen, was man mit einem Trockenestrich so erreichen kann, auch in Kombination mit abgehängten Decken. Die Balken müssten nachgewiesen werden.




    *ee
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  5. #4
    Themenstarter

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    der Aufbau nach unten, hmmm, schwer zu sagen, da ich es noch nicht gesehen habe, kenne nur dieses Foto vom Nachbarn. Vermute aber mal, das da einfach nur die Holzdecke an die Trägerbalken geschraubt sind.
    Ich vermute mal, das die Aussage, die Balken müssen nachgewiesen werden, die Statik gemeint ist. jemand eine Ahnung, was sowas kostet?
    Ich hab mir die F*rma*ll Platten mal kurz angeschaut, scheinen auch eine gute Wahl zu sein.
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  6. #5
    Avatar von Clwney
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    Ich bräuchte auch einige Tipps. Wie siehts bei Wohnungen aus? Kann man da auch was amchen? Ich höre jeden Schritt meiner Nachbarin.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Habe mich bei f*rma*ll mal umgeschaut, würde sagen eine "Geschlossene Holzbalkendecke, Unterdecke auf Lattung" ist wohl am ehesten mein Aufbau.
    Dann käme am ehesten folgender Aufbau in Frage: "2 E 31 (2 x 10 mm Gipsfaser-Platten+ 10 mm Holzfaser)"
    sind dann Gipsfaser-Platten soviel besser als OSB-Platten? Liest sich fü mich ähnlich wie eben 2x 20mm OSB Platten...
    Sorry wenn es alles doof Fragen sind, will es nur am besten einmal und nicht mehrmals machen ;-) und der Preisunterschied ist ungefähr bei 50% (OSB-Platten 9€/m2 und die Fermacell estrichplatte aus 20mm Gipsfaser und 10mm Holfaser) kostet 19€/m2)
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo Clwney, wohnst du in der wohnung zur miete? wenn ja, würde ich dir einen Mieterschutzbund empfehlen, und dann mit dem über Schallschutz zwischen Wohnungen reden. Normalerweise sollte man das umherlaufen des Nachbarn (neben dir, über dir ist schwerer) nicht hören. Dazu gibt es verschiedene Normen. Leider weis ich sie gerade nicht, kann man aber leicht Googlen. Evtl. musst du dann mit deinem Vermieter über Nachrüstung reden (klagen). Dafor muss auf alle Fälle eine MEssung gemacht werden. die man je nach einsicht des Vermieters selber zahlen muss (zumindest vorerst).
    Eine Freundin hatte das selbe Problem, sie hörte immer den TV des Nachbarn durch, als wäre er direkt in ihrem zimmer. beim Auszug und der anschließenden Renovierung stellte man fest, das einfach nur zwei Rigipsplatten ohne Dämmung zwischen den beiden Räumen waren...
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  9. #8

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    Rewolf du solltest mal das erste Posting lesen... Da steht die Antwort schon drin
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  10. #9

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    Zitat Zitat von rewolf Beitrag anzeigen
    ... sprich es gibt auch keine Pläne.
    Wer sagt das? Gehen wir mal davon aus, dass es für das Haus eine Baugenehmigung gab, dann müssten auf dem Bauamt auch Pläne liegen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    also meines wissen muss man zur Baugenehmigung eher nur die "ca." Pläne einreichen. Sprich Vorabzüge wie es ca. geplant ist. Denen geht es eher um Ansichten, und evtl. ein Schnitt. Aber ohne Statikpläne und sowieso ohne Detailpläne des Innenausbaus. Desweiteren habe ich solche Planungsstände (sorry, vorher doof ausgedrückt), nur in solch einer schlechten Qualität das man nichts mehr damit anfangen kann (Lichtpause). Desweiteren ohne brauchbarer Werte und Berechnungen.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von rewolf Beitrag anzeigen
    also meines wissen muss man zur Baugenehmigung eher nur die "ca." Pläne einreichen. Sprich Vorabzüge wie es ca. geplant ist. Denen geht es eher um Ansichten, und evtl. ein Schnitt. Aber ohne Statikpläne und sowieso ohne Detailpläne des Innenausbaus. Desweiteren habe ich solche Planungsstände (sorry, vorher doof ausgedrückt), nur in solch einer schlechten Qualität das man nichts mehr damit anfangen kann (Lichtpause). Desweiteren ohne brauchbarer Werte und Berechnungen.
    Also die Pläne die ich von unserem bauamt bekommen habe, waren sehr gut. Mag ja sein, dass das in Bayern anders ist.

    Dann darfst Du das komplette Programm fahren, also zuerst mal mit Statiker anfangen. Der sagt Dir dann, was man wie noch drauf packen kann, ohne dass Dir die Decke später auf den Kopf fällt. Wenn dann alle Details bekannt sind, kann man auch den Schallschutz planen. Einfach ein paar OSB Platten oder Trockenestrich auf die Balken werfen, wäre der falsche Weg.
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  14. #12

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    Hallo,

    als Entscheidungshilfe würde ich dir empfehlen, dir mal die Trittschallwerte von 2 x 20 mm OSB im Vergleich zu 2 E 31 anzuschauen. Dazu am besten in der Herstellerbroschüre „Bodensysteme Planung und Verarbeitung“ nachschlagen und nach der betreffenden Deckenart suchen (S. 69).

    Anhand der Angaben kannst du die für deine "Rohdeckenart" empfohlenen Konstruktionen im Hinblick auf die Trittschallverbesserung und Aufbauhöhe bewerten, auswählen und umsetzen (lassen). Meistens gilt: Je niedriger die Aufbauhöhe, desto geringer das Gewicht.

    Viel Erfolg!
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